Beschreibung der Studie

Die Studie vergleicht verschiedene technisch-orthopädische Versorgungen zur Beschwerdelinderung bei Verschleiß des Kniegelenks. Sie soll herausfinden, ob das Sprunggelenk eines Patienten Hinweise darauf geben kann, welches Hilfsmittel für sie oder ihn geeignet ist. Patienten mit Arthrose des Kniegelenks, die noch nicht operiert werden müssen, erhalten in zufälliger Reihenfolge für jeweils 6 Wochen eine Unterschenkelorthese sowie Einlagen mit erhöhtem Fußaußenrand. Zu Beginn und nach jeweils 6 Wochen mit einem der Hilfsmittel werden instrumentierte Ganganalysen durchgeführt, um die mechanische Wirkung der Hilfsmittel auf Knie und Sprunggelenk zu untersuchen. Über Fragebögen wird erfasst, ob sich die Beschwerden sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität verändern. Diese Studie soll die Wirksamkeit der beiden Hilfsmittel vergleichen und dabei helfen herauszufinden, für welche Patienten das eine oder das andere Hilfsmittel besser geeignet ist.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung des KAM (externes Knie-adduzierendes Moment) und seine Beeinflussung durch die Sprunggelenksmechanik in der instrumentierten 3D-Ganganalyse. Messung mit jedem der Hilfsmittel direkt im Anschluss an die 6-wöchige Verwendung, Vergleich mit Ganganalyse ohne Hilfsmittel.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Heidelberg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • primäre und sekundäre Gonarthrose Grad 1-3 nach Kellgren & Lawrence,
  • Krankengymnastik, orale Schmerzmedikation, externe Therapieformen als mögliche begleitende Therapie,
  • keine arthrosebedingte Orthesenversorgung oder Einlagen/Schuhzurichtungen in der Vergangenheit,
  • Einwilligungsfähigkeit

Ausschlusskriterien

  • arthrosebedingte operative Maßnahmen in der Vorgeschichte,
  • invasive Therapieformen (z.B. Injektionen), Kellgren & Lawrence Gard 4, fehlende körperliche Belastbarkeit oder Compliance, Abbruch bei Widerruf der Einwilligungserklärung

Adressen und Kontakt

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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In der vorgelegten Studie sollen biomechanische Effekte und die Beeinflussung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität durch Hilfsmittelversorgungen bei Patienten mit medial betonter Gonarthrose untersucht werden. Dabei soll insbesondere untersucht werden, welchen Einfluss die bei dieser Patientengruppe häufig veränderte Sprunggelenksfunktion auf die Wirkung der Versorgungen hat. Hierzu werden Patienten mit medial betonter Gonarthrose in einem Cross-over-Design mit einer Unterschenkelorthese (Ottobock® Agilium Freestep) und einer Fußaußenranderhöhung durch Einlagen versorgt. Diese werden jeweils separat voneinander für 6 Wochen genutzt. Nach dieser Periode erfolgt der Wechsel auf die jeweils andere Versorgungsform. Vor Studienbeginn sowie zum Versorgungswechsel und Abschluss erfolgen instrumentierte 3D-Ganganalysen auf ebenem Boden sowie auf einer Rampe mit leichter Neigung zur Ermittlung der biomechanischen Einflüsse auf das Gangbild und zur Beurteilung der Sprunggelenksmechanik. Die Messung der arthrosebedingten Beschwerden sowie der gesundheitsbezogenen Lebensqualität erfolgt durch Fragebögen (EQ-5D, American Knee Society Score, Oxford-12 Knie-Score und Funktionsfragebogen Hannover-Gelenkarthrose [FFbH-OA]).

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