Beschreibung der Studie

Zur Behandlung und Überbrückung eines kritischen Herz-Kreislauf- oder Lungenversagen wird in den letzten Jahren als therapeutische Option zunehmend auch eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) eingesetzt. Der Einfluss des Körpergewichts auf den Behandlungserfolg und die Krankenhaussterblichkeit der behandelten Patienten ist in diesem Zusammenhang bislang unzureichend untersucht. Die Frage ob eine ECMO-Behandlung bei Patienten mit über der Norm erhöhtem Body Mass Index insgesamt sinnvoll ist, wird dabei kontrovers diskutiert. Einzelne Publikation zu dem Thema sprechen sich gegen den Einsatz von ECMO bei Patienten mit erhöhtem BMI aus, andere zeigen bei Patienten mit erhöhtem BMI keine nachteiligen Ergebnisse. Insgesamt existieren bis heute nur wenige Daten an kleinen Patientengruppen, so dass in dieser Studie der Einfluss des BMI auf die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einer ECMO-Therapie untersucht werden soll.

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Studiendetails

Studienziel Krankenhaussterblichkeit nach/unter ECMO Unterstützung in Abhängigkeit des BMI
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit extrakorporaler Membranoxygenierung, sowohl veno-venös als auch veno-arteriell.

Ausschlusskriterien

  • kleiner 18 Jahre

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Bonn

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Häufig gestellte Fragen

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Die extrakorporale Membranoxyenierung (ECMO) als Organunterstützungsverfahren bei Herz- Kreislauf oder Lungenversagen (ARDS) hat im vergangenen Jahrzehnt eine Renaissance und zunehmende Verbreitung erfahren. Anfangs nur in wenigen hoch spezialisierten Zentren verfügbar, ist sie inzwischen aufgrund technologischer Weiterentwicklungen der Geräte und verbesserter Biokompatibilität der Membranen ein auch an Kliniken der Maximalversorgung regelhafter eingesetztes Verfahren. Einhergehend mit der zunehmenden Verbreitung und Erfahrung in der Anwendung, kam es in der Vergangenheit auch zu einer Aufweichung der Kontraindikationen gegenüber dem Einsatz dieses Verfahrens. Ein über der Norm liegendes Körpergewicht und ein übermäßig erhöhter Body Mass Index (BMI) stellen eine besondere Herausforderung an die intensivmedizinische Therapie dar. Hinsichtlich des sinnvollen Einsatzes des ECMO Verfahren bei erhöhtem BMI gibt es bislang keine eindeutigen Empfehlungen. Große Kohortendaten liegen bislang nur für den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Outcome vor, nicht aber für den spezifischeren BMI. Im Rahmen dieser Analyse sollen Daten von ECMO-Patienten in einem großen ARDS/ECMO Zentrum aus dem Zeitraum 2013-2018 retrospektiv in Bezug auf Krankenhausmortalität, Intensivaufenthaltsdauer, Krankenhausverweildauer, ECMO Behandlungsparameter, Krankheitsschwere und Komorbiditäten untersucht werden. Zudem sollen das tatsächlich beobachtete Überleben mit dem anhand prädiktiver Scores vorhergesagten Überleben (RESP, SAVE, REMEMBER) verglichen werden.

Quelle

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