Beschreibung der Studie

Mit Hilfe einer Herz-Lungen-Maschine (extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) –Therapie) ist es möglich die Lungen– und oder die Herzfunktion von schwer kranken Patienten auf einer Intensivstation zeitlich begrenzt zu unterstützen oder ganz zu ersetzen bis eine Erholung der Organfunktion einsetzt oder im Extremfall eine Organtransplantation erfolgreich vorgenommen werden kann. Die Sterblichkeit von Patienten an der Herz-Lungen-Maschine in Deutschland ist jedoch unverändert sehr hoch. Die hohen Sterblichkeiten von Patienten mit einem solchen Verfahren bei gleichzeitig zunehmender Anwendungshäufigkeit des Verfahrens bedeuten, dass es auf Intensivstationen zunehmend häufig zu Behandlungssituationen kommt, in denen Patientenan einer Herz-Lungen-Maschine im Sterben betreut werden müssen. Ziel der Beobachtungsstudie ist es, die Versorgungssituation von Patienten mit künstlicher Herz-Lungen-Maschine am Lebensende in Deutschland zu beschreiben. Zudem werden konkrete Stärken und Schwächen der aktuellen Versorgungsqualität herausgearbeitet. Aus den Daten zu Alter, Grunderkrankung, Art und Dauer der Herz- Lungen-Maschine bis zum Versterben des Patienten sollen Hinweise gewonnen werden, die den verantwortungsvollen Umgang mit dem risikobehafteten Verfahrenunterstützen können. Aus Art und Weise der Findung des Patientenwillens, der Festlegung des Therapieziels und einer Stärken- und Schwächen-Analyse des aktuellen Zustands sollen Rückschlüsse gezogen und Empfehlungen abgeleitet werden, die die Versorgungsqualität dieser lebensbedrohlich-kranken Patienten und ihrer Angehörigen auf Intensivstationen verbessern und gleichzeitig den Mitgliedern des Behandlungsteams eine Hilfe im Umgang mit den beschriebenen belastenden Situationen im Arbeitsalltag sind. Die Studienteilnehmer umfassen das Patientenkollektiv und das medizinische Fachpersonal aller beteiligten Zentren des ARDS-Netzwerks Deutschland (http://ardsnetzwerk.de/ueber-das-netzwerk/beteiligte-einrichtungen/) gewählt. Es sollen alle im Untersuchungszeitraum verstorbenen Patienten der teilnehmenden Zentren, die bis zum Zeitpunkt des Versterbens mit der Herz-Lungen-Maschine versorgt wurden, eingeschlossen werden. Es werden aktuell alle im ARDS-Netzwerk gemeldeten 85 Kliniken aus Deutschland zur Teilnahme angefragt. Es ist eine wöchentliche Abfrage mit online-Fragebogen über einen Zeitraum von 6 Monaten (Februar-Juli 2019) geplant. Die Erhebung der Daten erfolgt anonymisiert. Für jeden in der Beobachtungswoche im jeweiligen Zentrum verstorbenen Patienten füllt der verantwortliche Arzt einen einzelnen Online-Fragebogen aus. Ziel soll die Darstellung der Versorgungsstruktur, die Entscheidung zum Einsatz, der Art der Herz-Lungen-Maschine, Ermittlung des Patientenwillens, Analyse des Therapie-Beendigungsprozesses und der Begleitung des Sterbens sein. Die Daten werden anonymisiert erhoben, ein Rückschluss auf den einzelnen Patienten und das behandelnde Krankenhaus ist nicht möglich, sodass keine Einverständniserklärung der Patienten notwendig ist. Die Teilnahme der Krankenhäuser erfolgt auf freiwilliger Basis.

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Studiendetails

Studienziel Auswertung Fragebögen erhoben von Februar bis Juli 2019: Darstellung der Versorgungsstruktur für Patienten mit ECMO-Therapie Darstellung von Indikation sowie Modus der ECMO-Therapie der verstorbenen Patienten Analyse des Prozesses der Ermittlung des Patientenwillens zur ECMO-Therapie: Initiatoren und Mitwirkende Analyse des Prozesses der Therapie-Deeskalationentscheidung bei Patienten mit ECMO-Therapie: Initiatoren und Mitwirkende Beschreibung der Situation des Versterbens: Art und Weise der Therapiedeeskalation, Art der Sedierung, Anwesende Angehörigen und Mitglieder des Behandlungsteams
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit extrakorporaler Membranoxygenierung, die verstorben sind.

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie, Uniklinik Leipzig, Leipzig

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Lungenklinik Köln Merheim, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Mit Hilfe von extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) –Therapie ist es möglich die Lungen– und oder die Herzfunktion von kritisch kranken Patienten zeitlich begrenzt maschinell zu unterstützen oder ganz zu ersetzen bis eine Erholung der Organfunktion einsetzt oder im Extremfall eine Organtransplantation erfolgreich vorgenommen werden kann. Die Sterblichkeit von Patienten mit ECMO-Therapie in Deutschland ist jedoch unverändert sehr hoch. Die hohe Sterblichkeit von Patienten mit ECMO-Therapieverfahren bei gleichzeitig zunehmender Anwendungshäufigkeit des Verfahrens bedingt, dass es auf Intensivstationen zunehmend häufig zu Behandlungssituationen kommt, in denen Patienten mit ECMO-Therapie im Sterben betreut werden müssen. Ziel der hier vorgestellten Beobachtungsstudie ist es, die Versorgungssituation von Patienten mit ECMO-Therapie an deren Lebensende in Deutschland zu beschreiben. Zudem werden konkrete Stärken und Schwächen der aktuellen Versorgungsqualität herausgearbeitet. Aus den deskriptiven Daten zu Alter, Grunderkrankung, Art des ECMO-Verfahrens und Dauer der ECMO-Therapie bis zum Versterben des Patienten sollen Rückschlüsse gezogen werden, welche den verantwortungsvollen Umgang mit den hochinvasiven, risikobehafteten und aufwendigen ECMO-Therapieverfahren unterstützen. Aus der Charakterisierung der Prozesse zur Patientenwillensfindung und zu Therapiezielfestlegung und einer nachfolgenden Stärken- und Schwächen-Analyse des aktuellen Zustands abzuleitende Handlungsempfehlungen sollen die Versorgungsqualität dieser lebensbedrohlich kranken Patienten und ihrer Angehörigen auf Intensivstationen verbessern und gleichzeitig den Mitgliedern des Behandlungsteams eine Hilfe im Umgang mit den beschriebenen belastenden Situationen im Arbeitsalltag sein. Die Studienpopulation umfasst das Patientenkollektiv und das medizinische Fachpersonal aller beteiligten Zentren des ARDS-Netzwerks Deutschland (http://ardsnetzwerk.de/ueber-das-netzwerk/beteiligte-einrichtungen/) gewählt. Es sollen alle im Untersuchungszeitraum verstorbenen Patienten der teilnehmenden Zentren, die bis zum Zeitpunkt des Versterbens mit extrakorporaler Membranoxygenierungstherapie versorgt wurden, eingeschlossen werden. Es werden aktuell alle im ARDS-Netzwerk gemeldeten 85 Kliniken aus Deutschland zur Teilnahme angefragt. Es ist eine wöchentliche Abfrage mit online-Fragebogen über einen Zeitraum von 6 Monaten (Februar-Juli 2019) geplant. Die Erhebung der Daten erfolgt anonymisiert. Für jeden in der Beobachtungswoche im jeweiligen Zentrum verstorbenen Patienten mit ECMO-Therapie füllt der verantwortliche Arzt einen einzelnen Online-Fragebogen aus. Ziel soll die Darstellung der Versorgungsstruktur, der Indikationsstellung und des Modus der ECMO-Therapie, des Prozesses der Ermittlung des Patientenwillens, eine Analyse des Therapie-Deeskalationsentscheidungsprozess und die Beschreibung der konkreten Situation der Begleitung des Sterbens sein. Die Daten werden anonymisiert erhoben, ein individueller Rückschluss auf einzelne Patienten oder Zentren ist nicht möglich, sodass keine Einverständniserklärung der Patienten notwendig ist. Die Teilnahme der Zentren erfolgt auf freiwilliger Basis.

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