Beschreibung der Studie

Hintergrund: Halslymphknotenausräumungen sind bedeutender Bestandteil der primären operativen Therapie von oralen Malignomen. Bislang ist wenig über die Wege lymphogener Metastasierung von oralen Plattenepithelkarzinomen bekannt. Ziel der Studie ist die Identifikation des Lymphknotenbefalls bei oralen Plattenepithelkarzinomen abhängig von der Lokalisation des Primärtumors anhand histopathologischer Untersuchung nach Halslymphknotenausräumung. Die Ergebnisse sollen mit weltweit vorliegenden Daten zum Befall von Halslymphknotenleveln (nach Robbins) verglichen werden. Methoden: In einer retrospektiven Single-Center Studie sollen Patienten mit primärer Tumorresektion eines oralen Plattenepithelkarzinoms und begleitender Halslymphknotenausräumung eines oralen Malignoms im Zeitraum von 01.01.2013 bis 31.12.2017 untersucht werden. Es soll das Ergebnis der histopathologischen Untersuchung und der anatomisch deskriptiven Zuteilung zu Leveln in Abhängigkeit zur Lokalisation des Tumors untersucht werden. Insgesamt sollen Patienten mit primärer Tumorresektion und Halslymphknotenausräumung den Studieneinschluss finden. Ergebnisse: Aus der Untersuchung kann eine Übersicht der befallenen Lymphknotenlevel in Abhängigkeit der Primärlokalisation des Tumors abgeleitet werden. Sie dient als Hinweis, um das notwendige Ausmass einer operativen Halslymphknotenausräumung festzulegen.

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Studiendetails

Studienziel Lymhphknotenmetastasen in Abhängigkeit der primären Tumorlokalisation oraler Plattenepithelkarzinom; retrospektive Datenanalyse beginnend 04/2018
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Goethe-Universität

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose eines oralen Malignoms, primäre Tumorresektion mit Halslymphknotenausräumung

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Orale Plattenepithelkarzinome nehmen weltweit zu. Die Therapie besteht aus Chirurgie, Strahlen- und/oder Chemotherapie. Die Neben der Tumorresektion sind Halslymphknotenausräumungen bedeutender Bestandteil der primären operativen Therapie von oralen Malignomen. Dadurch wird eine bessere lokoregionäre Tumorkontrolle erreicht. Abhängig von der Ausdehnung des Tumors und der Ergebnisse der Staginguntersuchungen sind verschiedene Formen der Halslymphknotenausräumung möglich. Dadurch werden das Patientenüberleben und die Lebensqualität beeinflusst. Denn mit steigendem Ausmass kann die Einschränkung durch Schmerzen und Bewegungsreduktion wachsen. Bislang ist wenig über die Wege lymphogener Metastasierung von oralen Plattenepithelkarzinomen bekannt. Ziel der Studie ist die Identifikation des Lymphknotenbefalls bei oralen Plattenepithelkarzinomen abhängig von der Lokalisation des Primärtumors anhand histopathologischer Untersuchung nach Halslymphknotenausräumung. Die Ergebnisse sollen mit weltweit vorliegenden Daten zum Befall von Halslymphknotenleveln (nach Robbins) verglichen werden. In einer retrospektiven Single-Center Studie sollen Patienten mit primärer Tumorresektion eines oralen Plattenepithelkarzinoms und begleitender Halslymphknotenausräumung im Zeitraum von 01.01.2013 bis 31.12.2017 untersucht werden. Dazu sollen 10 Regionen der primären Tumorlokalisation identifiziert und zugeordnet werden. Abhängig der histopathologischen Untersuchung und der anatomisch deskriptiven Zuteilung zu Leveln werden die Lymphknotenmetastasen untersucht und entsprechend zugeordnet. Aus der Untersuchung kann eine Übersicht der befallenen Lymphknotenlevel in Abhängigkeit der Primärlokalisation des Tumors abgeleitet werden. Sie dient als Hinweis, um das notwendige Ausmass einer operativen Halslymphknotenausräumung festzulegen.

Quelle

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