Beschreibung der Studie

Die Betreuung von Patienten, bei denen die Prostata roboterassistiert entfernt werden soll, stellt durch die Kombination aus extremer Kopftieflagerung, der Anlage eines mit Luft- und CO2-gefüllten Bauchraumes und der Fixierung im Robotersystem erhöhte Anforderungen an das Narkosevorgehen und den Narkosearzt. Anhand der lagerungs- und operationsbedingten Veränderungen von Kreislauf und Atmung ergeben sich Konsequenzen für die Narkoseführung. Diese Studie soll den Einfluss zweier verschiedener mechanischer Beatmungs- und Flüssigkeitsstrategien während der Operation auf die Lungenfunktion nach dem Eingriff untersuchen. Die Patienten werden per Zufall (Randomisierung) in eine der beiden Beatmungs- bzw. Flüssigkeitsgruppen verteilt. Die eine Patientengruppe wird mit einem standardisierten („starren“) Beatmungsdruck ventiliert und bei der andere Gruppe erfolgt eine individualisierte Beatmung mit flexiblen (höheren) Beatmungsdrücken. Dafür wird die Lungenfunktion der Studienteilnehmer vor der Operation, direkt nach dem Eingriff im Aufwachraum und am ersten und zweiten Tag nach der Operation mittels Lungenfunktionstestung (Spirometrie) erfasst und verglichen. Zusätzlich werden routinemäßig erhobene Kreislaufparameter (Blutdruck, Herzfrequenz etc.) und Veränderungen der Lunge (Beatmungsparameter, Sauerstoffsättigung etc.) während der Entfernung der Prostata dokumentiert. Anhand der Ergebnisse soll die optimale Beatmungs- und Volumenstrategie für diesen Eingriff identifiziert und das anästhesiologische Management zukünftig verbessert werden.

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Studiendetails

Studienziel Messung der Lungenvolumina prä- und postoperativ mittels Spirometrie zu 4 definierten Zeitpunkten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Caritas Krankenhaus St. Josef, Klinik für Anästhesiologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • geplante RALP bei Prostatakarzinom

Ausschlusskriterien

  • bekannte pulmonale Vorerkrankungen (COPD, Asthma bronchiale)
  • Ablehnung der Studienteilnahme durch den Patienten
  • BMI >40 kg/m²

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der geplanten VoluVent-Studie soll der Einfluss der Beatmung und der perioperativen intravenösen Volumensubstitution während der RALP auf die peri- und postoperative Oxygenierung und Ventilation der Patienten untersucht werden. Hypothese der VoluVent-Studie: Die Patientengruppe mit lungenprotektiver Beatmung und restriktiver Volumengabe perioperativ hat eine bessere Lungenfunktion peri- und postoperativ aufgrund niedrigerer intraoperativer Beatmungsvolumina mit höheren PEEP-Niveaus und geringerer Ödembildung.

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