Beschreibung der Studie

Zur Zeit liegen keine Informationen dafür vor, ob unterschiedliche Indikationen zur Operation und unterschiedliche Operationsverfahren einen Einfluss auf das unmittelbare postoperative Ergebnis und auch auf das Langzeitergebnis haben. Sowohl die Indikation zur Operation als auch zum gewählten Operationsverfahren wird nach derzeitigem Standard individuell für den Patienten erstellt. Im Rahmen der Studie werden neben den Indikationen (Entscheidungsaspekte) zur Operation die verschiedenen Verfahren der Nebennierenentfernung („Adrenalektomie“) und die statistisch wesentlichen („signifikanten“) Einflussfaktoren auf das postoperative Ergebnis erarbeitet. Es werden dafür medizinische Befunde und persönliche Informationen erhoben und elektronisch gespeichert. Für die Beurteilung der Langzeit-Ergebnisse wird nach einem Jahr schriftlich Kontakt in Form eines Fragebogens zum Patienten aufgenommen. Die Studie gilt als Beitrag zur klinikinternen chirurgischen Qualitätssicherung im Rahmen der klinischen Versorgungsforschung.

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Studiendetails

Studienziel Analyse der Ergebnisse der chirurgisch-operativen Therapie von Nebennieren (NN)-Raumforderungen, insbes. frühpostoperatives Outcome (charakterisiert durch Morbidität und Hospitalletalität) und Langzeit-onkochirurgisches Outcome (im Falle von Malignität)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 180
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, die ab dem 01.01.2002 eine Adrenalektomie mit primärer, OP-pflichtiger NN-Raumforderung (lt. Leitlinie) in der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie erhalten haben

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die keine Adrenalektomie erhalten haben.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Magdeburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die endokrine Chirurgie der Nebennieren hat sich durch die schrittweise Einführung der minimal-invasiven endo-/retroperitoneoskopischen Verfahren verändert. Durch die offensichtliche Dysproportion zwischen Zugang und Zielorgan wurde das offen-chirurgische Vorgehen weitestgehend abgelöst. Es gibt heute vier unterschiedliche minimal-invasive Zugangsverfahren zur Nebenniere. Zwei Methoden werden besonders häufig angewandt, nämlich die laparoskopisch-transperitoneale Technik in Seitenlage des Patienten und die retroperitoneoskopische Methode in Bauchlage. Der ventrale transabdominale Zugang und die retroperitoneoskopisch-laterale Methode sind weniger verbreitet. Die minimal-invasive Adrenalektomie gilt als der Goldstandard bei gutartigen Nebennierentumoren. Mit der minimal-invasiven Technik können Nebennierentumore bis zu einer Größe von etwa 8 cm entfernt werden. Eine offen-chirurgische Adrenalektomie erscheint indiziert bei Malignomverdacht und Tumoren mit einer Größe über 8 cm. In der Studie werden systematisch die Ergebnisse der chirurgisch-operativen Therapie von Nebennieren(NN)-Raumforderungen analysiert. Neben den Indikationen zur Operation werden die verschiedenen Verfahren der Adrenalektomie und die statistisch signifikanten Einflussfaktoren auf das postoperative Ergebnis charakterisiert. Die Beurteilung des Langzeit-Outcomes erfolgt nach 1 Jahr mit Hilfe eines von den Patienten auszufüllenden Fragebogens. Die Studie gilt als Beitrag zur klinikinternen chirurgischen Qualitätssicherung im Rahmen der klinischen Versorgungsforschung zur Reflexion der allgemein- und endokrin-chirurgischen Therapie sowie ihrer weiteren Optimierungsoptionen.

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