Beschreibung der Studie

In der vorliegenden Studie wollen wir untersuchen, welchen Effekt ein 4-wöchiges Bouldertraining auf verschiedene Aspekte der Befindlichkeit hat. Beim sog. Bouldern wird ohne Seil in Absprunghöhe geklettert. Zum Schutz des Kletterers vor Verletzungen, dienen Fallschutzmatten und ein "Spotter", d.h. eine zweite Person, die den Kletterer im Sturzfall sicher auf die Fallschutzmatte leitet. Ein weiteres Anliegen unserer Studie besteht in der Untersuchung von Faktoren, die den Effekt von sportlicher Aktivität auf das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen. Mitmachen können Männer und Frauen, die unter Stress, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung leiden, zwischen 18 und 70 Jahre alt sind, nicht stark übergewichtig sind, fließend deutsch sprechen, die nicht unter bestimmten chronischen und akuten körperlichen Erkrankungen bzw. psychischen Störungen leiden, und die über nur wenig Boulder- bzw. Klettererfahrung verfügen bzw. maximal 1x/Monat bouldern oder klettern. Im Rahmen der Studie werden die Teilnehmer*Innen über 4 Wochen an 8 Einheiten eines speziellen Bouldertrainings teilnehmen (dabei startet ein Teil der Teilnehmer*Innen sofort, die andere Gruppe im Anschluss, das Los entscheidet), regelmäßig verschiedene Fragebögen ausfüllen, sowie zu Beginn und am Ende des Trainings einen Brustgurt zur Aufzeichnung Ihrer Herzrate tragen und einen Konzentrationstest absolvieren. Ziel ist es festzustellen, ob ein regelmäßiges Bouldertraining zu einer Verbesserung der Befindlichkeit beiträgt und welche Mechanismen dem zugrunde liegen.

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Studiendetails

Studienziel Epidemiological Studies Depression Scale (CES-D), prä, post, follow-up
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 2
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Psychologie und Sportwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Center for Epidemiological Studies Depression Scale >16, Hinweis auf eine vorliegende depressive Störung
  • Alter ≥18 bis ≤70 Jahre, nicht stark übergewichtig (BMI 18.5-35 kg/m²), Deutsch fließend in Wort und Schrift, nur geringe Boulder- bzw. Klettererfahrung (maximal 1x/Monat und nicht regelmäßig), allgemeine Sporttauglichkeit, Möglichkeit zur Teilnahme zu den genannten Terminen

Ausschlusskriterien

  • Vor allem schwere körperliche Einschränkungen, die eine Teilnahme an sportlicher Betätigung ausschließen, führen zur Sicherheit der Teilnehmer/innen zum Ausschluss von der Studie.
  • Weitere Ausschlusskriterien betreffen Alter <18 und >70, BMI <18 und >35kg/m², schwere akute und chronische körperliche Erkrankungen (Unfähigkeit Sport zu treiben), bestimmte psychische Erkrankungen innerhalb der letzten 6 Monate (vor allem Psychose, Sucht, Substanzmissbrauch, starke depressive Episode, Manie, Selbst- und Fremdgefährdendes Verhalten), aktuelle psychotherapeutische Behandlung (inklusive auf einer Warteliste für psychotherapeutische Behandlung stehen), sowie aktuelle psychotrope Medikation und akute Suizidalität (Antwort auf Beck Depressionsinventar Item 9 „Ich möchte mich am liebsten umbringen.“ ODER „Ich würde mich umbringen, wenn ich es könnte.“). Frauen, die aktuell schwanger sind oder Stillen, werden ebenfalls von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Ein- und Ausschlusskriterien werden bei der Probandenakquise (kurzer Online-Fragebogen) und erneut zum Untersuchungstermin im Selbstbericht abgefragt.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenden Studie wollen wir untersuchen, welchen Effekt ein 4-wöchiges Bouldertraining auf verschiedene Aspekte der Befindlichkeit hat. Beim sog. Bouldern wird ohne Seil in Absprunghöhe geklettert. Zum Schutz des Kletterers vor Verletzungen, dienen Fallschutzmatten und ein "Spotter", d.h. eine zweite Person, die den Kletterer im Sturzfall sicher auf die Fallschutzmatte leitet. Ein weiteres Anliegen unserer Studie besteht in der Untersuchung von Faktoren, die den Effekt von sportlicher Aktivität auf das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen. Mitmachen können Männer und Frauen, die unter Stress, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung leiden, zwischen 18 und 70 Jahre alt sind, nicht stark übergewichtig sind, fließend deutsch sprechen, die nicht unter bestimmten chronischen und akuten körperlichen Erkrankungen bzw. psychischen Störungen leiden, und die über nur wenig Boulder- bzw. Klettererfahrung verfügen bzw. maximal 1x/Monat bouldern oder klettern. Im Rahmen der Studie werden die Teilnehmer*Innen über 4 Wochen an 8 Einheiten eines speziellen Bouldertrainings teilnehmen (dabei startet ein Teil der Teilnehmer*Innen sofort, die andere Gruppe im Anschluss, das Los entscheidet), regelmäßig verschiedene Fragebögen ausfüllen, sowie zu Beginn und am Ende des Trainings einen Brustgurt zur Aufzeichnung Ihrer Herzrate tragen und einen Konzentrationstest absolvieren. Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung der Wirksamkeit einer manualisierten Boulder-Intervention bei Personen mit subklinischer Depressionssymptomatik. Die Studie findet als randomisiert durch Wartelistengruppe kontrollierte Längsschnittstudie mit Cross-Over-Design statt.

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