Beschreibung der Studie

Die Behandlung von Krankheiten der Atemwege erfordert detaillierte Kenntnisse über die Entstehung dieser Krankheiten. Diese Kenntnisse werden in wissenschaftlichen Untersuchungen gewonnen, die an Proben durchgeführt werden, die von erkrankten Patienten stammen. Hierbei werden vielfältige Messwerte und Ergebnisse gewonnen. Es ist für Wissenschaftler jedoch nicht einfach, zu beurteilen, welche Rolle diese Ergebnisse bei der Krankheitsentstehung spielen. Hierfür ist es erforderlich, die Messwerte, die von kranken Menschen stammen, mit Messwerten zu vergleichen, die von gesunden Menschen stammen. Ziel dieser Studie ist die Gewinnung vielfältiger Proben von gesunden Menschen, um diesen wissenschaftlichen Vergleich zu ermöglichen. Es sollen von gesunden Probanden vielfältige Proben und Materialien entnommen werden. Mehrere Proben vom gleichen Probanden zu gewinnen, hat verschiedene Vorteile. Zum einen kann die Zahl der erforderlichen Probanden klein gehalten werden. Zum anderen können die Ergebnisse der unterschiedlichen Materialien direkt miteinander verglichen werden (z.B. welche Bakterien leben im Rachen, welche in der Lunge?).

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Studiendetails

Studienziel Es liegt keine Hypothese vor. Die Untersuchungen der Probanden dienen der Erstellung von Normwerten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Forschungszentrum Borstel
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter ≥18 Jahre
  • Kaukasische Ethnie

Ausschlusskriterien

  • Systemische Steroidtherapie im letzten Monat
  • Asthma
  • COPD GOLD III / IV
  • Diabetes mellitus
  • Derzeit schwanger oder stillend
  • Aktive Tuberkulose (derzeit oder in der Vergangenheit)
  • Atemwegsinfekt im letzten Monat
  • Antibiotische Therapie in den letzten 2 Monaten
  • Immunsuppression (erworben, iatrogen oder angeboren)
  • Zustand, der eine Teilnahme nach Einschätzung des Prüfarztes verbietet
  • Mitglied einer am Projekt beteiligten Forschungsgruppe

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Wissenschaftliche Analysen und Befunde erfordern den Vergleich mit Normalwerten, die an gesunden Probanden erhoben wurden. Während für viele physiologische Messverfahren diese Normwerte zur Verfügung stehen, existieren vergleichbare Datensätze für viele moderne Methoden nicht. Ziel der Untersuchungen an dieser gesunden Kohorte ist somit die Erstellung von Normwerten, mit denen Messungen abgeglichen werden können, die in Krankheitsphasen oder anderen pathologischen Bedingungen generiert wurden. Die Rekrutierung von gesunden Probanden für invasive Diagnostik ist eine ethische und logistische Herausforderung, da diesen Personen kein medizinischer Nutzen für eine Studienteilnahme geboten werden kann. Die vorliegende Studie strebt daher an, die Gewinnung biologischer Proben zu optimieren, d.h. aus möglichst wenigen Probanden möglichst vielfältige Proben hoher Qualität zu gewinnen. Die Studie wird somit in enger Kooperation mehrerer Forschungsgruppen des Forschungszentrums Borstel durchgeführt, die aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Methoden die Proben analysieren werden. Den Probanden wird eine dreistufige Studienteilnahme angeboten, bei denen jeder einzelne wählen kann, sich nur für Teil A oder für die Teile A und B oder A und C zur Verfügung zu stellen. Teil A umfasst Probensammlungen mit niedrigem Risiko (Urin, Speichel, Nasenabstriche, Blut). Teil B beinhaltet die Abgabe von induziertem Sputum. Teil C umfasst eine Lungenspiegelung, die mit einem höheren medizinischen Risiko assoziiert ist. Bei allen Probanden erfolgt eine Erhebung anamnestischer Daten zur Einhaltung der Ein- und Ausschlusskriterien und zur Korrelation der experimentellen Befunde mit medizinischen Vorbefunden. Bei der Studie handelt es sich um eine Ein-Punkt-Untersuchung, bei der Probanden nach erfolgter Probennahme zwar nachbeobachtet werden, sofern dies aus Sicherheitsaspekten erforderlich ist, aber keine zweite Probennahme zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

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