Studien für Demenz-Patienten

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Klinische Studien für Betroffene

Immer schlimmer werdender Gedächtnisverlust, Verwirrtheit und gestörte Orientierung bedeutet Demenz für Betroffene. Die Erkrankung kann dazu führen, dass sich Betroffene komplett verändern. Damit wird Demenz ein großes Problem für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Angehörigen. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft macht die Demenz zu einem immer wichtigeren Problem.

Demenz ist nach heutigem Stand der Forschung nicht heilbar. Zusätzlich gibt es nur wenige Therapien. Umso wichtiger ist es, dass neue Behandlungen entwickelt werden und die Krankheit besser erforscht wird.

Klinische Studien mit Demenz-Kranken sind der wichtigste Baustein zur Erforschung innovativer Therapien. Als Studienteilnehmer haben Sie die Möglichkeit, von den innovativsten Therapien und der intensiven Betreuung zu profitieren. Gleichzeitig können Sie helfen, die Prognose und Lebensqualität von Betroffenen mit Demenz zu verbessern.

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Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Demenz profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Die letzten Jahrzehnte haben geholfen, das Verständnis der Demenz und ihrer Ursachen zu verbessern. Dadurch lässt sich die Erkrankung heute schneller und genauer diagnostizieren. In Studien wurde gezeigt, dass die Konzentration bestimmter Botenstoffe im Gehirn bei Betroffenen mit Demenz verändert ist.

Auf dieser Erkenntnis beruhen Cholinesterase-Hemmer und Glutamat-Rezeptor-Blocker. Diese Medikamente gehören heute zu der Leitlinie für die Behandlung. Sie haben es geschafft, das Gedächtnis Betroffener für eine gewisse Zeit zu verbessern. So ist es gelungen, das Fortschreiten der Erkrankung erfolgreich zu verzögern.

Der Durchbruch zur Entwicklung einer heilenden Behandlung ist allerdings noch nicht gelungen.

Aktuelle Trends in Studien

Der Trend geht dahin, Medikamente zu entwickeln, die in die Entstehung der Demenz eingreifen. Bei Alzheimer, der häufigsten Form von Demenz, treten so zwei neue Ziele der Behandlung in den Vordergrund: Ablagerungen von Eiweißen im Gehirn, so genannte Aβ-Plaques und das Tau-Protein.

Diese nehmen nach dem heutigen Verständnis eine Schlüsselrolle in der Entstehung der Krankheit ein. Medikamente, die gerade erforscht werden, sollen die Entstehung der Aβ-Plaques verhindern, indem sie einzelne Eiweißmoleküle binden.

Ein anderer Ansatz besteht darin Medikamente zu entwickeln, welche die Bildung der einzelnen Eiweißmoleküle hemmen. Denn ohne diese könnten auch keine Aβ-Plaques entstehen. Ein Beispiel für ein solches Medikament ist Aducanumab. Erste Studien mit diesem Medikament zeigten Anfang 2015 vielversprechende Ergebnisse.

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viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Demenz ist eine Gruppe von Erkrankungen. Bei allen Formen der Demenz kommt es zu Störungen des Gedächtnisses. Die Häufigkeit der Demenz nimmt mit dem Alter stetig zu. Derzeit leben in Deutschland ca. 1,5 Millionen Demenzkranke.

Man kann die Demenz-Erkrankungen grob in zwei Gruppen teilen. Die erste Gruppe sind die neurodegenerativen Erkrankungen. Neurodegenerativ heißt, dass hier die Ursache in einem Absterben der Nervenzellen liegt. Hierzu zählt unter anderem die Alzheimer-Krankheit oder die Lewy-Body-Demenz. In der zweiten Kategorie fasst man die übrigen Ursachen zusammen. Hierzu zählt zum Beispiel die vaskuläre Demenz, die nach Durchblutungsstörungen des Gehirns auftreten kann.

Die mit Abstand häufigste Demenz-Erkrankung ist die Alzheimer-Krankheit. Bei Alzheimer sterben Nervenzellen im Gehirn ab. Typisch für Alzheimer sind Ablagerungen bestimmter Substanzen innerhalb (Tau-Proteine) und außerhalb (Amyloid-Plaques) der Zellen des Gehirns. Die vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Ursache einer Demenz. Hierbei kommt es durch dauerhaft zu hohen Blutdruck zu Schädigung der kleinen und großen Gefäße des Gehirns. Dadurch sterben die Nervenzellen ab.

Betroffene mit Demenz können an verschiedenen Beschwerden leiden. Im Vordergrund stehen Störungen des Gedächtnisses. Betroffene können sich an bestimmte Dinge nicht mehr erinnern. Weitere Beschwerden sind Schwierigkeiten beim Sprechen, Probleme beim Denken oder bei der Orientierung. Um von einer Demenz zu sprechen, müssen diese Symptome mindestens für 6 Monate bestehen.

Die Erkrankungen sind chronisch und schreiten immer weiter voran. Die Prognose ist je nach Demenz-Erkrankung unterschiedlich. Betroffene mit Alzheimer leben im Schnitt noch 7-30 Jahre, nachdem ein Arzt die Diagnose gestellt hat.

Demenz-Erkrankungen sind nicht heilbar. Die eingesetzten Medikamente sollen verhindern, dass sich die Erkrankung verschlimmert. Eine wichtige Rolle bei der Behandlung spielt der Botenstoff Acetylcholin. Dieser ist im Gehirn unter anderem an der Bildung des Gedächtnisses beteiligt. In der Behandlung werden deshalb so genannte Cholinesterase-Hemmer eingesetzt. Die Medikamente sorgen für den verminderten Abbau von Acetylcholin. Dadurch ist im Gehirn mehr Acetylcholin vorhanden, wodurch sich die Beschwerden oft bessern.

Neben Acetylcholin spielt ein weiterer Botenstoff eine wichtige Rolle, das Glutamat. Dieses kommt bei Betroffenen mit Demenz zu viel vor. Bei schwerer Demenz kommen deshalb auch Glutamat-Rezeptor-Blocker zum Einsatz. Diese Medikamente hemmen die Wirkung von Glutamat. Bei Unruhe oder Schlafstörungen werden bei den Betroffenen auch so genannte Antipsychotika eingesetzt. Diese wirken an verschieden Stellen im Gehirn als Gegenspieler des Botenstoffes Dopamin. Dadurch beruhigen sie die Betroffenen.

Neben Medikamenten führen Betroffene häufig auch Gedächtnis-Training durch.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat