Beschreibung der Studie

Infolge der immer sensitiver werdenden Methoden in der forensischen DNA-Analytik kommen zunehmend Haare ohne Wurzel (ausgefallene (telogene) Haarschäfte, oder Haarbruchstücke) für eine DNA-Analyse in Betracht. Da diese Proben i.d.R. keine oder kaum genomische DNA (gDNA) enthalten, führt vornehmlich die äußerst sensitive mitochondriale DNA (mtDNA)-Analyse zu verwertbaren Ergebnissen. Alle an dem Haar evtl. anhaftenden Substanzen, wie z.B. Fremd-DNA, müssen vor der Analyse entfernt werden, da diese Antragungen die anschließenden DNA-Analysen hemmen, verfälschen oder gar gänzlich unbrauchbar machen können. Je nach Fragestellung kann jedoch auch die Art der Antragung fallrelevant sein. In dem hier geplanten Projekt soll nun eine verbesserte Methode zum Reinigen von forensischen Haarproben entwickelt werden, welche die Haarproben ohne Verlust der eigentlichen Haar-DNA gänzlich von unterschiedlichen Antragungen befreit.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich der Typisierungsergebnisse aus den mit unterschiedlichen Methoden gereinigten Haaren und der Waschlösungen bzw. Abriebe.
Status Teilnahme vorübergehend ausgesetzt
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Wissenschaftliche Gesellschaft Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • die Probanden unterscheiden sich in der nichtkodierenden mitochondrialen Kontrollregion voneinander

Ausschlusskriterien

  • die Probanden unterscheiden sich nicht in der nichtkodierenden mitochondrialen Kontrollregion voneinander

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Während der Studie sollen 3 unterschiedliche Haarproben mit 5 verschiedenen Antragungen (Haut, Speichel, Blut, Vaginalsekret und Ejakulat) zunächst verunreinigt und anschließend mit verschiedenen Reinigungsmethoden gereinigt werden. Zudem sollen auch die Waschlösungen auf ihren DNA-Gehalt, dessen Reinheit und Typisierbarkeit hin untersucht werden. Die Untersuchung erfolgt mittels Sequenzierung der nicht-kodierenden Kontrollregion der mitochondrialen DNA und mittels vier STR-Systemen.

Quelle

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