Beschreibung der Studie

Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder sind aufgrund ihrer anatomischen und physiologischen Besonderheiten hochgradig gefährdet im Rahmen von Operationen eine Abweichung ihres physiologischen Temperaturbereichs zu erleiden. Zur Erfassung der Köperkerntemperatur ist bei Kindern die Messung der Temperatur in der Speiseröhre oder im Enddarm bisheriger Standard. In beiden Fällen ist das Einführen einer Sonde erforderlich, was eine gewisse Invasivität mit sich bringt. Das seit einigen Jahren erhältliche nicht-invasive Temperaturüberwachungssystem "3M Bair Hugger Temperature Monitoring System" (3M, St. Paul, MN, U.S.A.) bietet die Möglichkeit einer kontinuierlichen, nicht-invasiven Temperaturüberwachung und ist im Rahmen von operativen Eingriffen bei erwachsenen Patienten erfolgreich eingesetzt und am Modell validiert worden. Für Kinder existiert bisher keine systematische Evaluation, obwohl das Gerät für die Anwendung bei Kindern zugelassen ist. Ziel dieser Studie ist es die mittels Klebesensor (3M™ Temperature Monitoring System) gemessenen Körpertemperaturen bei 100 Kindern < 6 Jahren unter Vollnarkose bei operativen Eingriffen zu evaluieren. Zum Vergleich dient die gleichzeitige Messung der Temperatur in der unteren Speiseröhre.

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Studiendetails

Studienziel 1. Vergleich der verschiedenen Messverfahren mittels Bland-Altman Plot; 2. Vergleich der verschiedenen Messverfahren mittels Error Grid Analyse
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Anästhesiologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kinder ≤ 6 Jahren, die eine kontinuierliche Messung der Körperkerntemperatur unter Allgemeinanästhesie benötigen
  • Präoperative Aufklärung und Einwilligung der sorgeberechtigten Eltern / gesetzlichen Vertreter

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung der Teilnahme an der Untersuchung
  • Frühgeborene ≤37. Gestationswoche
  • Eingriffe, bei denen die Stirn nicht zur Temperaturmessung zur Verfügung steht (z.B. manche neurochirurgischen Eingriffe)

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen

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Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder sind aufgrund ihrer anatomischen und physiologischen Besonderheiten hochgradig gefährdet perioperativ eine Abweichung ihres physiologischen Temperaturbereichs zu erleiden. Zur Erfassung der Köperkerntemperatur ist bei Kindern die Messung der ösophagealen oder rektalen Temperatur bisheriger Standard. In beiden Fällen ist das Einführen einer Sonde erforderlich, was eine gewisse Invasivität mit sich bringt. Das seit einigen Jahren erhältliche Temperaturüberwachungssystem "3M Bair Hugger Temperature Monitoring System" (3M, St. Paul, MN, U.S.A.) bietet die Möglichkeit einer kontinuierlichen, nicht-invasiven Temperaturüberwachung und ist perioperativ bei erwachsenen Patienten erfolgreich eingesetzt und am Modell validiert worden. Für pädiatrische Patienten existiert bisher keine systematische Evaluation, obwohl das Gerät für die Anwendung bei Kindern zugelassen ist. Ziel dieser Studie ist es die mittels Klebesensor (3M™ Temperature Monitoring System) gemessen Körpertemperaturen bei 100 Kindern < 6 Jahren intraoperativ unter Allgemeinanästhesie zu evaluieren. Als Referenzmethode dient die gleichzeitige Messung der Temperatur im distalen Ösophagus.

Quelle

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