Beschreibung der Studie

Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss von Gerüchen auf die Salienzverarbeitung bei Personen mit schwerer Depression. Mit Salienz wird die "Relevanz" von umgebenden Reizen bezeichnet. Eine warme, frisch gebrühte Tasse Kaffee zum Beispiel würde früh am Morgen für einige Personen einen sehr salienten Reiz darstellen! Vorangehende Studien zeigen, dass die Verarbeitung dieser sog. salienten Reize bei Depression vermindert sei. Dies zeigt sich insbesondere bei positiven Reizen, wie z.B. lachenden Gesichtern. Interessanterweise sind die Hirnstrukturen, die maßgeblich an der Salienzverarbeitung beteiligt sind, zudem in die Geruchsverarbeitung eingebunden. Aus diesem Grund ist unsere Hypothese nun, dass mithilfe von Geruchsstimulierung auch ein Einfluss auf die Salienzverarbeitung genommen werden kann. Dazu wird es in der vorliegenden Studie zwei Untersuchungsgruppen geben. Die Kontrollgruppe mit gesunden Teilnehmenden und die Studiengruppe mit schwer depressiven Patientinnen. In den verschiedenen Experimentalbedingungen reagieren die Teilnehmenden immer per Knopfdruck auf lachende Gesichter. Während dieser Aufgabe werden die Personen zudem mit einem Fliedergeruch beduftet.

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Studiendetails

Studienziel Unterschiede des Riechvermögens im Rahmen der zentralen und peripheren Dimension (Identifikation vs Schwelle), Veränderung der Reaktionszeiten im oddball paradigma je nach Trial, Veränderung BOLD Signal je nach Durchlauf (1) nur visuell, 2) wie 1) mit duftstimulation, 3) wie 1) mit mechanischer Stimulation). (Die Dauer und Zeitpunkte der Erhebungen können dem Arm 1 und 2 entnommen werden).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Promotionsprogramm der Medizinischen Fakultät, TU Dresden, welches finanziell von der Dr. Georg E. und Marianne Kosing-Stiftung unterstützt wird

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Nur für die Patientengruppe:
  • diagnostizierte depressive Störung (SKID)

Ausschlusskriterien

  • Derzeitige starke sinusnasale Beschwerden, neurologische Erkrankungen, schwere Schädel Hirn Traumata, Alkohol-/Drogenabhängigkeit, bipolare Störung, Schizophrenie, Anosmie, Kontraindikation für MRT (z.B. Schwangerschaft)

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Dresden

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Häufig gestellte Fragen

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Schwer depressive Patient*innen zeigen sowohl strukturelle als auch funktionelle Veränderungen in Hirnstrukturen, welche für die Salienzverarbeitung von Bedeutung sind. Eben diese Hirnstrukturen sind direkt mit dem olfaktorischen Bulbus und dem primären olfaktorischen Kortex verbunden. Aufgrund dieses Zusammenhangs, zielen wir darauf ab die Salienzaktivierung bei schwer depressiven Patient*innen mit Hilfe von olfaktorischer Stimulation zu beeinflussen. Die Studienteilnehmer und Studienteilnehmerinnen werden im Rahmen eines event-related fMRT Designs ein oddball Paradigma durchlaufen, mit lachenden Gesichtern vs neutral blickenden Gesichtern als visuelle Stimuli. Diese Stimuli werden in drei verschiedenen Durchläufen präsentiert. Durchlauf 1) beinhaltet ausschließlich die visuelle Stimulation und die Aufgabe auf die lachenden Gesichter mit Knopfdruck zu reagieren. Durchlauf 2) basiert auf Durchlauf 1) mit der Änderung, dass nun zusätzlich ein Flieder-Duft präsentiert wird. Durchlauf 3) basiert ebenso auf Durchlauf 1) mit der Änderung, dass nun zusätzlich eine mechanische trigeminale Stimulation via Luftstrom auf der Stirn erfolgt.

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