Beschreibung der Studie

Ein plötzlich auftretender Verwirrtheitszustand ("Delir") kommt bei Patientinnen und Patienten im Rahmen der Krankenhausbehandlung häufig vor. Dieser Verwirrtheitszustand bleibt häufig unentdeckt und kann darüber hinaus mit schweren Folgen für ältere Menschen verbunden sein. Zwar stehen diverse Maßnahmen zur Vorbeugung oder Behandlung dieser Verwirrtheit zur Verfügung. Allerdings wurden diese nicht speziell auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. Auch die Art und Weise wie diese Maßnahmen von einem Gesundheitsteam, bestehend aus Ärztinnen/Ärzte und Angehörigen der Pflege- und Therapieberufe, umgesetzt werden ist noch kaum erfoscht. Obwohl aus der Studienlage bekannt ist, dass die Qualität der berufsübergreifenden Zusammenarbeit erheblichen Einfluss auf die Behandlungsqualität hat, wurde dieser sog. "Team-basierte Ansatz" noch wenig zur Verhinderung und Behandlung der plötzlichen Verwirrtheit eingesetzt. In der Studie DanA soll dieser Ansatz verwirklicht werden, um plötzlich auftretenden Verwirrtheitszuständen älterer Menschen vorzubeugen bzw. einen günstigen Behandlungsverlauf zu erzielen.

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Studiendetails

Studienziel Ziel: Weiterentwicklung der interprofessionellen Teamarbeit. T0= vor der Interventionsphase (03(2019); T1= nach der Interventionsphase 11/2019 mittels der Assessment of Interprofessional Team Collaboration Scale (AITCS-II).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 407
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle UMM MannheimMedizinische Klinik IISektion Altersmedizin/Geriatrisches Zentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patientinnen und Patienten ab 65 Jahren (mit und ohne kognitive Einschränkungen/Demenz); Patientinnen und Patienten mit und ohne Delir bei Aufnahme, nicht äthyltoxischer Genese; akut-geriatrische Behandlung.

Ausschlusskriterien

  • Patientinnen und Patienten mit stark eingeschränkten kommunikativen Fähigkeiten; geschätzte Klinikverweildauer unter 48 Stunden.

Adressen und Kontakt

Universitätsmedizin Mannheim, II Medizinische Universitätsklinik, Sektion Altersmedizin,, Mannheim

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Häufig gestellte Fragen

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Delir ist ein häufiges, schweres und oft unentdecktes Syndrom, das für die betroffenen Patienten, insbesondere die Gruppe der akut-geriatrischen Patienten, mit schwerwiegenden Folgen verbunden sein kann. Die derzeit verfügbaren Interventionsprogramme wurden für diese Klientel noch nicht ausreichend evaluiert. Darüber hinaus wurde die Art und Weise, in der Delir-Interventionen von Angehörigen der Gesundheitsfachberufe bereitgestellt werden, noch nicht ausreichend untersucht. Daher sind teambasierte Ansätze im Kontext der Prävention und des Managements von Delirien in der klinischen Praxis noch nicht gut etabliert und in der Folge nur unzureichend evaluiert worden. Die aktuelle Studienlage zeigt jedoch im Allgemeinen, dass eine intensivierte interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen verschiedenen Gesundheitsfachpersonen die Effektivität von Gesundheitsleistungen und die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen deutlich verbessern können. Demnach wurde die Hypothese aufgestellt, dass eine verstärkte interprofessionelle Zusammenarbeit, die auf dem Team-basierten Ansatz in Form eines regelmäßigen und systematischen Austausches basiert, auch zu einer optimierten Delirversorgung beitragen wird. In der DanA-Studie wird deshalb der Team-basierte Ansatz in die klinische Praxis transferiert mit der Zielsetzung, Delirien zu verhindern und die Prävalenz und Inzidenz zu reduzieren und im Falle unvermeidbarer Delirien einen günstigen Behandlungsverlauf zu erreichen.

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