Beschreibung der Studie

Während minimal-invasiver Chirurgie in Kopftieflage, wie sie zum Beispiel bei sogenannten "Bauchspiegelungen" durchgeführt wird, werden im Rahmen der klinischen Routine Maßnahmen durchgeführt, welche die im Rahmen der Narkose erforderliche Beatmung erschweren. Hierzu gehören unter anderem die Lagerung und die Erhöhung des Drucks im Bauchraum durch die Aufdehnung des Bauches mittels Kohlendioxid (CO2). Hierdurch üben die Bauchorgane einen Druck auf die Lunge aus, der zu einer regionalen Minderbelüftung der Lunge führen kann. Durch eine optimale Einstellung des positiven endexspiratorischen Drucks (PEEP) am Narkosegerät lassen sich negative Effekte dieser Maßnahmen auf die regionale Lungenfunktion möglicherweise vermindern oder beseitigen. Die elektrische Impedanztomographie (EIT) ist ein nicht-invasives, strahlungsfreies und nach heutigem Kenntnisstand nahezu nebenwirkungsfreies Verfahren, bei dem mit Hilfe von schwachen elektrischen Wechselströmen ein funktionelles Bild der Luftverteilung innerhalb der Lunge erzeugt werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Elektrodengürtels, der um den Brustkorb herum angebracht wird. In dieser Studie soll mittels EIT untersucht werden, welches PEEP-Niveau erforderlich ist, um während laparoskopischer Chirurgie in Kopftieflage einen regionalen Kollaps von Lungengewebe zu vermeiden.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Niedrigstes PEEP-Niveau, bei dem in 30°-Kopftieflage mit vorliegendem Kapnoperitoneum in der EIT kein relevanter Alveolarkollaps mehr zu detektieren ist. "Relevant" wird hierbei definiert als relativer Kollaps von mehr als 3% bei Auswertung des kompletten PEEP-Trials.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • PatientInnen über 18 Jahre, bei denen laparoskopische Chirurgie in Kopftieflage geplant ist,
  • Schriftliche Einwilligung durch PatientIn.

Ausschlusskriterien

  • Body mass index > 35 kg/m2,
  • metallische Implantate im Thoraxbereich,
  • offene Thoraxverletzungen,
  • Schwangerschaft,
  • Teilnahme an anderen interventionellen Studien,
  • chronische Lungenerkrankungen.

Adressen und Kontakt

Klinik für Gynäkologie und Geburthilfe, Kiel

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Kiel via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Hintergrund Während laparoskopischer Chirurgie in Kopftieflage werden im Rahmen der klinischen Routine Maßnahmen durchgeführt, welche die lungenprotektive Beatmung der PatientInnen erschweren. Hierzu gehören unter anderem die Lagerung und die Erhöhung des intraabdominellen Drucks (IAP) durch das erforderliche Kapnoperitoneum. Durch eine optimale Einstellung des positiven endexspiratorischen Drucks (PEEP) am Narkosegerät lassen sich negative Effekte dieser Maßnahmen auf die regionale Lungenfunktion möglicherweise vermindern oder beseitigen. Ziel der Studie In der Studie soll mittels elektrischer Impedanztomographie (EIT) untersucht werden, welches PEEP-Niveau erforderlich ist, um während laparoskopischer Chirurgie in Kopftieflage einen regionalen Kollaps von Lungengewebe zu vermeiden. Primärer Endpunkt Niedrigstes PEEP-Niveau, bei dem in 30°-Kopftieflage mit vorliegendem Kapnoperitoneum in der EIT kein Alveolarkollaps mehr zu detektieren ist.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: