Beschreibung der Studie

Das Projekt KOMKEK zielt auf die Verbesserung der Versorgung krebskranker Eltern und ihrer Kinder durch die Sensibilisierung von Behandlern (ärztl. Personal, Pflegepersonal, psychosoziales Personal) ab. Durch ein Präsenztraining, bei dem die Teilnehmenden anwesend sind, und eine Online-Schulung soll medizinisches und psychosoziales Personal in seinen fachlichen Kompetenzen gestärkt werden. Basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche und qualitativen Interviews mit Behandlern, betroffenen Eltern und Experten zum Thema Kinder krebskranker Eltern, werden in der ersten Projektphase das Präsenztraining und die Online-Schulung entwickelt. In der zweiten Projektphase wird die Wirksamkeit des Trainings geprüft. Hierzu werden die Studienteilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhält das Präsenztraining, eine Gruppe die Online-Schulung und eine Gruppe dient als Wartekontrollgruppe und kann das Training ggf. nach Abschluss der Studie erhalten. Nach Abschluss des Projekts liegt erstmalig für den deutschen Sprachraum eine systematische Intervention für Behandler zum Thema „Kinder krebskranker Eltern“ vor. Durch die Fortbildung kann die Kompetenz der Behandler im Umgang mit betroffenen Eltern und Kindern gestärkt werden, sodass die Familien emotionale Entlastung erfahren und bei Bedarf an spezialisierte Angebote weitervermittelt werden können.

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Studiendetails

Studienziel Entwicklungsphase: qualitative Interviews mit Patienten, Behandlern und Experten; umfassende Literaturrecherche (systematisches Review) Evaluation: fachliche Kompetenz der Behandler hinsichtlich eltern-/kindbezogener Themen (Situational judgement tests)
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 1 bis 2
Zahl teilnehmender Patienten 108
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Behandler von (hämato-)onkologischen Patientinnen und Patienten mit minderjährigen Kindern (Ärzte, Pflegepersonal, Therapeuten etc.)

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Deutschkenntnisse, Behandler von pädiatrischen Patientinnen und Patienten

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Das Projekt KOMKEK zielt auf die Verbesserung der Versorgung krebskranker Eltern und ihrer Kinder durch die Sensibilisierung behandelnder Personen ab. Durch ein Präsenztraining, bei dem die Teilnehmenden anwesend sind, und eine Online-Schulung soll medizinisches und psychosoziales Personal in seinen fachlichen Kompetenzen gestärkt werden. Es handelt sich um eine prospektive mixed-methods Interventionsstudie im frühen explorativen Stadium mit zwei Phasen (Phase I und II des MRC Frameworks for Design and Evaluation of Complex Interventions). Basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche und qualitativen Interviews mit Behandlern, betroffenen Eltern und Experten zum Thema Kinder krebskranker Eltern, werden in der ersten Projektphase das Präsenztraining und die Online-Schulung entwickelt. In der zweiten Projektphase wird eine Pilotstudie zur Evaluation des Trainings mithilfe einer randomisiert-kontrollierten Studie mit dreiarmiger Randomisierung (Präsenztraining vs. Online-Schulung vs. Wartekontrollgruppe) durchgeführt. Nach Abschluss des Projekts liegt erstmalig für den deutschen Sprachraum eine systematische Intervention für Behandler zum Thema „Kinder krebskranker Eltern“ vor. Durch die Fortbildung kann die Kompetenz der Behandler im Umgang mit betroffenen Eltern und Kindern gestärkt werden, sodass die Familien emotionale Entlastung erfahren und bei Bedarf an spezialisierte Angebote weitervermittelt werden können.

Quelle

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