Studien für Brustkrebs-Patienten

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Studien für Betroffene

An keiner anderen Krebserkrankung sterben jedes Jahr so viele Frauen wie an Brustkrebs. Durch frühe Streuung von Krebszellen in andere Organe sind die Chancen auf Heilung oft gering. Auch viele Jahre nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung kann es zu einem Rückfall kommen.

Belastende Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie schränken das Leben der Betroffenen oft stark ein. Deshalb werden in Studien, Methoden untersucht, die Brustkrebs früher entdecken und besser behandeln können. Das Ziel ist es, dass weniger Frauen an Brustkrebs sterben. Als Teilnehmer einer Studie bekommen Sie als eine der Ersten die Möglichkeit, von neuen und erfolgversprechenden Behandlungen zu profitieren. Außerdem liefern Studien wichtige Erkenntnisse. Diese können dazu führen, dass in Zukunft bei allen Frauen Brustkrebs besser erkannt, behandelt oder sogar verhindert werden kann.

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Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Brustkrebs profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Die Forschung untersucht schon seit vielen Jahren die Ursachen von Brustkrebs. Dabei konnten erbliche Formen gefunden werden. So wird ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs über das Gen „BRCA“ im Erbgut an die Nachkommen weitergegeben. Heutzutage ist es möglich, Frauen auf dieses Gen zu testen und besonders früh mit Vorsorgeuntersuchungen und Vorbeugung zu beginnen.

Auch der Krebs an sich wurde intensiv untersucht. So konnten Forscher feststellen, dass einige Tumore empfänglich für bestimmte Hormone sind. Sie benötigen Hormone, um zu wachsen. Eine wichtige Rolle dabei nehmen Östrogen und Progesteron, die weiblichen Geschlechtshormone, ein. Mit diesem Wissen war es möglich, eine neue Therapie zu entwickeln.

So kann zum Beispiel der Wirkstoff Tamoxifen die Hormon-Rezeptoren blockieren und so ein weiteres Wachstum verringern. Auch Aromatasehemmer werden zu diesem Zweck eingesetzt. Sie verhindern die Produktion von Geschlechtshormonen im Körper. Durch diese Stoffe konnte das Leben von Betroffenen verlängert werden.

Aktuelle Trends in Studien

Ein neuer Ansatz ist die Therapie mit Antikörpern. Einige Tumore haben ganz bestimmte Besonderheiten. Zum Beispiel werden von den Krebszellen Stoffe freigesetzt, die deren Wachstum beschleunigen. Speziell darauf angepasste Antikörper können an diese Wachstumsstoffe oder ihre Rezeptoren binden und so Wachstum verhindern.

Ein bereits erfolgreich eingesetzter Vertreter ist Trastuzumab. Er wirkt gegen den HER2/neu-Rezeptor.

Aktuelle Studien untersuchen die Tumore ganz genau auf weitere spezielle Gen-Mutationen. Sie versuchen herauszufinden, was die Tumorzellen von anderen gesunden Körperzellen unterscheidet. So kann man Medikamente entwickeln, die gezielt die Vermehrung von Krebszellen bekämpfen. Ein Beispiel hierfür ist Palbociclib. Erste Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse für Frauen mit Brustkrebs, der bereits gestreut hat.

Mehr über klinische Studien

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viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Bei Brustkrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der in der Brust entsteht. In Deutschland erkrankt jede 8. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Somit ist Brustkrebs mit Abstand die häufigste Krebsart bei Frauen. Bei Männern ist Brustkrebs sehr selten, aber ebenfalls möglich und gefährlich.

Es gibt oft wenige Symptome, weshalb Brustkrebs meist erst im fortgeschrittenen Stadium auffällt. Anzeichen sind Verhärtungen oder Knoten in der Brust. Manchmal treten sie zusammen mit Hautveränderungen auf wie Rötung oder Entzündung.

Leider kommt es früh zur Streuung von Krebszellen in andere Organe. Dadurch entstehen Tochtergeschwüre, so genannte Metastasen. Zuerst sind meist die Lymphknoten in der Achselhöhle betroffen. Auch Streuungen in Lunge, Knochen, Leber oder sogar Gehirn sind möglich.

Die Knoten in der Brust sind oft schwer zu tasten, deshalb wurde das Mammographie-Screening eingeführt. Hierbei wird die Brust alle 2 Jahre für alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren kontrolliert. Die Kosten tragen die Krankenversicherungen.

Die Therapie ist abhängig vom Stadium der Erkrankung. In frühen Stadien ist es das Ziel, alle Krebszellen durch eine Operation aus dem Körper zu entfernen. Früher wurde die Brust dabei immer komplett entfernt.

Zunehmen kommen Verfahren zum Einsatz, die einen Erhalt der Brust erlauben. Teilweise vor, allerdings meist nach der Operation wird eine Chemotherapie oder Bestrahlung durchgeführt. Dabei hat es die Forschung ermöglicht, gezielt die Krebszellen zu behandeln. Da die Behandlungen sehr spezifisch sind, eigenen sie sich jedoch nicht für alle Betroffenen. Deshalb muss vor einer Behandlung der Krebs genau untersucht werden. Ein wichtiges Beispiel dafür stellt der Rezeptor Her2/neu dar. Wenn dieser genetisch verändert ist, kann er das Wachstum der Krebszellen fördern. In diesem Fall können Patientinnen mit dem Medikament Trastuzumab behandelt werden. Es wirkt genau auf den genetisch verändert Rezeptor.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat