Beschreibung der Studie

Es handelt sich um eine Untersuchung von Behandlungsdaten aus der Versorgung von Patienten mit einem primären und feingeweblich (histologisch) gesicherten Kolonkarzinoms an einer Klinik der universitätsmedizinischen Versorgung unter (onko-) chirurgischen früh-nachoperativen und Langzeitaspekten. Die Daten wurden in der Routineversorgung im Rahmen einer monozentrischen Beobachtungsstudie zum Behandlungszeitpunkt und teils rückblickend („retrospektiv“) gewonnen. Das Ziel der Arbeit bestand darin, das chirurgische früh-postoperative Therapieergebnis sowie das krebschirurgische Langzeit-Ergebnis zu ermitteln und hinsichtlich ihrer Einflussfaktoren zu untersuchen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Auftreten von allgemeinen (chirurgisch-operative unabhängigen) und speziellen (chirurgisch-operativ abhängigen) Komplikationen unter verschiedenen Gesichtspunkten darzustellen. Des Weiteren erfolgte die Untersuchung und Beschreibung der wesentlichen Überlebensparameter (krebschirurgisches Langzeit-Behandlungsergebnis) in Form des Gesamtüberlebens, Tumor-freien Überlebens und der Lokalrezidivrate.

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Studiendetails

Studienziel Der erhobenen Daten erfassen Patienten die von Oktober 2002 bis September 2012 in Behandlung waren. Deskription der Behandlungsaspekte (u.a. Bestimmung der OP-Rate, Resektionsraten, Komplikationsraten incl. Trends im Studienzeitraum), - Einfluss von: * Patienten- (u.a. Alter, Geschlecht, Adipositas, Komorbiditätsprofil [ASA-Score]), * Tumor-/Befund- (u.a. Tumorlokalisation, Tiefeninfiltration, UICC-Stadium, histologisch festgestellte Nodal-/Lymphgefäß-/Veneninvasion, Metastasierung), * Therapie-assoziierten Charakteristika (Dringlichkeit der OP (elektiv / Notfall, OP-Indikation (kurativ, palliativ, Antibiotikagabe, OP-Methode) und ihr Einfluss auf die postoperative Morbidität (allgemeine und spezielle Komplikationen, insbesondere Anastomoseninsuffizienz, Hospitalletalität, Milzverletzung, Wundheilungsstörungen, Peritonitis, Blutung). - Des Weiteren Einfluss der beschriebenen Aspekte auf Overall survival (OS), Disease-free survival (DFS) sowie Lokalrezidivrate (LRR).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 614
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Versorgung im Zeitraum von 01.10.2002 bis zum 30.09.2012 unter elektiver, dringlicher oder Notfallindikation mit im Voraus oder postoperativ histologisch gesichertem, primärem Kolonkarzinom und primärer operativer Versorgung. Tumorlokalisation am Kolon zwischen der Ileozökal- (Bauhin´schen) Klappe bis 16 cm oral der Anokutanlinie (gemessen mit starrem Rektoskop).

Ausschlusskriterien

  • präoperativ chirurgische Versorgung des primären Kolonkarzinoms in einer auswärtigen Versorgungseinrichtung
  • chirurgische Versorgung benigner Tumore und potenzieller Präkanzerosen, die nach histologischer Klassifizierung nicht den malignen Kolontumoren zuzuordnen sind
  • singuläre operative Versorgung von meta- bzw. synchronen Metastasen und Lokalrezidiven von primär externen Patienten
  • primär mit einem Kolonkarzinom geführte Patienten ohne eindeutige präoperative Höhenangabe der Tumorlokalisation im rektosigmoidalen Übergang mit intraoperativ bewiesener eher rektaler Lokalisation und sich daraus ergebenden, eher Rektumkarzinom-spezifischen Operationsverfahren
  • Kolonkarzinompatienten, die keine onkochirurgische Versorgung erhielten

Adressen und Kontakt

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Qualitätssicherungsstudien leisten einen wertvollen Beitrag zur Optimierung des diagnostischen und therapeutischen Procederes zur stetigen Verbesserung des Patientenoutcomes in der onkochirurgischen Behandlung des Kolonkarzinoms (KK). Ziel der Studie war die Auswertung der perioperativen Daten konsekutiver Patienten mit histologisch gesichertem Kolonkarzinom (KK) über einen definierten Zeitraum. Über 10 Jahre wurden dafür Patienten mittels eines standardisierten Erfassungsbogens des „AN-Instituts für Qualitätssicherung (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)“ prospektiv erfasst und im Rahmen dieser monozentrischen Studie retrospektiv hinsichtlich prä-, peri- und postoperativer Qualitätsparameter auf das frühpostoperative und onkochirurgische Langzeit-Outcome analysiert. Das durch perioperatives Management und operatives Vorgehen bedingte KK-Outcome entspricht dem bisher publizierter Daten und stellt eine solide Basis für die gegenwärtige Güte der operativen Versorgung des KK, insbesondere für eine ausweisbare interne Qualitätssicherung, nicht zuletzt auch für Klinikmarketing und mögliche Zertifizierung eines Darmzentrums dar. Die kompetente prospektive Fortsetzung der vorgestellten klinikinternen Qualitätssicherung auf Basis i) des verwendeten methodischen „know hows“, ii) der gewonnenen repräsentativen Primärdaten (und) iii) der statistischen Aufarbeitung erscheint angezeigt.

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