Beschreibung der Studie

Wir möchten Gewebe, welches im Rahmen der Entfernung einer Niere in unserer Abteilung gewonnen wurde, auf Anzeichen funktionseinschränkender Veränderungen untersuchen. Damit wollen wir erforschen, ob diese Veränderungen Auswirkungen auf die Nierenfunktion nach der Operation haben. Dieses Wissen soll die gezieltere Nachbeobachtung und Therapie zukünftiger Patienten ermöglichen. Das archivierte Nierengewebe wird hierzu von einem Pathologen erneut unter dem Mikroskop betrachtet und dazu evtl. mit einem Antikörper angefärbt.

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Studiendetails

Studienziel Akutes Nierenversagen. Messung per eGFR über die Serum-Kreatinin-Spiegel. Messzeitpunkt: Postoperativ bis zur Entlassung.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unilaterale Nephrektomie

Ausschlusskriterien

  • präoperativ dialysepflichtige Patienten

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Urologie, Göttingen

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Häufig gestellte Fragen

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Eine akute Nierenschädigung (AKI) ist eine bekannte und ernst zu nehmende Komplikation der Nephrektomie. Symptome sind ein akuter Anstieg des Serum-Kreatinins, Veränderungen der Ausscheidungsmenge an Urin sowie Störungen des Elektrolyt- und Säure-/Basenhaushalts. Da die AKI in ausgeprägten Fällen eine Dialysebehandlung erfordern oder in eine chronische Niereninsuffizienz übergehen kann, ist eine Abschätzung des AKI-Risikos bei Nephrektomiepatienten von von großer Wichtigkeit. Diese wird bisher über die Abschätzung der glomerulären Filtrationsrate (eGFR), die sich wiederum aus dem Serumkreatinin berechnet, vorgenommen. Jedoch ist die eGFR nicht ausreichend genau; woraus sich die Notwendigkeit einer Verbesserung der Risikobeurteilung ergibt. Zu den Prädiktoren für das Auftreten einer AKI nach Nephrektomie gehören unter anderem Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder arterielle Hypertension. Diese sind bekannt als Risikofaktoren für eine chronische Nierenfunktionseinschränkung, da sie strukturelle Veränderungen des Nierenparenchyms verursachen und somit bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz überproportional häufig zu finden sind. Ziel dieser Studie ist die Evaluation nicht-neoplastischer Veränderungen des Nierengewebes als Prädiktoren für eine postoperative AKI. Hierzu werden in Paraffin eingebettete Nephrektomiepräparate bezüglich struktureller Veränderungen wie z.B. Arteriosklerose und interstitieller Fibrose untersucht. Bei dem Paraffinmaterial handelt es sich um histologische Schnitte von Patientengewebe, das im Rahmen einer Nephrektomie an der Universitätsmedizin Göttingen in den Jahren 2007 bis 2018 entnommen wurde. Klinische Daten dieser Patienten werden retrospektiv ermittelt. Falls die in der Routinediagnostik erfolgte HE-Färbung nicht von ausreichender Qualität ist bzw. eine zusätzliche PAS-Färbung benötigt wird und, entgegen dem üblichen Procedere nicht schon in der Routinediagnostik erfolgt ist, wird diese angefertigt.

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