Aktuelle Studien für Patienten mit Diabetes Typ 1

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Aktuelle Diabetes mellitus Typ 1-Studien: 30
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Studien für Betroffene

Kaum eine andere Erkrankung hat so weitreichende Folgen wie Diabetes mellitus Typ 1 auf das gesamte Leben der meist noch sehr jungen Betroffenen. Oft kommt es nach Jahren zu Komplikationen wie Nierenschäden, Blindheit oder dem Verlust eines Fußes. Neuste Studienerkenntnisse und eine rechtzeitige, konsequente Therapie ermöglichen den Betroffenen oft aber ein unbeschwertes Leben.

In Studien werden neue Therapien und innovative Techniken erforscht. Als Studienteilnehmer profitieren Sie von Behandlungsmethoden bevor sie auf dem Markt sind. Außerdem tragen Sie als Studienteilnehmer dazu bei die Diabetes-Therapie maßgeblich zu verbessern und ermöglichen weiteren Betroffenen eine Behandlung mit weniger Nebenwirkungen.

Fortschritte der letzten Jahre

In den letzten Jahren wurden immer wieder neue Methoden entwickelt, um Betroffene den hohen Behandlungsaufwand durch das tägliche Messen des Blutzuckers und das Spritzen mit Insulin zu ersparen.

So gibt es nun Insulinpumpensysteme, die den Betroffenen rund um die Uhr mit kleinen Mengen an Insulin versorgen. Vorallem für die jüngsten Betroffenen war dies eine große Erleichterung der Therapie.

Aktuelle Trends in Studien

In den letzten Jahren wurden immer wieder neue Ansätze zur Heilung des Diabetes mellitus Typ 1 gesucht.

Eine Möglichkeit ist die Transplantation von Gewebe der Bauchspeicheldrüse, um Insulin wieder selbst produzieren zu können. Auch konnten Forscher aus Dresden 2013 erstmals einem Betroffenen ein künstliches Bauchspeicheldrüsen-System einsetzten, welches verlässlich 1 Jahr lang Insulin selbst herstellte. Ein weiterer Vorteil dieser Behandlung gegenüber einer Transplantation von echtem Gewebe der Bauchspeicheldrüse ist, dass der Betroffene keine Behandlung zur Unterdrückung des Immunsystems nach der Transplantation benötigt.

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Weitere Informationen

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit zu hohen Blutzuckerwerten einhergeht. Übersetzt bedeutet Diabetes mellitus “honigsüßer Urin” und beschreibt somit schon die Hauptsymptome häufiges Wasserlassen und die Ausscheidung von Zucker im Urin.

Die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 1 mit Symptomen verläuft sehr rasch. Meistens fallen Betroffene mit einer ersten starken Erhöhung ihres Blutzuckers nach einem Infekt, nach Stress oder nach besonderer Anstrengung auf. Betroffene fühlen sich schlapp und müde, manche klagen über Schmerzen im Unterbauch. Sie nehmen an Gewicht ab, trinken sehr viel, sind trotzdem ständig durstig und müssen oft auf die Toilette. Bei zu hohen Blutzuckerwerten werden die Betroffenen schläfrig, sind nicht mehr ansprechbar und können sogar in ein Koma fallen.

In Deutschland leben rund 400 000 Betroffene mit Diabetes mellitus Typ 1. Der Erkrankungsbeginn liegt häufig im Kindes- und Jugendalter.

Diabetes mellitus Typ 1 entsteht durch eine Zerstörung der Zellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Diese Zellen werden von körpereigenen Immunzellen, die so genannte Autoantikörpern produzieren, angegriffen und abgebaut. Insulin i sorgt dafür, dass Zucker von den Zellen aufgenommen und verarbeitet wird. Somit wird der Zuckerspiegel im Blut durch Insulin gesenkt und die Zellen des Körpers erhalten ihre wichtigste Energiequelle. Fehlt das Insulin, kann der Körper Zucker nicht mehr verarbeiten, der Blutzuckerspiegel ist ständig erhöht und Symptome bilden sich aus.

Oft leiden in der Familie der Betroffenen noch weitere Angehörige an Diabetes.

Die Diagnose wird über eine Blutentnahme und die Bestimmung des Blutzuckers gestellt. Zusätzlich lassen sich im Blut Autoantikörper nachweisen. Zur langfristigen Kontrolle des Blutzuckers wird der HbA1c-Wert im Blut bestimmt. Dieser Wert zeigt als Blutzuckergedächtnis die Stoffwechsellage des Betroffenen innerhalb der letzten 8 Wochen an.

Diabetes mellitus Typ 1 lässt sich nicht heilen. Durch Medikamente lässt sich die Erhöhung des Blutzuckers vermeiden. Trotzdem leiden einige Betroffene nach Jahren an Komplikationen der Erkrankung. Komplikationen können unteranderem die Nieren, Augen, Gefäße, das Herz und das Gehirn betreffen.

Die Therapie erfolgt durch den Ersatz das fehlenden Insulins. Betroffene lernen abhängig von ihrem Bedarf sich selbst Insulin zu spritzen. Sehr wichtig in der Therapie sind auch Schulungen für Betroffene. Hierbei erhalten sie genaue Informationen über ihre Erkrankung und lernen mit der Erkrankung zu leben.

Verfasst von Viomedo Redaktion