Studien für Asthma-Patienten

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Klinische Studien für Asthmatiker

Luftnot, Hustenanfälle und der Verzicht auf Sport gehören für viele Asthmatiker zum Alltag. Jedes Jahr sterben über 5.000 Betroffene an der Erkrankung. Auch aktuelle Behandlungen helfen vielen Betroffenen nicht ausreichend. Sie leiden immer wieder an heftigen Anfällen.

Um die Situation für Betroffene zu verbessern und Todesfälle zu verhindern, werden immer neue Möglichkeiten der Behandlung erforscht. Dafür sind klinische Studien notwendig, an denen Betroffene mit Asthma teilnehmen. Als Studienteilnehmer erhalten Sie die Möglichkeit, von neuartigen Therapien zu profitieren. Sie unterstützen die Weiterentwicklung neuer Medikamente. So können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Behandlung aller Asthmatiker verbessert wird.

Keine Asthma-Studienmöglichkeiten verpassen

Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Asthma profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

In den letzten Jahren wurden viele neue Medikamente gegen Asthma entwickelt. Sie wirken vor allem auf Immunzellen oder die Stoffe, welche die Erkrankung verursachen.

Omalizumab, ein Antikörper, wurde in den letzten Jahren intensiv erforscht. Aufgrund der positiven Studienergebnisse wird dieser nun bei schwerem Asthma eingesetzt. Durch seine Anwendung konnten Asthma-Notfälle verhindert werden. Betroffene mit schwerem Asthma kann damit besser geholfen werden.

Auch Leukotrien-Rezeptor-Blocker gehören zu diesen neuen Medikamenten. Studien konnten zeigen, dass beispielsweise Montekulast bei Kindern besser geeignet ist als langwirksame β2-Sympathikomimetika (LABA). Sowohl Omalizumab und Montelukast sind nun Teil der Leitlinie für die Behandlung von Asthma.

Aktuelle Trends in Studien

Forscher arbeiten daran, neue Rezeptoren und Stoffe zu finden, die eine Rolle in der Entstehung von Asthma spielen. Das Ziel ist es, Medikamente zu finden, die an genau diesen Stellen angreifen.

Ein weiterer neuer Ansatz ist die bronchiale Thermoplastie. Dabei wird eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) durchgeführt und Wärme in den Luftwegen erzeugt. Dadurch bildet sich die zu starke Muskulatur der Atemwege zurück. Erste Studien mit der Behandlung sind vielversprechend.

Eine wichtige Rolle spielen auch die Geräte, mit denen Medikamente eingeatmet werden (Inhalatoren). Es wird daran gearbeitet, diese möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Dadurch sollen sie auch im Notfall von Laien und sogar Kindern bedient werden können. Derzeit laufen mehrere Studien ab, die verschiedene Modelle von Inhalatoren prüfen.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Asthma, genauer Asthma bronchiale, ist eine chronische Erkrankung der Lunge. Im Rahmen von Anfällen kommt es zur Verengung der Atemwege. Dadurch bekommen Betroffene schlecht Luft und haben starke Hustenattacken. Oft begleitet von der Angst, zu ersticken. Im Verlauf kann chronischer Husten oder eine bleibende Überblähung der Lunge entstehen.

Asthma entsteht dadurch, dass die Luftwege von Betroffenen zu empfindlich sind. Sie neigen dazu, auf äußere Reize zu stark zu reagieren. Es werden Immunzellen aktiviert. Sie setzen Stoffe frei, die zu einer Entzündung führen. Dadurch stellen sich die Atemwege eng, die Schleimhaut schwillt an und es wird vermehrt Schleim gebildet. So entstehen die Symptome.

Es gibt zwei Formen von Asthma. Auf der einen Seite gibt es das allergische Asthma (auch extrinsisches Asthma genannt). Dabei werden die Anfälle durch Pollen, Hausstaub, Nahrungsmittel oder andere Stoffe ausgelöst. Vor allem Kinder leiden am allergischen Asthma. Auf der anderen Seite gibt es das nicht-allergische Asthma (auch intrinsisches Asthma genannt). Diese Form kann durch Infekte, Medikamente oder auch durch kalte Luft ausgelöst werden. Am nicht-allergischen Asthma leiden vor allem Erwachsene.

Etwa 10% der Kinder und 5% der Erwachsenen in Deutschland leiden an Asthma. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen.

Je nach Schwere der Erkrankung werden unterschiedliche Medikamente eingesetzt. Dadurch ergibt sich für Asthmatiker eine Stufen-Therapie. Je nachdem, wie stark die Erkrankung ist, erhalten Betroffene die Medikamente der passenden Stufe. Zur Verfügung stehen vor allem Medikamente, die eingeatmet (inhaliert) werden. Beispiele sind kurzwirksame β2-Sympathikomimetika (SABA), langwirksamen β2-Sympathikomimetika (LABA) und Glukokortikoide. Dabei stellen Glukokortikoide die Basis der Behandlung dar. Sie behandeln die Entzündung in den Atemwegen.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat