Beschreibung der Studie

Jüngste experimentelle und klinische Daten haben gezeigt, dass extrahierte Zähne/ Zahnwurzeln ein strukturelles und biologischen Potenzial besitzen, um als alternative Transplantate für den lokalisierten Knochenaufbau zu dienen und somit das Einbringen von zahnärztlichen Implantaten zur Wiederherstellung der Kaufunktion zu ermöglichen. Diese kontrollierte klinische Studie hat das Ziel, die Wirksamkeit dieser Methode für die kombinierte horizontal-/ vertikale Kieferkammaugmentation zu untersuchen. Als Arbeitshypothese wurde definiert, dass extrahierte Zähne/ Zahnwurzeln eine vergleichbare Effektivität besitzen, wie der derzeitige Standard (körpereigener Knochen).

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Studiendetails

Studienziel Klinische Breite und Höhe des Kieferkammes nach 26 Wochen (kalibrierte Schieblehre)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Insuffiziente Knochenbreite und Knochenhöhe an der Empfängerseite für eine Implantatinsertion
  • Extraktion einer nicht erhaltungswürdigen Zahnes/ Zähne (bezieht sich auf die Gruppen, welche die autogenen Zahnwurzeln erhalten)
  • Gesunde orale Mukosa, mindestens 3 mm keratinisierter Mukosa

Ausschlusskriterien

  • Entzündliche- oder Autoimmunerkrankungen im Bereich der Mundhöhle
  • Schlecht eingestellter HbA1c (> 7%) bei Diabetikern
  • Malignen Vorerkrankungen, welche eine Chemo- oder Radiotherapie innerhalb der letzten 5 Jahre erfordert hatten
  • Gegenwärtige oder frühere Radiotherapy in der Kopfregion
  • Gegenwärtige oder vorhergehende Therapie mit Immunsuppressiva, Bisphosphonaten oder hochdosierten Kortikoiden
  • Raucher
  • Schwangerschaft oder stillende Frauen

Adressen und Kontakt

Poliklinik fürZahnärztliche Chirurgie und ImplantologieZentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum), Frankfurt am Main

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Häufig gestellte Fragen

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Diese kontrollierte klinische Studie hat das Ziel, klinisch und mikrobiologisch die Wirksamkeit extrahierter, voll entwickelter Zahnwurzeln zur Verwendung als autogene Transplantate für die kombiniert horizontal-/ vertikale Kieferkammaugmentation und zweizeitige Osseointegration von Titanimplantaten im Menschen zu untersuchen. Kortikale autogene Knochenblöcke ,welcher aus der retromolaren Region gewonnen werden, sollen als Kontrollbehandlung dienen.

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