Beschreibung der Studie

Luxationen des Sternoklavikulargelenks (SCJ) werden normalerweise durch einen starken Kraft- und Traumamechanismus verursacht. Obwohl Schultergürtelverletzungen häufig sind, sind solche im medialen Teil weitgehend unerforscht. Diese Daten sollten eine allgemeine Vorstellung von dieser seltenen Verletzung und ihrer Behandlung in Deutschland vermitteln. Die Daten basieren auf ICD-10-Codes aller deutschen Krankenhäuser, wie vom Statistischen Bundesamt bereitgestellt. Die ICD-10-Codes S42.01 (mediale Schlüsselbeinfraktur, MCF) und S43.2 (SCJ-Luxation) wurden über einen Zeitraum von drei Jahren auf epidemiologische Probleme untersucht. Wir haben zusätzlich u.a. Begleitverletzungen, Diagnostik, kombinierte Verletzungen und Therapiestrategien analysiert.

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Studiendetails

Studienziel Inzidenz (als retrospektive Daten als Fälle pro Jahr in Deutschland vom Statistischen Bundesamt zur Verfügung gestellt).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 114000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Greifswald Klinik und Poliklinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Rehabilitative Medizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, die aus stationären Einrichtungen entlassen wurden (einschließlich verstorbener Patienten), wurden in diese Analyse einbezogen. Die ICD-10-Codes S42.01, S42.02 und S42.03 (Schlüsselbeinfraktur medial, Mittelschaft, lateral) sowie S43.1 und S43.2 (akromioklavikuläre bzw. sternoklavikuläre Gelenksversetzungen) wurden bewertet von 2012 bis 2014 sowie deren Kombinationen in Deutschland.

Ausschlusskriterien

  • fehlende Daten

Adressen und Kontakt

alle stationären Einrichtungen, Deutschland

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Luxationen des Sternoklavikulargelenks (SCJ) werden normalerweise durch einen starken Kraft- und Traumamechanismus verursacht. Obwohl Schultergürtelverletzungen häufig sind, sind solche im medialen Teil weitgehend unerforscht. Dennoch sind Verletzungen des medialen Klavikula (MCI) von großer Bedeutung, da sie das einzige Gelenk der oberen Extremität am Rumpf sind. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Biomechanik des Bewegungsbereichs sowie auf die Stabilität. Darüber hinaus ist die posteriore Luxation des SCJ mit erheblichen Komplikationen wie Hämatopneumothorax, Trachealverletzungen sowie (neuro-)vaskulären Kompressionsproblemen verbunden. Angesichts dieser Bedeutung präsentieren wir eine Analyse der aktuellen epidemiologischen Daten von Frakturen des medialen Clavicle (MCF) und von SCJ in Deutschland. Die Untersuchung konzentrierte sich in erster Linie auf die Rolle von MCI im Vergleich und im Vergleich zu anderen Schlüsselbeinverletzungen bei Begleitverletzungen und sekundär auf die Behandlungspraxis sowie auf Diagnostik, kombinierte Verletzungen und Inzidenz. Routinedaten basierend auf der 10. Überarbeitung der Internationalen Statistischen Klassifikation der Krankheiten und damit zusammenhängender Gesundheitsprobleme (ICD-10-Codes) aller deutschen Krankenhäuser, die nach Diagnose-verwandten Gruppen (DRG) im Geltungsbereich des § 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes abgezinst werden, genannt KHEntgG, wurde detailliert analysiert. Die Daten wurden vom Statistischen Bundesamt bereitgestellt. Alle Patienten, die aus stationären Einrichtungen entlassen wurden (einschließlich verstorbener Patienten), wurden in diese Analyse einbezogen. Die ICD-10-Codes S42.01, S42.02 und S42.03 (Schlüsselbeinfraktur medial, Mittelschaft, lateral) sowie S43.1 und S43.2 (akromioklavikuläre bzw. sternoklavikuläre Gelenksversetzungen) wurden bewertet von 2012 bis 2014 sowie deren Kombinationen. Wir haben die Daten von MCI S42.01 und S43.2 extrahiert und auf diese als Haupt- und Sekundärdiagnose fokussiert. Die retrospektive Analyse befasst sich mit der Häufigkeit, möglichen Begleitverletzungen und den Therapiestrategien sowie Kombinationsverletzungen und der Diagnostik. Die Studie wurde von der örtlichen Ethikkommission genehmigt. Die durchgeführten Therapien wurden auf der Grundlage der deutschen Verfahrensklassifikation (OPS-Code) analysiert, die die offizielle Klassifizierung für die Kodierung von Operationen, Verfahren und allgemeinen medizinischen Maßnahmen darstellt. Das OPS ist in verschiedenen Versionen und Formaten in deutscher Sprache erhältlich und wird jährlich aktualisiert. Wir konzentrierten uns auf die OPS-Codes der unterteilten Kategorien "Operationen" (5-01 ... 5-99) und weitere "Operationen von Bewegungsorganen" (5-78 ... 5-86) sowie der Kategorie "geschlossene Reduktion und Korrektur von Deformitäten“ (8-20… 8-22). Wir haben diese Kategorien hinsichtlich des Ziels "Schlüsselbein", "Sternoklavikulargelenk" oder "Andere" analysiert. Somit waren die nichtbezogenen Eingriffe ausgeschlossen und die relevanten Therapien gehörten ausnahmslos zu den Kategorien "Operationen an anderen Knochen" (5-78), "Reduktion von Frakturen und Luxationen" (5-79), "offene Operationen" und andere gemeinsame Operationen“ (5-80) und „geschlossene Reduktion und Korrektur von Deformitäten“ (8-20… 8-22). Die Daten wurden als zusammengefasste Interventionen des MCI als primäre und sekundäre Diagnose dargestellt. Die weiteren Daten dieser Erhebungen basieren auf retrospektiven Analysen der Patienten eines überregionalen Traumazentrums in Deutschland. Der Schultergürtel bezog sich auf alle Verletzungen, die in anatomischer funktioneller Einheit mit der Klavikula stehen, also klavikuläre Schultergürtelverletzungen. Daher wurden Verletzte aus den Jahren 2012 bis 2016 ausgewertet und mit den Daten vom Destatis verglichen.

Quelle

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