Beschreibung der Studie

Therapeutische Stimulationsverfahren, insbesondere die Elektrokrampftherapie und die Vagusnerv-Stimulation sind hochwirksame Therapieverfahren bei Patienten, die an einer therapierefraktären Depression, also einer Depression, die auf mehrere antidepressive Medikamente nicht ausreichend gebessert ist, leiden. Jedoch ist es aktuell nicht möglich, das individuelle Ansprechen auf die Stimulationsverfahren vorherzusagen. Hier setzt die geplante Studie an. Das Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob es möglich ist, durch Messung der so genannten Herzratenvariabilität, welches die Fähigkeit eines Organismus bezeichnet, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern, der nichtinvasiven, d.h. ohne Verwendung eines Katheters o.ä., Bestimmung von Parametern des autonomen Nervensystems, dem Teil des Nervensystems der sich nicht willentlich beeinflussen lässt, sowie der Bestimmung von stressassoziierten Hormonen im Blut eine Vorhersage machen zu können, auf die Wirkung der Stimulationsverfahren und den Verlauf der Erkrankung. Das autonome Nervensystem ist ein äußert wichtiger Teil des Gehirns und Nervensystems. Es steuert verschiedene Körperfunktionen ohne unsere willentliche Kontrolle, wie z. B. den Herzschlag, den Blutdruck, das Schwitzen, die Atmung, die Verdauung, die Blasen-, Darm- und Sexualfunktion sowie den Tag-Nacht-Rhythmus. Störungen des autonomen Nervensystems führen zu Blutdruckschwankungen, Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Problemen bei der Erektion oder beim Wasserlassen. All diese Beschwerden können eventuell sehr belastend sein, die Lebensqualität mindern oder - in seltenen Fällen – sogar die Lebenserwartung verkürzen. Um die so genannten autonomen Funktionen zu bestimmen, werden wir anhand leicht durchzuführender Verfahren die Funktionen des autonomen Nervensystems untersuchen. Wir werden mittels elektrokardiographischer Aufzeichnung der Herzfrequenz ein EKG schreiben, sowie den Blutdruck und die Atemfrequenz messen. Die Signale werden an einen Personalcomputer weitergeleitet, um verschiedene Parameter zur Funktionsfähigkeit des autonomen Nervensystems zu bestimmen. Wir möchten die autonome Modulation in Ruhe und während verschiedener Belastungsmanöver wie aktives Aufstehen, während wiederholter Valsalva-Manöver bei dem Sie in ein Blasrohr für 15 Sekunden mit 40 mmHg pusten sollen, während 3-minütiger metronomischer Atmung bei dem Sie für 3 Minuten regelmäßig mit Atemkommando mit 6 Atemzyklen/Minute atmen sollen und während des sustained handgrip Tests bei dem Sie mit 80% ihrer zuvor ermittelten maximalen Kraft eine Vorrichtung für 2 Minuten zusammendrücken sollen, messen. Wir möchten die oben genannten Untersuchungen vor dem geplanten Eingriff, also der Vagusnervstimulation bzw. Elektrokrampftherapiebehandlung, direkt nach der Eingriff und im Verlauf nach dem Eingriff durchführen.

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Studiendetails

Studienziel Es ist kein Endpunkt im eigentlichen Sinn definiert. Das Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob es möglich ist, durch Messung der Herzratenvariabilität, der nichtinvasiven Bestimmung von Parametern des autonomen Nervensystems sowie der Bestimmung von bestimmten Laborparametern im Blut eine Prädiktion machen zu können, auf die Wirkung der o.g. Stimulationsverfahren und den Verlauf der Depression.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieUniversitätsklinikum Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frauen und Männer, die die Kriterien für eine therapierefraktäre Depression erfüllen und bei denen die Indikation zur Elektrokrampftherapie und/oder Vagusnerv-Stimulation gestellt wurde
  • Alter ab 18
  • Rechtswirksame Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die eine Kontraindikation gegen eine Elektrokrampftherapie haben oder eine Kontraindikation gegen eine OP zur Implantation des Nervus-Vagus-Stimulators

Adressen und Kontakt

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Bonn

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Häufig gestellte Fragen

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Auch wenn die Wirksamkeit und Effektivität spezifischer Therapien für Patienten mit Depression klar belegt sind, ist es immer noch eine Herausforderung, das individuelle Ansprechen des Patienten auf die jeweilige psychiatrische Therapie und den individuellen Verlauf der Erkrankung vorherzusagen. Patienten mit einer Depression haben eine Beeinträchtigung des autonomen Nervensystems (1-3). Berger et al. zeigten bei depressiven Patienten eine verminderte kardiovagale Modulation (4). Haj Kheder und Kollegen fanden bei der Untersuchung von Patienten mit schwerer Depression, dass in dieser Patientengruppe die Motilität des Magens reduziert ist (5). Schumann und Mitarbeiter deckten bei Patienten mit schwerer Depression Unterschiede der autonom-vermittelten Funktion des Baroreflexes und verschiedener Parameter der autonom-vermittelten Pupillenfunktion im Vergleich zu gesunden Probanden auf (6). Bei klinischer Stabilisierung der depressiven Symptomatik, konnte eine Normalisierung der Parameter der kardiovaskulär-autonomen Modulation bei den Patienten beobachtet werden (7). Zusammenfassend besteht bei Patienten mit Depression ein erhöhter sympathischer Grundtonus, erniedrigte parasympathische Aktivität und eine reduzierte sympathisch vermittelten Reaktion auf äußere Stressoren (6, 8-10). Dies könnte insbesondere für Patienten mit schwerer Depression gelten (11, 12). 30-50% aller Patienten mit schwerer Depression erreichen keine Remission mit zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten (13). Dieser Subtyp der Erkrankung wird als therapie-refraktäre Depression (TRD) bezeichnet (14-16). TRD ist definiert als Nicht-Ansprechen von mindestens zwei Behandlungen mit antidepressiven Medikamenten über eine ausreichend lange Zeit und in ausreichend hoher Dosis (12, 17-19). Neurobiologische Stimulationsverfahren, wie beispielsweise Elektrokrampftherapie (EKT) oder Vagusnerv-Stimulation (VNS), stellen vielversprechende Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit TRD dar (11). EKT ist die älteste Neurostimulationstherapie, die bei Patienten mit TRD eingesetzt wird (11). Dies ist auch die häufigste therapeutische Option für schwere und rezidivierende Depressionen, wenn Medikamente und Psychotherapie nicht zu einem ausreichenden therapeutischen Effekt führen (11, 20-23). Basierend auf Daten aus sechs Studien kam eine Meta-Analyse zu dem Schluss, dass die reale EKT signifikant effektiver ist als die simulierte (Schein-) EKT (24, 25). Veränderungen der kardiovaskulär autonomen Modulation bereits vor der EKT-Behandlung, während und danach könnten ein prognostischer Marker für das Therapieansprechen sein (26). Eine Untersuchung an Patienten mit schwerer Depression, die eine EKT-Behandlung erhielten, konnte zeigen, dass ein hohes Maß an parasympathischer Modulation zu Studienbeginn mit einer positiven Wirkung auf die EKT-Behandlung verbunden war (26). Des Weiteren zeigte sich, dass bei den Patienten, die auf die EKT-Behandlung gut respondierten, eine Zunahme der parasympathischen Aktivität festzustellen war (26, 27). Das initial sehr gute Ansprechen der EKT wird jedoch durch hohe Rückfallraten von bis zu 50% bei Patienten mit TRD gemindert (11, 28-31). Infolgedessen sind z.B. so genannte Erhaltungs-EKTs nötig, bei denen der Patient eine deutlich verminderte Zahl an erneuten EKTs erhält. Alternativ kann bei TRD eine Vagusnerv-Stimulation durchgeführt werden (11). Hierbei ist jedoch nicht mit einer akuten Remission zu rechnen. Der antidepressive Effekt setzt erst im zeitlichen Verlauf von mehreren Monaten ein (11). Der Vagusnerv wird mit Elektroden im Halsbereich stimuliert. Diese Elektroden sind durch ein Kabel, das unter der Haut verläuft, mit einem Stimulator verbunden, der unterhalb des Schlüsselbeins unter der Haut eingepflanzt wird. Das Gerät kann von außen programmiert werden, um z.B. die Reizdauer und Reizintensität anzupassen (11). Ca. 60% der Patienten mit TRD zeigen eine Verringerung ihrer depressiven Symptome (32-36). Nachbeobachtungen der TRD-Patienten, die eine VNS-Behandlung erhalten, deuten auch auf weniger Suizidversuche und geringere Suizidgedanken sowie weniger Hospitalisierungen hin (36-38). VNS induziert Effekte auf die Plastizität des Gehirns, bewirkt Veränderungen bei zerebralen Entzündungsreaktionen und führt insbesondere zu Veränderungen des autonomen Nervensystems (39). Der Nervus Vagus ist verantwortlich für die parasympathische Innervation der großen Brust- und Bauchorgane, z.B. Lunge und Herz. Wesentlich sind auch sensorische afferente Fasern von diesen Organen, die verschiedene Gehirnstrukturen über den Vagusnerv erreichen (40). Die Stresshormon-Achse gilt als wichtiger Mechanismus zur Bewältigung von Stressoren. Kortisol und der hoch affine Glukokortikoidrezeptor (GR) spielen bei der Regulation der Stresshormon-Achse eine zentrale Rolle. Durch hormonelle Aktivierung werden durch den GR nachgeschaltete Kaskaden angestoßen, die wiederum wichtig für verschiedene zelluläre Systeme sind um den jeweiligen Stressor zu verarbeiten. Der Erhalt der zellulären Homöostase ist hierbei ein maßgebliches Ziel. Eine hormonelle Aktivierung des GR steht im Zusammenhang mit homöostatischen Prozessen wie der Autophagie, die die Basis für den Abbau von unerwünschten Makromolekülen, Proteinkomplexen und Organellen bildet (41). Veränderungen in der Regulation der Autophagie wurden mit Depression, sowie mit der pharmakologischen Behandlung von Depression verknüpft (41, 42). Es gibt Evidenzen die einen Effekt von EKT auf autophagische Prozesse belegen (41). In der folgenden Arbeit möchten wir diesen Zusammenhang weiter untersuchen. Wir möchten untersuchen, ob sich durch Messung der kardiovaskulär-autonomen Modulation und von kortisolinduzierter Autophagie bei Patienten mit TRD eine Prädiktion hinsichtlich der Effektivität der neurobiologischen Stimulationsverfahren ergibt und ob eine exaktere Bestimmung über den individuellen Verlauf der Erkrankung möglich ist. LITERATURVERZEICHNIS 1. Bar KJ, Boettger MK, Koschke M, Schulz S, Chokka P, Yeragani VK, et al. Non-linear complexity measures of heart rate variability in acute schizophrenia. Clin Neurophysiol. 2007;118(9):2009-15. 2. Yeragani VK, Rao KA. Nonlinear measures of QT interval series: novel indices of cardiac repolarization lability: MEDqthr and LLEqthr. Psychiatry Res. 2003;117(2):177-90. 3. Yeragani VK, Roose S, Mallavarapu M, Radhakrishna RK, Pesce V. 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