Beschreibung der Studie

Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen haben ein hohes Risiko für ein Delir. Ein Delir ist gekennzeichnet durch eine Störung des Denkens, wechselhaften Verlauf und Störung des Tag- und Nachtrhythmus. Eine Mobilisierung am Abend könnte Patientinnen und Patienten helfen, ein Delir zu vermeiden, bzw. es zu verkürzen. In einer randomisierten Studie soll herausgefunden werden, ob eine abendliche Mobilisierung im Vergleich zur üblichen Versorgung tatsächlich helfen kann.

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Studiendetails

Studienziel Dauer des Delirs. Patientinnen und Patienten werden dreimal pro 24h mit der Confusion Assessment Method for the Intensive Care Unit auf ein Delir überprüft.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 68
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. e.V.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter ≥18 Jahre, B) einen Richmond Agitation Sedation Scale ≥ -3 aufweisen (auf Ansprache reagieren), c) auf ein Delir untersuchbar sind, d) mobilisierbar sind, e) erwartet min. eine Nacht auf der Intensivstation verbringen

Ausschlusskriterien

  • Präfinaler Zustand mit der Erwartung eines Ablebens in den nächsten 72h, b) Keine Zustimmung zur Studie, c) Ablehnung der Mobilisierung am Abend, d) Vorbestehende Immobilität, e) Kontraindikation gegen Mobilisierung

Adressen und Kontakt

Klinik für Operative Intensivmedizin und Anästhesiologie, Kiel

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Klinik für Anästhesie, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Ein Delir bei Patienten auf Intensivstationen kommt häufig vor und erhöht die Komplikationsrate, Beatmungs- und Verweildauer und die Mortalität. Nicht-pharmakologische Interventionen wie Frühmobilisierung können die Dauer eines bereits eingetretenen Delirs verkürzen oder die Delirinzidenz präventiv senken. Problem: Frühmobilisierung als Delirprophylaxe und Delirtherapie wird bislang nur tagsüber empfohlen, um Patienten eine Nachtruhe zu ermöglichen. Viele Patienten mit Delir oder Delirrisiko weisen jedoch einen gestörten Tag- Nachtrhythmus mit vermehrten Tagesschlaf- und reduzierten Nachtschlafphasen auf. Hypothese: bei Patienten auf Intensivstation, die a) einen Richmond Agitation Sedation Score (RASS) ≥ -3 aufweisen und ansprechbar sind, b) auf ein Delir untersuchbar sind, und c) mobilisierbar sind, führt eine stufenweise Mobilisierung aus dem Bett in dem Zeitraum zwischen 21:00 und 23:00 im Vergleich zu Patienten, die nach Standard behandelt werden, zu einer geringeren Dauer des Delirs. Methode: Multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie auf 4 gemischten Intensivstationen in 2 Zentren in einem Zeitraum von 2 Wochen mit max. 28 Tagen Nachbeobachtung. Patienten werden unter Beachtung von Sicherheitskriterien zwischen 21:00h und 23:00h auf die Bettkante oder weiter mobilisiert. Diese Intervention wird von zusätzlich eingesetzten Mobilisierungsteams bestehend aus Pflegekräften und Physiotherapeuten durchgeführt. Primärer Outcomeparameter ist die Dauer eines Delirs. Sekundäre Outcomeparameter sind die Machbarkeit, Präsenz des Delirs, Mortalität, Beatmungs- und Verweildauer, Mobilisierung (Zeitpunkt, Dauer, Stufe), mobilisierungsbedingte Komplikationen, Selbständigkeit bei Entlassung, Kosten. Zu erwartendes Ergebnis: Die Studie wird Hinweise geben, ob eine abendliche Mobilisierung auf die Bettkante ein Delir bei Patienten verkürzen oder vermeiden und Einfluss auf andere Parameter haben kann. Zusätzlich ist es möglich, den Effekt von zusätzlich eingesetztem Personal +abschätzen zu können.

Quelle

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