Beschreibung der Studie

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit eines Selbsthilfeansatzes zur Reduktion des Zigarettenkonsums in einer Stichprobe von Rauchern zu untersuchen. Es wird erwartet, dass die Behandlungsgruppe im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe eine stärkere Reduktion der gerauchten Zigaretten pro Tag aufweist. Innerhalb der Studie werden 100 Personen mit dem expliziten Wunsch, das Rauchen aufzugeben per Zufallsprinzip zwei Gruppen (Behandlungsgruppe oder Wartekontrollgruppe) zugeordnet. Zur Messung der Symptomveränderung werden verschiedene Selbstbewertungsfragebögen zu zwei Messzeitpunkten im Abstand von sechs Wochen erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Visuelle Analogskala (VAS) zum Craving: Visuelle Analog Skala zur Messung des Rauchverlangens in der letzten Woche [analog zur Pilotstudie DRKS00015319]
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfKlinik und Poliklinik für Psychiatrie und PsychotherapieArbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit
  • Vorliegen eines Internetzugangs
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • Bereitschaft, an zwei anonymen Online-Befragungen teilzunehmen, welche jeweils ca. 25-30 min dauern
  • Bereitschaft, an einem 6-wöchigen Trainingsprogramm teilzunehmen
  • Bereitschaft, das Programm auf eigene Verantwortung zu nutzen
  • Bereitschaft, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss einer schizophrenen Erkrankung
  • Akute suizidale Absichten

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Störung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Der Konsum von Zigaretten geht mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen einher und führt zu hohen volks- wie betriebswirtschaftlichen Kosten. Viele Betroffene suchen keine direkte Hilfe oder erst sehr spät, wenn gesundheitliche Folgeprobleme bereits eingetreten sind. Die bestehende Behandlungslücke könnte durch das Angebot von niedrigschwelligen (internetbasierten) Interventionen verringert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit eines Selbsthilfe-Therapieprogramms bei Tabakmissbrauch in einer Stichprobe von Probanden zu untersuchen, die den expliziten Wunsch haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Das Behandlungsmanual basiert auf dem sog. Retraining, welches in einer in vivo Version erprobt wird. Es wird vermutet, dass die Interventionsgruppe im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe eine stärkere Reduktion der pro Tag gerauchten Zigaretten zeigt. Insgesamt 100 Personen mit selbstberichtetem Konsum werden per Zufallsprinzip entweder der Interventionsgruppe oder einer Wartekontrollgruppe zugeordnet. Nach 6 Wochen werden alle Teilnehmer zur erneuten Beurteilung eingeladen. Als primärer Erfolgsparameter dient die Frage nach der Anzahl pro Tag gerauchter Zigaretten aus der Cigarette Dependence Scale (CDS).

Quelle

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