Beschreibung der Studie

Im RADAR Projekt werden Daten aus der hausärztlichen Versorgung für Forschungszwecke aufbereitet und ausgewertet. Dabei stehen Datenschutz und Datensicherheit im Zentrum des Projekts. Hausarztpraxen im Großraum Göttingen nehmen am RADAR Projekt teil. Das Projekt wird unter der Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (aUMG) durchgeführt. Im RADAR Projekt werden Daten aus der hausärztlichen Versorgung unter strenger Überwachung und Einhaltung des Datenschutzes für Forschungszwecke aufbereitet. Neue Forschungsmethoden, die zum Beispiel einen Fragebogen zur Lebensqualität mit Daten aus der Hausarztpraxis verknüpfen, werden im RADAR Projekt angewendet, um die Tiefe und Aussagekraft der Daten aus der Hausarztpraxis zu erweitern.

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Studiendetails

Studienziel Die RADAR-Pilotierungsstudie hat zwei Hauptziele, ein technisches-organisatorisches Ziel und ein inhaltliches Ziel: Das technisch-organisatorische Ziel der RADAR-Pilotierungsstudie ist es, die Schritte (1) des Routinedatenexports, (2) der Primärdatenerhebung von Lebensqualität mit Multimorbidität über eine Treuhandstelle und (3) der Datenverlinkung dieser beiden Datenquellen datenschutzkonform durchzuführen und damit prinzipiell in dieser Form als machbar nachzuweisen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mindestens 18 Jahre alt; Erhalt einer Langzeit-Antikoagulanzientherapie

Ausschlusskriterien

  • Die Ausschlusskriterien sind: Diagnose Demenz; zu geringe deutsche Sprachkenntnisse, um die Information und Aufklärung zu verstehen

Adressen und Kontakt

Praxis, Niedersachsen

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Zusammenfassung Bei RADAR handelt es sich primär um ein Projekt zur Entwicklung und Ausbau von Infrastrukturen für die datenschutzkonforme Nutzung von hausärztlichen Routinedaten und nicht um die Erforschung einer konkreten, themenzentrierten klinischen Forschungsfrage. Dennoch soll die entwickelte Forschungsinfrastruktur anhand einer klein-skalierten Pilotstudie (ein sogenanntes „Use Case“) in der Praxis erprobt werden. Inhalt dieses Antrags ist diese Pilotstudie. Hintergrund Hinsichtlich der Infrastruktur soll RADAR ermöglichen, hausärztliche Routinedaten (d.h. definierte Forschungsdatensätze als pseudonymisierter Auszug aus elektronischen Patientenakten) datenschutzgerecht zu gewinnen, mit Hilfe einer Treuhandstelle zu verarbeiten und in einer Forschungsdatenbank zu speichern. Des Weiteren soll erprobt werden, ob aus dieser Datenbank Patienten für Studien mit Primärdatenerhebung selektiert und über die Treuhandstelle rekrutiert werden können (vorherige Zustimmung zu einer Ansprache vorausgesetzt). Dies ermöglicht potentiell eine gezielte Auswahl von Studienpatienten ohne Belastung der Praxen. Als ein Anwendungsbeispiel (sog. „Pilotstudie“) wird im Rahmen des RADAR Projektes die Versorgungssituation von Patienten mit Langzeit-Antikoagulanzientherapie untersucht. Hierbei wird untersucht, ob und inwiefern es einen Zusammenhang zwischen dem eingenommenen Antikoagulanz (Phenprocoumon bzw. neues orales Antikoagulanz) und selbst-eingeschätzter Lebensqualität gibt. Studienziele Die RADAR-Pilotierungsstudie hat zwei Hauptziele, ein technisches-organisatorisches Ziel und ein inhaltliches Ziel: Das technisch-organisatorische Ziel der RADAR-Pilotierungsstudie ist es, die Schritte (1) des Routinedatenexports, (2) der Primärdatenerhebung von Lebensqualität mit Multimorbidität über eine Treuhandstelle und (3) der Datenverlinkung dieser beiden Datenquellen datenschutzkonform durchzuführen und damit prinzipiell in dieser Form als machbar nachzuweisen. Inhaltlich untersucht die RADAR-Pilotstudie, wie Patienten mit dauerhafter Antikoagulanzientherapie ihre Lebensqualität einschätzen. Methoden In Zusammenarbeit mit niedergelassenen Hausärzt/innen werden Patient/innen für diese Studie rekrutiert. Datenquellen sind hausärztliche Routinedaten von Patient/innen (z.B. Alter, Geschlecht, Dauerdiagnosen, Arzneimittelverordnungen) und ein Lebensqualitätsfragebogen (EQ-5D).

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