Studien für Multiple Sklerose-Patienten

viomedo ist Ihre unabhängige und zentrale Stelle für Alles rund um Multiple Sklerose-Studien.

Die Vorteile für Sie:

Unabhängige Übersicht über klinische Studien
Auswahl aus 12 Studien
Direkter Kontakt zum Studienzentrum

Studien für Betroffene

Die Diagnose Multiple Sklerose bedeutet für Betroffene eine drastische Veränderung ihres Lebens. Da Multiple Sklerose eine chronische Krankheit ist, die sich derzeit nicht heilen lässt, hoffen viele Betroffene auf neue, bessere Behandlungsmethoden.

Im Rahmen von klinischen Studien erhalten Sie Zugang zu Behandlungsmethoden, die sonst noch nicht für sie verfügbar wären. Sie bekommen durch eine Teilnahme die Chance von einer Verbesserung der Lebensqualität und nebenwirkungsärmeren Medikamenten profitieren.

Keine Multiple Sklerose-Studienmöglichkeiten verpassen

Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Multiple Sklerose profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Durch die Behandlung in Studien ergaben sich in den letzten Jahren erfolgversprechende neue Behandlungen für Betroffene mit Multiple Sklerose.

Zum Beispiel wurde für Betroffene mit einem schweren, schubförmigen Verlauf das neue Medikament Natalizumab zugelassen. Es verhindert die Einwanderung von Zellen in Entzündungsherde und unterdrückt so die Entzündungsreaktion schon in der Entstehung.

Ein weiterer Behandlungsansatz, der sich in den letzten Jahren durch Studien etablieren konnte, stellen Medikamente dar, die die Betroffenen als Tablette einnehmen können. Viele der gängigen Medikamente bei Multiple Sklerose werden gespritzt. Dies verursacht bei den Betroffenen unangenehme Nebenwirkungen wie Hautveränderungen, Schmerzen und taube Stellen. Ein Beispiel für ein Medikament, welches als Tablette eingenommen werden kann, ist Fumarsäure.

Aktuelle Trends in Studien

In Studien wird versucht die zahlreichen Begleiterscheinungen bei Multiple Skelrose besser in den Griff zu bekommen und so den Betroffenen eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen. Sehr belastend für Betroffene mit Multiple Sklerose sind Erschöpfungszustände, auch Fatigue genannt und die Verkrampfungen der Muskulatur (Spastik). Aktuelle Studien untersuchen zum Beispiel den positiven Effekt von Ausdauertraining in einer Höhenkammer auf diese Symptome.

Aktuell wird in Studien zudem untersucht, ob eine Behandlung mit Cholesterin-senkenden Medikamenten, sogenannten Statinen, für Betroffene mit Multiple Sklerose von Vorteil sein kann. Die Frage ist, ob Statine das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen können.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Unter Multiple Sklerose, abgekürzt auch MS, versteht man eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems. Zum zentralen Nervensystem gehören das Gehirn und das Rückenmark. Multiple Sklerose gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich das Abwehrsystem gegen den eigenen Körper. Dadurch entsteht eine Entzündungsreaktion und das eigene Nervensystem wird zerstört. Angriffspunkt ist die Myelinscheide, eine die Nerven umgebende fetthaltige Schicht. Wenn diese Schicht zerstört ist, können Nervenreize nicht mehr weitergeleitet werden.

Beim Auftreten von Entzündungsherden mit begleitenden Symptomen spricht man von einem Schub. Schübe treten plötzlich auf. Die Symptome können über Tage bis Wochen anhalten und sich auch wieder langsam zurückbilden.

Die Symptome bei Multiple Sklerose sind äußerst vielseitig. Sie reichen über Gefühlsstörungen, wie Kribbelgefühle oder taube Arme und Beine bis hin zu Sehstörungen oder Kraftverlust. Im Verlauf der Erkrankung können Müdigkeit, Unsicherheiten beim Gehen oder auch Blasen- oder Darmentleerungsstörungen hinzukommen.

Der Verlauf der Erkrankung ist von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Bei einigen Betroffenen bilden sich die Symptome nach einem Schub wieder vollständig zurück und sie sind beschwerdefrei. Andere Betroffene leiden auch nach einem Schub weiter an Symptomen und erholen sich nicht komplett von ihren Beschwerden.

In Deutschland leben etwa 150 000 Betroffene mit Multiple Sklerose und jährlich erkranken ca. 2500 Menschen neu. Frauen sind doppelt so häufiger von der Erkrankung betroffen wie Männer. Erste Symptome treten meistens zwischen dem 25. - 40. Lebensjahr auf, selten erkranken die Betroffenen schon im Kindes- oder Jugendalter und äußerst selten wird die Erstdiagnose bei über 60 Jährigen gestellt.

Zur Diagnostik gehört eine exakte Erhebung der Krankengeschichte und die ausführliche neurologische Untersuchung. Hierbei werden sowohl die einzelnen Nerven als auch Kraft, Koordination, die Wahrnehmung von Berührungen und Muskelreflexe getestet. Es schließt sich eine Bildgebung (MRT) des Gehirns und des Rückenmarks an. Die Funktion einzelner Nerven (zum Beispiel des Sehnervs) wird getestet und es folgen Blut- und Nervenwasseruntersuchungen.

Auslöser der Multiple Sklerose sind nicht bekannt. Eine Reihe von Faktoren stehen aber im Verdacht Schübe auszulösen. Beispiele sind Infektionen, Stress, ungesunde Ernährung oder Rauchen.

Eine Prognose lässt sich nicht stellen, da die Erkrankung individuell unterschiedlich verläuft. Eine Heilung der Erkrankung ist aber heutzutage noch nicht möglich.

Die Therapie bei Multiple Sklerose besteht aus einer sehr intensiven Therapie während eines akuten Schubs, einer langfristigen Basistherapie und einer Therapie, um die Symptome zu kontrollieren. Zur Therapie des akuten Schubs werden starke Glukokortikoide, als Basistherapie Medikamente, die das Immunsystem regulieren sollen, wie Interferone, Azathioprin oder Methotrexat, eingesetzt.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat