Beschreibung der Studie

Depression und Panik-/Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der hausärztlichen Praxis. Eine frühe Erkennung und effektive Behandlung ist von großer Bedeutung. Trotz qualitätsgesicherter Standards für Diagnostik und Behandlung wird noch immer ein erheblicher Teil der Patienten nicht adäquat behandelt. Deshalb werden im Rahmen des PREMA-Programms Hausärzte besonders im Umgang mit Patienten geschult, die an einer Depression und/oder Panik-/Angststörung leiden, damit sich der Gesundheitszustand von den betroffenen Patienten durch ein strukturiertes Versorgungsprogramm verbessert.

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Studiendetails

Studienziel Verwendet wird der Mental Health Index-5 (MHI-5) Score zur krankheitsübergreifenden Messung von psychischer Gesundheit (Depression und Panikstörungen) zum Zeitpunkt T0, T1 und T2. Der MHI-5 ist eine fünf Fragen umfassende Subskala des Short Form (36) Health Survey (SF 36), er besteht aus einer sechsstufigen (Punktwert 1-6) Antwortskala, deren Punktwerte addiert werden (total range: 5-30 Punkte). Eine höhere Punktzahl deutet einen besseren psychischen Gesundheitszustand an. Die Punkte werden anschließend mittels standard linearer Transformation transformiert, so dass der Wertebereich 0-100 beträgt. Die interne Konsistenz (Cronbachs alpha) reicht von 0.67 bis 0.95. Ein Hauptziel der Studie ist die Stärkung der hausärztlichen Rolle bei der Versorgung von psychisch Erkrankten durch eine Kombination von Case Management, hausärztlich angeleiteten Übungen und eHealth Tools (Blended Care). Der Hausarzt soll zügig und kompetent eine adäquate Behandlungsstrategie entwickeln und entscheiden, ob der Patient umgehend an einen Fachspezialisten überwiesen werden muss oder er den Patienten selber behandeln kann. T0= Startpunkt T1= 6 Monate T2= 12 Monate
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1844
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Gefördert durch den Innovationsfonds - Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Depression (ICD-10 F.32-34) oder Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie (ICD-10: F41.0 oder F40.01),
  • positives Screening-Fragebogen-Ergebnis,
  • deutsche Sprachkenntnisse,
  • privater Telefonanschluss,
  • Patient muss bei der Techniker Krankenkasse versichert sein

Ausschlusskriterien

  • vorbekannte Psychose,
  • akute Suizidalität,
  • laufende, genehmigungspflichtige Psychotherapie zu den Studiendiagnosen zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses,
  • Expositionstraining nach hausärztlichem Urteil nicht empfohlen

Adressen und Kontakt

Praxis, Hessen

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Häufig gestellte Fragen

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Anhand einer cluster-randomisierten Studie werden die Interventions- und die Kontrollgruppe hinsichtlich der Auswirkungen auf Symptomatik, Lebensqualität und Versorgungskosten verglichen. In der Kontrollgruppe werden die Patienten nach der herkömmlich Behandlungsmethode versorgt, während in der Interventionsgruppe das zwölfmonatige Case-Management-Programm durchgeführt wird. Durch qualitative Befragungen der Studie wird untersucht, ob die neue Versorgungsform im hausärztlichen Behandlungsalltag machbar/umsetzbar ist und für Patienten und Hausarztpraxen eine spürbare Verbesserung der Versorgung erzielt. Im Erfolgsfall ist davon auszugehen, dass sich die neue Versorgungsform auch auf andere Regionen und weitere psychische Erkrankungen ausweiten lässt.

Quelle

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