Studien für Arthrose-Patienten

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Klinische Studien für Betroffene

Bei einer Arthrose nehmen Beschwerden häufig mit der Zeit zu. Bewegungen, die früher selbstverständlich waren, werden schmerzhaft oder überhaupt nicht mehr möglich. Das schränkt das Leben von Betroffenen immer mehr ein.

Derzeit gibt es keine Behandlung, die Arthrose heilen oder aufhalten kann. Um die Situation für Betroffene zu verbessern, werden neue Methoden zur Behandlung entwickelt und erforscht. Dafür sind klinische Studien notwendig, an denen Betroffene mit Arthrose teilnehmen. Als Teilnehmer einer Studie bekommen Sie die Möglichkeit, als einer der Ersten von den innovativen Behandlungen zu profitieren. Gleichzeitig hilft Ihr Beitrag, die Behandlung von Arthrose für alle Betroffenen langfristig zu verbessern.

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Eine Studienteilnahme bietet neue Hoffnung. Erfahren Sie als einer der Ersten, wenn Sie von neuen Behandlungsmethoden bei Arthrose profitieren können.

Fortschritte der letzten Jahre

Um die Symptome der Arthrose zu lindern, müssen Betroffene oft Schmerzmittel nehmen. Dabei leiden Betroffene häufig unter den Nebenwirkungen.

Schmerzmittel können Magengeschwüre oder Blutungen verursachen. In den letzten Jahren wurden erfolgreich neue Ansätze erforscht, die Schmerzen besser bekämpfen und gleichzeitig weniger Nebenwirkungen haben. Zum einen sind dies pflanzliche Stoffe, wie Teufelskralle oder Brennesselextrakt. Zum anderen Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamin E.

Dass neue Medikamente Betroffenen besser helfen, wurde in Studien belegt. So konnte eine neue Klasse von Schmerzmitteln eingeführt werden. Dazu zählen zum Beispiel die Coxibe. Diese haben den Vorteil, dass sie in der Regel keine Magengeschwüre verursachen. Außerdem werden dank der Forschung der letzten Jahre, immer weniger Betroffene mit Kortison behandelt.

Stattdessen verwenden immer mehr Ärzte Hyaluronsäure, eine Art künstliche Gelenkschmiere. Studien haben gezeigt, dass Betroffene Hyaloronsäure meist besser vertragen als Kortison.

Aktuelle Trends in Studien

Derzeit untersuchen Ärzte in Studien neue Behandlungen der Arthrose. Ein Beispiel ist der 5-HT3-Rezeptor-Blocker Tropisetron, der ins Gelenk gespritzt wird. Er wirkte in bisherigen Studien genauso gut wie Kortison. Tropisetron eignet sich vor allem für Patienten mit Diabetes oder Bluthochdruck, weil sie Kortison schlecht vertragen.

Das Immunsystem spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Arthrose. Deshalb ist es das Ziel Medikamente zu entwickeln, die auf das Immunsystem wirken. Diacerein ist ein solcher Stoff. Er zeigte in Studien bereits eine deutliche Verringerung der Schmerzen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung stellt die Überprüfung bereits angewendeter Therapien dar. Hierzu werden Studien durchgeführt, weil die Therapien noch nicht ausreichend untersucht wurden. So konnte Anfang 2015 bestätigt werden, dass das Nahrungsergänzungmittel Chondroitinsulfat die Schmerzen von Betroffenen lindert. Es kann zudem die Einnahme von Schmerzmitteln vermindern. Chondroitin ist ein natürlicher Stoff, der auch in unserem Körper vom Knorpel der Gelenke hergestellt wird. Er ist für die Funktion des Knorpels besonders wichtig.

Mehr über klinische Studien

Über viomedo

viomedo ist eine innovative und unabhängige Plattform für klinische Studien. Hier finden Sie den größten Überblick über aktuelle Studien in Deutschland. Dadurch können Sie die Teilnahme an einer klinischen Studie als eine mögliche Behandlung berücksichtigen. Wir beraten Sie stets neutral und unverbindlich darüber, welche klinischen Studien für Sie in Frage kommen. So können Sie eine Studienteilnahme auf Augenhöhe mit Ihrem Arzt besprechen oder direkt auf viomedo mehr Informationen vom Studienarzt anfordern.

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Weitere Informationen

Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenke. Im Verlauf kommt es zum Abbau des Knorpels im Gelenk. Die Ursache ist meist eine Schädigung durch zu starke Belastung der Gelenke über mehrere Jahre. Zum Beispiel bei Übergewicht, Fehlstellung von Gelenken, Rheuma oder nach Verletzungen.

Arthrose entwickelt sich über Jahre. Sie tritt besonders bei älteren Menschen auf. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Etwa 6 von 10 Personen über 65 Jahre sind erkrankt. Arthrose kann unterschiedlich starke Beschwerden verursachen. Die Erkrankung kann jedes Gelenk betreffen. Am häufigsten findet man Arthrose allerdings im Kniegelenk (Gonarthrose) oder im Hüftgelenk (Coxarthrose). Wenn mehrere Gelenke auf einmal betroffen sind, spricht man von Polyarthrose.

Durch den Verlust an Knorpel reiben im Gelenk die Knochen aufeinander. Das verursacht starke Schmerzen. Wo die Schmerzen entstehen hängt davon ab, welches Gelenk betroffen ist. So haben Betroffene Probleme bei der Bewegung der Finger, Arme, oder beim Gehen. Besonders stark sind die Schmerzen oft bei Beginn der Bewegung oder nach langer Anstrengung. In schweren Fällen tritt der Schmerz auch in Ruhe auf. Arthrose kann dazu führen, dass Betroffene das Gelenk nicht mehr richtig bewegen können.

In der Therapie der Arthrose werden vor allem Schmerzmittel eingesetzt. Sie können die Arthrose jedoch weder heilen noch aufhalten. Einige Betroffene empfinden Wärme- oder Kälte als angenehm. Abnehmen des Körpergewichts, Muskelaufbau und Physiotherapie entlasten die erkrankten Gelenke. Sie können oft zu weniger Schmerzen führen. In sehr schweren Fällen können Kortison-Spritzen in das Gelenk eine kurzzeitige Besserung bringen.

Als letzte Option bleibt eine Operation. Dabei kann das Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden (Prothese). Auch besteht die Möglichkeit einer Gelenkversteifung. Dadurch wird die Bewegung eingeschränkt und die Beschwerden gelindert.

Verfasst von viomedo RedaktionQualität geprüft durch Expertenbeirat