Studien für Chronisch obstruktive Lungenerkrankung-Patienten

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Die Vorteile für Sie:

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Studien für Betroffene

Eine Vielzahl der Betroffenen mit COPD ist derzeit unzufrieden mit der Behandlung. Eine Heilung ist durch derzeit verfügbare Behandlung nicht möglich, bestenfalls können die Beschwerden für eine gewisse Zeit gelindert werden.

In klinischen Studien sollen Behandlungen erforscht werden, die eine Verschlechterung der Erkrankung verhindern können. Teilnehmer klinischer Studien leisten einen großen Beitrag an der Entwicklung dieser neuen Medikamente. Sie erhalten als einer der Ersten Zugang zu den innovativen Behandlungen und werden durch die Studienärzte intensiv betreut.

Keine Chronisch obstruktive Lungenerkrankung-Studienmöglichkeiten verpassen

Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Chronisch obstruktive Lungenerkrankung profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Durch die intensive Forschung in den letzten Jahren konnten neue Tests entwickelt werden, die eine frühzeitige Diagnose der COPD ermöglichen. So können Betroffene deutlich frühzeitiger eine Behandlung erhalten, die das Fortschreiten der COPD verlangsamt.

In den letzten Jahren konnten viele Medikamente entwickelt werden, welche die Atemwege von Betroffenen erweitern. So können Betroffene besser atmen und die Beschwerden werden gelindert. Diese Medikamente sind entweder kurzwirksam, beispielsweise Fenoterol, Salubtamol und Terbutalin oder langwirksam, wie das Tiotropium. In den letzten Jahren kamen immer mehr Kombinationen dieser Medikamente auf den Markt, die eine Einnahme für Betroffene erleichtert.

Aktuelle Trends in Studien

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wirkung von Medikamenten stark davon abhängt, wie sie inhaliert werden. Daher versuchen derzeitige Studien, die Inhalationstechnik fortlaufend zu verbessern.

Ein neues Medikament, das derzeit in Studien untersucht wird ist Aclidinium Bromid. Ärzte überprüfen derzeit, ob das Medikament das Herz von Betroffenen entlasten und Verschlimmerungen der Erkrankung verhindern kann.

Bei fortgeschrittener COPD hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass eine künstliche Beatmung deutlich das Überleben verlängern kann. In Studien wird derzeit untersucht, welche Patienten besonders von einer Beatmung profitieren.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bezeichnet eine Gruppe von chronischen Lungenerkrankungen. Diese Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit.

Eine COPD äußert sich mit Husten, Auswurf und Atemnot. Vor allem zählen zu der COPD die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem. Die chronisch-obstruktive Bronchitis beschreibt die andauernde Entzündung der Lunge mit Husten und Auswurf. Ein Emphysem entsteht, wenn die Lunge zunehmend zerstört wird und sich stattdessen viel Luft in den Hohlräumen ansammelt.

Die häufigste Ursache für eine COPD stellt langjähriges Rauchen von Zigaretten dar. Die Erkrankung entsteht meist über viele Jahre und schreitet kontinuierlich voran. Die Beschwerden treten aber erst auf, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist und große Anteileder Lunge zerstört wurden.

Betroffene mit COPD leiden vor allem an einer erschwerten Ausatmung. Dadurch verbleibt zu viel Luft in der Lunge und die Betroffenen können anschließend zu wenig frische Luft einatmen. Die Atmung ist dadurch besonders anstrengend, sodass Betroffene mit COPD viel Energie auf die Atmung verwenden. Bei fortgeschrittener Erkrankung können einige Betroffene aufgrund des erhöhten Bedarfs an Energie stark an Gewicht abnehmen.

Ein erhöhtes Risiko für COPD haben langjährige Raucher, aber auch Personen, die durch ihre Arbeit viel Feinstaub einatmen und Großstadtbewohner können an COPD leiden.

Die Therapie der COPD umfasst zum einen Medikamente und zum anderen weitere nicht-medikamentöse Behandlungen.

Das wichtigste Ziel der nicht-medikamentösen Behandlungen ist, dass Betroffene das Rauchen aufgeben. Hierzu werden zahlreiche Schulungen oder Reha-Maßnahmen angeboten.

Intensive Atemgymnastik soll Betroffenen zeigen, wie sie sich bei Atemnot verhalten und wie sie Schleim besser Abhusten können.

Zur Behandlung mit Medikamenten werden grundsätzlich 2 Gruppen von Medikamenten eingesetzt. Die Anticholinergika und die Beta-2-Agonisten. Der Hauptvertreter der Anticholinergika ist Ipratropiumbromid (Handelsname Atrovent, Itrop oder auch IpraBronch). Zu den Beta-2-Agonisten zählen Salbutamol, Formoterol und Salmeterol.

Entsprechend der Schwere einer COPD werden die Medikamente in kurz- oder langwirksamer Weise, oder auch in Kombination angewendet. In fortgeschrittenem Stadium kommt zusätzlich inhalierbares Corticosteroid und Roflumilast hinzu.

Sowohl Betroffene, als auch deren Lebenspartner, sollten jährlich Impfungen gegen Pneumokokken und Influenzaviren erhalten. Dies schützt die Betroffenen vor eine gefährlichen Verschlechterung ihrer Erkrankung, auch Exazerbation genannt, bei Infektionen.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat