Beschreibung der Studie

Die verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VMO) ist eine Rehabilitationsstrategie der Deutschen Rentenversicherung Bund für Patienten mit körperlichen Erkrankungen, das einem multidisziplinären und verhaltensmedizinischen Ansatz folgt und psychologische Einzel- und Gruppeninterventionen integriert. Sie richtet sich an Rehabilitanden mit psychischer Komorbidität sowie Problemen bei der Krankheitsbewältigung. Befunde aus kontrollierten und randomisiert kontrollierten Studien haben die klinische Wirksamkeit (Efficacy) von verhaltensmedizinisch orientierten Programmen auf verschiedene Zielgrößen (z. B. Depression und Schmerz) gezeigt. Multizentrische Studien, die die Wirksamkeit der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation in der realen Versorgungspraxis belegen, gibt es bisher jedoch nicht. Die Studie überprüft die Wirksamkeit der VMO in der realen Versorgung sowie Art und Umfang der erbrachten therapeutischen Leistungen.

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Studiendetails

Studienziel stabile berufliche Wiedereingliederung einschließlich der Dauer bis dahin (mindestens 4 Wochen ohne krankheitsbedingte Fehlzeiten erwerbstätig)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 7700
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Rentenversicherung Bund

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  • Es werden Personen eingeschlossen, deren orthopädische Rehabilitation durch die Deutsche Rentenversicherung Bund bewilligt wurde.

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Psychische Komorbidität ist ein Risikofaktor für die Chronifizierung von Rückenschmerzen und geht bei körperlich erkrankten Rehabilitanden mit einem höheren Risiko einer erwerbsminderungsbedingten Berentung einher. In Deutschland zielt die medizinische Rehabilitation v. a. auf die Verbesserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit. Bei psychischen Erkrankungen ist das frühe Erkennen der psychischen Beeinträchtigungen und deren Behandlung eine wichtige Voraussetzung, um diese Ziele zu erreichen. Die verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation nutzt dazu einen multidisziplinären und verhaltensmedizinischen Behandlungsansatz und integriert psychologische Einzel- und Gruppeninterventionen. Kontrollierte und randomisiert kontrollierten Studien haben die verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitationsprogramme mit der konventionellen medizinischen Rehabilitation verglichen (Efficacy) und positive Effekte auf Depressivität, den Umgang mit Schmerzen, die Schmerzintensität und den subjektiven Gesundheitsstatus gezeigt. Unklar ist bislang, ob die VMO auch in der realen Versorgung zu besseren Ergebnissen führt als die herkömmliche medizinische Rehabilitation (Effectiveness) und ob die intendierten therapeutischen Leistungen tatsächlich erbracht werden. Eingeschlossen werden Rehabilitanden mit bewilligter orthopädischer Rehabilitation. Daten werden mittels schriftlicher Befragung vor Beginn der Rehabilitation sowie drei und zehn Monate nach Rehabilitationsende erhoben. Ergänzend werden administrative Daten aus den Konten der Deutschen Rentenversicherung genutzt. Die Effectiveness der VMO wird mittels eines Propensity Score gematchten Vergleichs von Personen, die eine VMO und Personen, die eine MR erhalten haben, geprüft. Zusätzlich werden individuelle und einrichtungsbezogene Moderatoren auf die Wirksamkeit geprüft.

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