Studien für Diabetes mellitus Typ 2-Patienten

viomedo ist Ihre unabhängige und zentrale Stelle für Alles rund um Diabetes mellitus Typ 2-Studien.

Die Vorteile für Sie:

Unabhängige Übersicht über klinische Studien
Auswahl aus 35 Studien
Direkter Kontakt zum Studienzentrum

Studien für Betroffene

Diabetes mellitus kann schweren Komplikationen führen, wie kaum eine andere Erkrankung. Im schlimmsten Fall leiden Betroffene an Herzinfarkten, Nierenversagen, Erblindung und Fußamputationen.

Bei den derzeit verfügbaren Behandlungen kommt es häufig zu Nebenwirkungen. Zudem können nicht alle Patienten damit zuverlässig therapiert werden. So erleiden immer noch viele Betroffene trotz Therapie die schweren Komplikationen.

Daher sind klinische Studien notwendig, um neue, bessere Behandlungen zu entwickeln. Als Studienteilnehmer haben Sie die Möglichkeit, aktiv daran mitzuwirken. Eine solche Therapie wird Ihnen und vielen anderen Erkrankten in Zukunft einen besseren Umgang mit ihrem Diabetes mellitus Typ 2 ermöglichen.

Diabetes mellitus Typ 2-Studienberatung

Lassen Sie sich zu aktuellen Diabetes mellitus Typ 2-Studien in einem Fachgespräch beraten. Die Telefonberatung von viomedo ist ein kostenloses Serviceangebot und informiert Sie unverbindlich über aktuelle Teilnahmemöglichkeiten an klinischen Studien.

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Mo-Fr 10 - 18 Uhr

Fortschritte der letzten Jahre

In der Vergangenheit wurden hinsichtlich der Therapie von Typ 2-Diabetes große Fortschritte erzielt. Entscheidend hierfür war vor allem die Entwicklung von Medikamenten, die als Tablette eingenommen werden können, die so genannten oralen Antidiabetika.

Die häufig verschriebenen Medikamente regen die Bildung von Insulin in der Leber an. Auch verbessern sie die Wirkung von Insulin im Körper. Dazu gehören Medikamente wie Sulfonylharnstoffe, Biguanide (mit Metformin als bekanntesten Vertreter) und Glinide.

Zwei neue Antidiabetika (Vildaglipitin, Saxagliptin) sind seit 2008 zugelassen. Diese neuen Medikamente verzögern den Abbau von einem Darmhormon (GLP-1). Dieses stimuliert die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse bei Nahrungsaufnahme und senkt somit den Blutzucker.

Aktuelle Trends in Studien

Aktuell werden neue Behandlungen erforscht, die zuverlässig die Komplikationen verhindern und arm an Nebenwirkungen sind. Diese sollen Ihr Leben mit Diabetes verbessern.

Daher werden Medikamenten entwickelt, die den Abbau des Darmhormons GLP-1 verzögern. Dieses Hormon steigert die Freisetzung von Insulin bei der Nahrungsaufnahme. Das erst 2011 zugelassene Medikament Linagliptin geht beispielsweise diesen Weg.

Neue Studien untersuchen zudem Medikamente, die dem Insulin-stimulierenden Darmhormon GLP-1 ähneln (so genannte GLP-1-Agonisten).

Eine neue Medikamentengruppe stellen die so genannten SGLT2-Inhibitoren dar. Hierzu zählt zum Beispiel das 2014 zugelassene Medikament Empagliflozin. Studien haben gezeigt, dass Betroffene unter einer Behandlung mit Empagliflozin an Gewicht abnehmen und besser auf Insulin reagieren.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Typ 2-Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Er geht mit einer andauernden Erhöhung des Blutzuckers einher. Es werden hauptsächlich zwei Faktoren für den erhöhten Blutzucker verantwortlich gemacht: Eine verminderte Wirkung des Körpers auf das Hormon Insulin und eine verminderte Bildung und Ausschüttung von Insulin. Insulin ist das Hormon, das für eine Senkung des Blutzuckers verantwortlich ist.

Die Erkrankung beginnt für gewöhnlich nach dem 40. Lebensjahr. Als Hauptfaktoren für die Entstehung gelten Übergewicht und Bewegungsmangel.

Der dauerhaft erhöhte Blutzucker sorgt für eine Veränderung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin). Diese Veränderung lässt sich im Wert des Langzeitblutzuckers (HbA1c) messen. Dieser gibt Auskunft darüber, ob der Blutzucker in den letzten 2 Monaten zu hoch war.

Zu Beginn führt ein Typ 2-Diabetes kaum zu Beschwerden. Ist der Blutzucker über einen langen Zeitraum erhöht, können jedoch eine Reihe von Komplikationen auftreten. Dabei kommt es zu Schädigungen von Blutgefäßen. Je nachdem welche Blutgefäße geschädigt werden, kann es zu einer der folgenden Beschwerden kommen:

• Nierenschädigung (bis hin zur Dialyse), • Schädigung der Netzhaut (bis hin zur Blindheit), • Nervenschädigung (mit Kribbeln in den Beinen bis hin zur Gefühlslosigkeit), • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Herzinfarkt oder Schlaganfall), • Schädigung der Beinarterien, die eine Amputation notwendig machen kann.

Damit es nicht zu diesen Komplikationen kommt, ist eine Senkung des zu hohen Blutzuckers erforderlich. Hierfür kommen mehrere Medikamente zum Einsatz, die je nach Schweregrad der Erkrankung ausgewählt werden. Als Beispiele sind Tabletten wie Metformin oder das Spritzen von Insulin zu nennen. Lesen Sie in unserem Ratgeber zu klinischen Studien Diabetes, warum Sie eine Studienteilnahme in Betracht ziehen sollten.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat