Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Fragebogens für Hausärzte mit dessen Hilfe Erkrankungen in der Mundhöhle frühzeitig erkannt werden. Bislang werden Erkrankungen wie Karies und Parodontitis bei der hausärztlichen Untersuchung nicht befundet und beurteilt. 100 Patienten beantworten sieben einfache Fragen zu ihrer Mundgesundheit. Anhand dessen entscheidet der Hausarzt, ob eine Zuweisung zu einem Zahnarzt innerhalb der nächsten 2 Monate, der nächsten zwei Wochen oder sofort empfohlen wird. Innerhalb von einer Woche werden die Patienten vor dem Hintergrund der gestellten Fragen zahnmedizinisch untersucht. Nun wird überprüft, ob die Einschätzung des Hausarztes der Behandlungsbedürftigkeit mit Hilfe des Fragebogens richtig war. Mit einem solchen Fragebogen könnte die interdisziplinäre Arbeit von Haus- und Zahnärzten verbessert werden.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Ziel dieser Pilotstudie ist die Entwicklung und erste Überprüfung der praktischen Ein- und Umsetzbarkeit einer überarbeiteten Version des BOHSE Assessments, welches für den Gebrauch im hausärztlichen Alltag angepasst wurde. Jeder eingeschlossene Patient wird bei Studienbeginn (Hausarztbesuch) auf der Basis des überarbeiteten BOHSE Assessments befragt.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Poliklinik für Zahnerhaltung und ParodontologieUniklinik Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient lebt in ambulanter Unterbringung / im häuslichen Umfeld

Ausschlusskriterien

  • Patient leidet an Demenz/ kognitiver Wahrnehmungsstörung, lebt im Pflegeheim

Adressen und Kontakt

Uniklinik KölnPoliklinik für Zahnerhaltung u. Parodontologie, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Im Gesundheitswesen spielt die Mundgesundheit bei geriatrischen Patienten oft eine untergeordnete Rolle. Jedoch treten Erkrankungen im Mundraum in dieser Gruppe mit einer hohen Prävalenz auf. Es konnte gezeigt werden, dass speziell bei älteren Patienten, die sich in der ambulanten häuslichen Versorgung befinden, die Mundgesundheit aufgrund von unterschiedlichen Gründen vernachlässigt wird und die Empfehlungen den Zahnarzt alle 6 Monate aufzusuchen für diese fragile Patientenpopulation nicht realistisch sind. Im Gegensatz dazu untersucht der Hausarzt diese Patientengruppe deutlich häufiger, so dass ihm eine Schlüsselposition für das ständige Patientenmonitoring zukommt. Bedauerlicher Weise spielt die Mundgesundheit und die zahnmedizinische Versorgung in der Humanmedizinischen Ausbildung kaum eine Rolle. Es scheint als würde die Mundgesundheit im Vergleich zu den Erkrankungen des restlichen Körpers als weniger wichtig erachtet. Außerdem findet sich in den vorhandenen Gesundheitsuntersuchungen bis heute kein Bereich, der die subjektive Mundgesundheit des älteren Patienten erfasst. Deshalb werden einfach zu verwendende Assessment-Tools für den Hausarzt benötigt, die in die tägliche klinische Praxis implementiert werden können. Fragebögen als Assessment-Tools zur Anamneseerhebung können helfen die Mundgesundheit als Einflussfaktor für die Allgemeingesundheit und das Wohlbefinden sowie als Begründung für den Hausarzt dienen den Patienten dem Zahnarzt vorzustellen. Das in der Literatur am besten beschriebene Assessment Tool ist der BOHSE-Test der für Pflegepersonal, Krankenschwestern und zahnmedizinische Fachangestellte entwickelt, validiert und angepasst wurde. Dieser beinhaltet eine kurze orale Untersuchung des Mundraumes. Als ersten Schritt versuchen wir Mundgesundheit über einen subjektiven Fragebogen angepasst an geriatrische Patienten in Anlehnung an den BOHSE-Test zu erfassen. Klinische Studien haben gezeigt, dass für nicht-zahnmedizinische Professionen die Untersuchung des Mundraumes eine Barriere darstellt, so dass wir mit einer subjektiven Beantwortung einer gekürzten und überarbeiteten Version des Bohse-Fragebogens beginnen. Zusätzlich zu der Entwicklung des Fragebogens werden allgemeine Gesundheitsparameter der geriatrischen Patienten erfasst (Medikamentengruppe, aktuelle Medikation, geriatrische Assessments, Laborparameter, Malabsorptions, BMI und Lebensqualität) und um die mögliche Assoziation mit den im Fragebogen untersuchten Inhalten festzustellen. Darüber hinaus sollte der Fragebogen validiert werden. Hierzu werden statistische Auswertungen, Assessments zur Erfassung eines Behandlungsbedarfs und jeder Teil des Fragebogens mit den Resultaten der hausärztlichen Praxis sowie der zahnärztlichen Untersuchung des Zahnarztes, der den Befund anhand des Goldstandards erhebt, verglichen werden. Aufgrund dessen sollten die gleichen 100 Patienten sowohl vom Allgemeinmediziner als auch vom Zahnarzt evaluiert und verglichen werden.

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