Beschreibung der Studie

Zielsetzung der vorliegenden Studie ist die Entwicklung und Evaluation eines therapeutischen Online-Coachings im natürlichen Umfeld von Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen. Das Online-Coaching wird als Ergänzung zur wöchentlichen ambulanten Psychotherapie durchgeführt. Die Patienten/-innen werden von Therapeuten/-innen über Videokonferenzen (Echtzeitkommunikation über Bild und Ton) angeleitet (Online-Coaching), Übungen in der Behandlung von Zwangsstörungen in ihrem häuslichen Umfeld umzusetzen und einzuüben. Diese Übungen (sogenannte Expositionen mit Reaktionsmanagement) beinhalten eine Konfrontation mit zwangsauslösenden Situationen, die bei dem Kind/Jugendlichen z.B. Angst, Ekel oder ein Schamgefühl auslösen, ohne dabei Zwangshandlungen und gedanklichen Ritualen, die die Belastung reduzieren könnten, auszuführen. Hierüber soll eine Gewöhnung an das unangenehme Gefühl stattfinden, die langfristig zu einer Abnahme der Zwangsgedanken und -handlungen führt.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Outcome: Schweregrad der Zwangssymptomatik (CY-BOCS-Ratingskala)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten im Alter von 8-17 Jahren mit der klinischen Diagnose Zwangsstörung mit Zwangshandlungen (ICD-10: F42.1 oder F42.2), erfasst über die Diagnose-Checkliste für Zwangs-spektrum-Störungen (DCL-ZWA; Döpfner & Görtz-Dorten, 2017),
  • Zwangshandlungen treten im häuslichen Umfeld auf und sind über audiovisuelle Übertragung gut beobachtbar,
  • der Gesamtpunktwert (Summe der Items 1-10 ) der zehn Items zur Schweregradbeurteilung von Zwangshandlungen der CY-BOCS-Ratingskala liegt bei mindestens bei 16 (mäßiger Schweregrad der Zwangssymptomatik),
  • bei multimorbider Symptomatik steht die Zwangsstörung im Vordergrund (klinisches Urteil),
  • eine ambulante verhaltenstherapeutische Behandlung und Expositionstherapie ist indiziert,
  • wenn zwangsbezogene Medikation, dann voraussichtlich keine Änderung der Medikation notwendig (klinische Einschätzung); die medikamentöse Therapie wird unabhängig von dieser Studie durchgeführt,
  • Patienten/-innen und Eltern sind mit Exposition über Online-Coaching als ein Element der Verhaltenstherapie einverstanden (Einverständniserklärung),
  • technische Voraussetzung: Patient/in verfügt über einen Internetzugang (W-LAN) zu Hause.

Ausschlusskriterien

  • Tiefgreifende Entwicklungsstörungen, eine ausgeprägte Persönlichkeitsstörung, eine Psychose und andere psychische Störungen, die im Vordergrund stehen,
  • IQ <=79 (klinische Einschätzung),
  • krisenhafte Zuspitzungen, die (potenziell) eine stationäre Behandlung indizieren.

Adressen und Kontakt

Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der im Folgenden beschriebenen Studie ist die Entwicklung und Evaluation eines therapeutischen Online-Coachings im natürlichen Umfeld von Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen. Das Online-Coaching wird als Ergänzung zur wöchentlichen face-to-face Psychotherapie durchgeführt. Die Patienten/-innen sollen von Therapeuten/-innen über Videokonferenzen (Echtzeitkommunikation über Bild und Ton) angeleitet werden (Online-Coaching), Expositionen mit Reaktionsmanagement als zentrale Komponente in der Behandlung von Zwangsstörungen in ihrem häuslichen Umfeld umzusetzen und einzuüben. In einer Einzelfallstudie soll zu explorativen Zwecken erste Ergebnisse / Trends in einem auch international noch wenig erforschten Gegenstandbereich erlangt werden, insbesondere hinsichtlich der Fragestellungen: • Lässt sich Exposition im häuslichen Umfeld über Online-Coaching umsetzen? • Reduziert Exposition im häuslichen Umfeld über Online-Coaching Zwangssymptomatik und Funktionsbeeinträchtigung? • Wird Exposition im häuslichen Umfeld über Online-Coaching als hilfreich erlebt?. Es wird erwartet, dass die Effektivität der gesamten Behandlung durch das ergänzende Online-Coaching gesteigert, die gesamte Behandlungsdauer verkürzt sowie die Versorgung für Patienten/-innen, die eine solche intensive Behandlung Vorort nicht in Anspruch nehmen können, verbessert werden kann.

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