Beschreibung der Studie

Geschlechtsmedizinische Aspekte sind zunehmend in die Betrachtung der klinischen Medizin gerückt, so auch in der Krebschirurgie. Am Beispiel des Enddarmkarzinoms sollte herausgearbeitet werden, ob es geschlechterabhängige Unterschiede in der Diagnostik, Therapie, im unmittelbar nachoperativen Behandlungsverlauf und im Überleben bei dieser Erkrankung gibt. Ergänzend wurden die - patienten- (Männer mit mehr alkohol- und Tabakkonsum; Frauen „dickleibiger“), - befund- (nur tendenziell unterschiedliche Tumorstadienverteilung zwischen den Geschlechtern) und - therapieassoziierten Parameter (z.B. häufiger strahlen- und chemotherapeutisch Vorbehandlung vor der Operation bei Männern), in zwei Zeiträumen untersucht. In den Ergebnissen wurde das Risikopotenzial diverser schädlicher Einflüsse beschrieben, die Wahl der Operationstechnik variierte je nach Geschlecht (Männer häufiger mit Enddarmamputation und dauerhaftem Dickdarmausgang [Stoma]). Die Untersuchung der unmittelbar nachoperativen Ergebnisse zeigte eine höhere Komplikationsträchtigkeit und behandlungsabhängige Sterblichkeit bei Männern, die Überlebensdaten erbrachten jedoch keinen Unterschied zwischen Mann und Frau.

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Studiendetails

Studienziel - Geschlechtsspezifischer Unterschied Mann/Frau bei Diagnostik, Therapie und Überleben bei operativ behandeltem Rektumkarzinom Die Datenerhebung erfolgte mittels standardisierter Fragebögen, um die Etablierung der neoadjuvanten Radiochemotherapie in der klinische Praxis abzubilden, mit dem 5-Jahres-Abstand zwischen den gewählten Zeiträumen die Entwicklungstrends bei der Diagnostik und Therapie sowie beim Outcome besser charakterisieren und einen zeitlichen 5-Jahres-Verlauf hinsichtlich des onkochirurgischen Outcomes analysieren zu können.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 10000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie

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Einschlusskriterien

  • operativ behandeltes primäres, histologisch gesichertes Rektumkarzinom

Ausschlusskriterien

  • Rektumkarzinomrezidiv
  • Auswärts operativ behandeltes Rektumkarzinom

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Gendermedizinische Aspekte sind zunehmend in die Betrachtung der klinischen Medizin gerückt, so auch in der Onkochirurgie. Ziel der Studie war die Analyse geschlechterspezifischer Unterschiede im frühpostoperativen und onkologischen Outcome nach Rektumkarzinomresektion, basierend auf den Daten einer prospektiven multizentrischen Beobachtungsstudie. Im Rahmen der multizentrischen prospektiven Observationsstudie “Qualitätssicherung primäres Rektumkarzinom“ wurden u.a. Daten zur Tumorlokalisation, exogenen und endogenen Risikofaktoren, neoadjuvanten Behandlung, Operationsverfahren, Tumorstadium, intra- und postoperativen Komplikationen von Patienten mit einem histologisch gesicherten Rektumkarzinom erfasst. Die Daten der Jahre 2005/2006 und 2010/2011 wurden hinsichtlich geschlechtsspezifischer Unterschiede in der postoperativen Morbidität, Hospitalletalität, Lokalrezidivrate, im tumorfreien und Gesamt-Überleben univariat und multivariat analysiert.

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