Beschreibung der Studie

Psychosoziale Therapien (z.B. Ergotherapie, Musiktherapie) sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Bisher ist jedoch nicht genau erfasst, welche und wie viele Angebote für psychosoziale Therapien es gibt und wo es diese gibt. Des Weiteren ist unbekannt, inwiefern diese Angebote von den Patienten genutzt werden. In der Querschnittsstudie sollen daher zum einen die bestehende Versorgungssituation mit psychozozialen Therapien erfasst werden. Zum anderen soll die derzeitige Umsetzung der Leitline für psychosoziale Therapien untersucht werden. Die Studie wird in zehn Kliniken in Bayern durchgeführt, in denen insgesamt etwa 500 Patienten und deren Angehörige befragt werden. Eingeschlossen werden Patienten mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen sowie mit affektiven Störungen.

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Studiendetails

Studienziel 1. Erfassung der Kenntnisse und Erfahrungen von Personen mit schweren psychischen Erkrankungen und ihren Angehörigen mit psychosozialen Angeboten (studienspezifischer Fragebogen).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Stationäre und teilstationäre Patienten; Patienten mit Schizophrenie und Schizotypstörungen (ICD-10 F2x) oder manischen und affektiven Störungen (ICD-10 F3x); Krankheitsdauer ≥2 Jahre; erhebliche Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens ("Global Assessment of Functioning" (GAF) von ≤60 und (2) ein "Health of the Nation Outcome Scales" (HoNOS)-Wert von ≥2 auf einem der Items der Subskala für symptomatische Probleme (Punkt 6, 7 und 8) und eine Punktzahl von ≥2 auf jedem der vier Items der Subskala für soziale Probleme (Punkte 9, 10, 11 und 12) oder eine Punktzahl von ≥3 bei mindestens einem dieser Items (9, 10, 11 oder 12)); auch Angehörige dieser Patienten werden einbezogen

Ausschlusskriterien

  • Patienten und Angehörige, die nicht einwilligungsfähig sind; Patienten und Angehörige, die die Fragen nicht beantworten können

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Querschnittsstudie stellt Teil 1 der IMPPETUS-Studie dar. Es folgt eine randomisierte, kontrollierte Studie (Teil 2), welche separat registriert wird. Die Querschnittsstudie wird durch qualitative Daten ergänzt, die als Teilprojekt ebenfalls separat registriert werden. Psychosoziale Therapien sind zentraler Bestandteil der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Bisher fehlt jedoch eine strukturierte Erfassung der vorhandenen Angebote und der Nutzung der Angebote durch die Klienten. In der Querschnittsstudie sollen die psychosoziale Versorgungssituation und die derzeitigen Umsetzung der S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ in zehn Versorgungsregionen Bayerns erfasst werden (Ist-Erhebung) . Zu den Projektpartnern zählen zehn Kliniken, in denen insgesamt etwa 500 Patienten und deren Angehörige befragt werden. Eingeschlossen werden Patienten mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen sowie mit affektiven Störungen.

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