Studien für Parkinson-Patienten

viomedo ist Ihre unabhängige und zentrale Stelle für Alles rund um Parkinson-Studien.

Die Vorteile für Sie:

Unabhängige Übersicht über klinische Studien
Auswahl aus 32 Studien
Direkter Kontakt zum Studienzentrum

Klinische Studien für Betroffene

Schwierigkeiten bei der Bewegung, steife Muskulatur und ständiges Zittern in Ruhe. Darunter leiden Betroffene mit Parkinson. Die Beschwerden nehmen im Verlauf oft zu, sodass Betroffene stark von ihrem Umfeld abhängig werden.

Auch gibt es Schwierigkeiten bei der frühzeitigen Erkennung und auch der Abgrenzung von anderen Erkrankungen. Die derzeitige Behandlung kann zwar die Symptome abschwächen, aber eine Heilung ist nicht möglich.

Nur mittels klinischer Studien können bestehende Probleme gelöst und neue Therapien zugelassen werden. Es müssen Medikamente gefunden werden, die den Betroffenen eine bessere Prognose und Lebensqualität ermöglichen. Um Studien durchzuführen, braucht es Teilnehmer, die an Parkinson erkrankt sind. Sie helfen als Studienteilnehmer das Leben von Betroffenen in Zukunft zu verbessern und können selbst von den innovativsten Therapien und diagnostischen Verfahren profitieren.

Keine Parkinson-Studienmöglichkeiten verpassen

Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Parkinson profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Dank der Forschung der letzten Jahrzehnte, ist man sich heute sicher, dass der Mangel an dem Botenstoff Dopamin im Gehirn Parkinson auslöst. Um 1970 wurden in klinischen Studien erstmals Medikamente entwickelt, die die Funktion von Dopamin im Gehirn übernehmen. Dazu zählen Dopamin-Agonisten wie zum Beispiel Apomorphin, Piribedil, Pramipexol, Ropinirol oder Rotigotin und L-Dopa. Bis heute sind sie der wichtigste Bestandteil der Therapie von Parkinson.

In den letzten Jahren wurde viel geforscht, um die erheblichen Nebenwirkungen dieser Medikamente zu beheben. Dazu zählen allem voran Schwankungen in der Wirkung, psychische Störungen und Überbewegungen. Eine Lösung stellt die gleichmäßige Abgabe des Medikamentes an den Körper dar. Somit bleibt die Menge im Körper konstant. Eine Lösung sind zum Beispiel Pflaster, die Dopamin-Agonisten gleichmäßig über die Haut abgeben können.

Aktuelle Trends in Studien

Die aktuellen Trends in der Forschung zur Behandlung von Parkinson gehen weiterhin in die Richtung, die Dopamin-Menge im Blut und Gehirn konstant hochzuhalten. So kann eine Verbesserung der Beschwerden erzielt und Schwankungen in der Wirkung verhindert werden.

Ein weiterer Trend ist die Entwicklung von Medikamenten, die mehr als einen Aspekt der Erkrankung erfassen. Dadurch müssen weniger Tabletten eingenommen werden, was die Behandlung für Betroffene erheblich erleichtert. Ein vielversprechendes Beispiel für diese Entwicklung ist Pardoprunox. Dieses Medikament soll Beschwerden lindern und gleichzeitig Überbewegungen beheben, Angst lösen und psychische Störungen verhindern.

Darüber hinaus wird die tiefe Hirnstimulation bei Betroffenen mit Parkinson intensiv erforscht. Dabei werden feine Drähte in bestimmte Gebiete des Gehirns eingebracht, um diese zu stimulieren. Bei vielen Betroffenen konnte diese Methode die Symptome deutlich lindern.

Es gibt auch Ansätze, die auf eine Heilung der Erkrankung abzielen. Beispiele hierfür sind genetische Versuche und Stammzellforschung.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

Ihr ganz persönlicher Parkinson-Studienberater

Über 6.000 Patienten und Angehörige erhalten über den Studienberater aktuelle und passende Studien per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

  • Neue Behandlungen entdecken
  • Keine Chance verpassen
  • Wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt leisten

Weitere Informationen

Parkinson oder auch idiopathisches Parkinson-Syndrom genannt, gehört zu einer Gruppe von Erkrankungen, bei denen Nervenzellen absterben. Dies wird in der Fachsprache Neurodegeneration genannt. Die bei Parkinson betroffenen Nervenzellen sitzen im Gehirn in der schwarzen Substanz (Substantia nigra). Sie produzieren den Botenstoff Dopamin. Durch den Verlust dieser Nervenzellen kommt es zu einem Mangel an Dopamin. Dadurch entstehen die Symptome der Erkrankung. Die genaue Ursache für das Absterben der Zellen ist noch nicht bekannt.

Die Erkrankung bricht typischerweise nach dem 50ten Lebensjahr aus. Das liegt vor allem daran, dass erst Symptome auftreten, wenn kaum noch Zellen in der schwarzen Substanz vorhanden sind. 3 von 1000 Personen leiden in Deutschland an der Erkrankung, was als häufig angesehen wird. Betrachtet man nur Patienten, die älter als 60 Jahre sind, ist sogar 1 von 100 erkrankt.


Die Symptome von Parkinson sind vielseitig. Zu den typischen Beschwerden gehören Bewegungsarmut, Steifigkeit der Muskulatur und Zittern in Ruhe. Im Verlauf der Erkrankung können die Symptome zunehmen oder noch andere hinzukommen. Weitere mögliche Symptome sind Unsicherheiten beim Gehen oder Stehen.
 Im weiteren Verlauf der Erkrankung können plötzliche Blockaden während der Bewegung auftreten. Dieses Phänomen wird in der Fachsprache Freezing genannt. Zudem kann es zu Störungen des Gedächtnisses oder Stimmungsschwankungen kommen. Die Beschwerden schränken Betroffene stark im Alltag ein. Sie sind zunehmend auf ihr Umfeld angewiesen. Häufig ist eine Pflege notwendig.

Neben dem „klassischen“ Parkinson gibt es verschiedene Erkrankungen, die zu ähnlichen Symptomen führen können. Diese sind jedoch auf andere Umstände zurückzuführen und werden auch anders behandelt. Solche Erkrankungen werden als atypische Parkinson-Syndrome zusammengefasst. Daneben gibt es auch Parkinson-Syndrome, die eine bekannte Ursache haben. Zum Beispiel ein bestimmtes Medikament. Diese Gruppe wird symptomatisches Parkinson-Syndrom genannt. Obwohl 3 von 4 Betroffene am klassischen Parkinson leiden, ist gerade zu Beginn die Abgrenzung zu anderen Gruppen des Parkinson-Syndroms sehr schwierig.

Bei der Behandlung von Parkinson geht es darum, den Dopamin-Mangel zu beheben. Je nach Alter des Betroffenen können unterschiedliche Medikamente eingenommen werden. So werden zu Beginn der Erkrankung vor allem Medikamente benutzt, die die Funktion des Dopamin übernehmen. Diese Medikamente heißen Dopamin-Agonisten. Bei älteren Patienten werden Vorstufen des Dopamins gegeben. Das sind Stoffe, die im Körper in Dopamin umgewandelt werden. Am wichtigsten in L-Dopa. Im Verlauf der Erkrankung können viele weitere Medikamente eingesetzte werden. Die Wahl hängt davon ab, unter welchen Symptomen ein Betroffener leidet. Ein Beispiel sind Anticholinergika gegen Überbewegungen, die als Nebenwirkung von Dopamin-Medikamenten auftreten können.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat