Studien für Gebärmutterhalskrebs-Patienten

viomedo ist Ihre unabhängige und zentrale Stelle für Alles rund um Gebärmutterhalskrebs-Studien.

Die Vorteile für Sie:

Unabhängige Übersicht über klinische Studien
Auswahl aus 30 Studien
Direkter Kontakt zum Studienzentrum

Studien für Betroffene

Gebärmutterhalskrebs betrifft viele Frauen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken über 5.000 Patientinnen neu. Besonders gefährlich ist, dass die Erkrankung lange zu keinerlei Beschwerden führt. So sterben in Deutschland trotz eines Früherkennungsprogramms etwa 1.600 Patientinnen pro Jahr an dieser Krebsart.

Je weiter fortgeschritten der Gebärmutterhalskrebs bei Diagnose ist, desto schwerer und aufwändiger ist die Behandlung. Operationen, Bestrahlung oder Chemotherapie gehen mit vielen Nebenwirkungen einher und sind anstrengend für die Patientinnen. Die aggressiven Behandlungen greifen oft auch umliegende Organe an. So kann es beispielsweise zu Unfruchtbarkeit kommen. Besonders junge Patientinnen mit Kinderwunsch werden hierdurch belastet.

Um Therapien weiter zu verbessern, ist Forschung im Rahmen medizinischer Studien unerlässlich. Als Studienteilnehmerin haben Sie Zugang zu neuartigen und erfolgsversprechenden Therapiekonzepten. Außerdem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Behandlung anderer Betroffener.

Keine Gebärmutterhalskrebs-Studienmöglichkeiten verpassen

Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Gebärmutterhalskrebs profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Hauptauslöser von Gebärmutterhalskrebs ist eine Infektion mit humanen Papillomaviren (auch HPV genannt). Diese Entdeckung ermöglichte die Entwicklung einer vorbeugenden Impfung gegen HPV. Zum ersten Mal in der Geschichte der Medizin kann nun gegen eine Krebserkrankung geimpft werden. Die Wichtigkeit dieses wissenschaftlichen Fortschritts wurde mit dem Nobelpreis geehrt.

„Vorbeugende Impfung“ bedeutet allerdings, dass geimpft werden muss, bevor eine Frau in Kontakt mit dem Virus kommt. Somit können nur gesunde Frauen geschützt werden. Patientinnen mit Frühformen der Erkrankung oder mit bereits bestehendem Krebs können dagegen nicht geheilt werden.

Momentan suchen Forscher nach einem Impfstoff, der auch diesen Frauen helfen kann.

Aktuelle Trends in Studien

Zunehmend untersuchen Forscher den Einsatz sogenannter zielgerichteter Medikamente. Diese zerstören ausschließlich die Krebszellen im Körper und führen so zu weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Therapien. Im Rahmen einer Studie konnte einer dieser zielgerichteten Wirkstoffe (Pazopanib) zum Beispiel die Lebenszeit von Patientinnen mit fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs verlängern.

Auch die Behandlung von Krebsvorstufen durch Medikamente gegen Viren wird aktuell erforscht. Beispielsweise konnte das Medikament Cidofovir in ersten Studien erfolgreich gegen Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses eingesetzt werden. Bei 50% der Patientinnen führte es zu einer kompletten Genesung.

Ein weiterer vielversprechender Ansatz ist eine Kombination von Strahlentherapie und Hyperthermie. Hierbei wird neben der herkömmlichen Bestrahlung das Krebsgewebe zudem erhitzt und somit die Wirksamkeit der Therapie gesteigert.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Bei Gebärmutterhalskrebs kommt es zu einer bösartigen Veränderung und einem unkontrollierten Wachstum der Zellen des Gebärmutterhalses. Der Gebärmutterhals, auch Zervix genannt, ist das untere, dünnere Drittel der Gebärmutter.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland knapp 5.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit ist die Erkrankung die zweithäufigste Krebserkrankung der Frau. Es gibt zwei Altersgipfel, bei denen die Erkrankung besonders häufig vorkommt. Der erste liegt bei 35-45 Jahren und der zweite bei 65-75 Jahren.

Man weiß heute, dass eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus (vor allem HPV 16 und 18) eine Voraussetzung für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses darstellt. Aus diesem Grund hat die Impfung gegen HPV bei jungen Frauen in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Zusätzlich spielen genetische Faktoren eine Rolle, die eine Krebsentstehung begünstigen.

In frühen Stadien verursacht der Gebärmutterhalskrebs keine Symptome. Daher hat die Krebsfrüherkennung im Rahmen von gynäkologischen Abstrichen einen besonders großen Stellenwert. Auf diese Weise können auch schon Vorstufen entdeckt und behandelt werden. In späteren Stadien kann es zu Blutungen, Ausfluss und Schmerzen kommen.

Die Behandlung des Gebärmutterhalskrebses ist abhängig von dem Schweregrad der Erkrankung. Infrage kommen Operationen wie Konisation, Trachelektomie oder eine komplette Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) sowie Bestrahlung und Chemotherapie in fortgeschrittenen Stadien.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat