Beschreibung der Studie

Es sollen die bisher am Universitätsklinikum Freiburg implantierten an einer seltenen Fehlbildung der Gehörschnecke leidenden Patienten retrospektiv analysiert und mit je 3 Patienten mit normaler Gehörschnecke hinsichtlich ihres Sprachverstehens, den postoperativen Anpassdaten und verschiedenen elektrophysiologischen Daten verglichen und analysiert werden. Alle Daten sind bei Aufenthalten in der HNO- Klinik oder im Implant Centrum Freiburg bereits erhoben und werden retrospektiv betrachtet. Weiterhin soll das operative Vorgehen aus OP- Berichten der Patienten analysiert und mit der bisherigen Literatur hierzu verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist das Sprachverstehen von X- linked Patienten im Vergleich zu den normcochleären Patienten im Langzeitverlauf zu untersuchen. Weiterhin Anpassungsdaten der X- linked Patienten, Impedanzen und Reflexe (Stapedius, ECAPs) zu analysieren und mit normcochleären Patienten zu vergleichen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 36
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • X- linked ertaubte Patienten mit radiologischem Nachweis und normcochleäre gematchte und passende Patienten hinsichtlich Alter, Geschlecht, Seite, Implantat und OP- Datum. Die Daten wurden zwischen 1999 und 2018 erhoben.

Ausschlusskriterien

  • Hinsichtlich des Matchings nicht passende normcochleäre, implantierte Patienten. Patienten ohne Cochlea- Implantat.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die X- linked deafness auch als incomplete partition typ III bezeichnet, stellt eine sehr seltene angeborene X- chromosomal vererbte Erkrankung dar. Die betroffenen männlichen Patienten ertauben langsam progredient, sodass eine Hörgeräteversorgung oft nicht mehr ausreicht und die Patienten ein Cochlea- Implantat benötigen. Die Implantation stellt sich jedoch als nicht leicht dar, da bei diesen Patienten die knöcherne Trennung zwischen basaler cochleärer Windung und innerem Gehörgang fehlt und somit das Risiko der Fehlimplantation des Elektrodenträgers in den inneren Gehörgang besteht. Dies hätte Folgen wie fehlende akustische Stimulation, Fazialisparese oder Fazialisstimulation durch das Cochlea- Implantat.

Quelle

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