Beschreibung der Studie

Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind hierzulande nicht bestmöglich versorgt. Diese Situation könnte durch die Übernahme von ausgewählten Aufgaben der Patientenversorgung durch qualifizierte rheumatologische Fachassistentinnen (RFA) verbessert werden. Kernpunkt des StärkeR-Projekts ist die strukturierte Übernahme ärztlicher Leistungen durch rheumatologische Fachassistentinnen. 800 Patienten mit stabilem Verlauf einer rheumatoiden Arthritis oder einer Psoriasisarthritis werden in 20 Zentren in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im Rahmen einer randomisierten Studie entweder in der neuen Versorgungsform mit Übertragung bestimmter Aufgaben an RFAs oder mit der Standardversorgung behandelt. Beide Versorgungsformen werden mit Hilfe des Unterschiedes zwischen Beginn und Ende des Beobachtungszeitraumes sowohl der Krankheitsaktivität als auch der gesundheitsbezogene Lebensqualität verglichen. An dem Projekt sind folgende Einrichtungen und Kooperationspartner beteiligt: Rheumazentrum Ruhrgebiet, BARMER GEK, Koordinierungszentrum für Klinische Studien Marburg, Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Ruhr-Universität Bochum

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Differenz der Krankheitsaktivität (gemessen mit dem Aktivitätsscore DAS28) zwischen Beginn und Ende des Evaluationszeitraumes sowie gesundheitsbezogene Lebensqualität (EQ-5D-5L) (hierarchischer Test)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim G-BA

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patientinnen und Patienten mit stabilem Verlauf einer chronischen Polyarthritis oder einer Psoriasisarthritis (polyartikuläre Form)

Ausschlusskriterien

  • eingeschränkte Geschäftsfähigkeit, unzureichende Sprachkenntnisse, hochaktive oder lebensbedrohliche Erkrankung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Rheumatoide Arthritis-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind hierzulande nicht bestmöglich versorgt. Diese Situation könnte durch die Übernahme von ausgewählten Aufgaben der Patientenversorgung durch qualifizierte rheumatologische Fachassistentinnen (RFA) verbessert werden. Kernpunkt des StärkeR-Projekts ist die strukturierte Delegation ärztlicher Leistungen an rheumatologische Fachassistentinnen. 800 Patienten mit stabilem Verlauf einer rheumatoiden Arthritis oder einer Psoriasisarthritis werden in 20 Zentren in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im Rahmen einer randomisierten, multizentrischen Studie entweder in der neuen Versorgungsform mit Delegation an RFAs oder mit der Standardversorgung behandelt. Beide Versorgungsformen werden mit Hilfe der Differenz zwischen Beginn und Ende des Evaluationszeitraumes sowohl der Krankheitsaktivität als auch der gesundheitsbezogene Lebensqualität verglichen. An dem Projekt sind folgende Einrichtungen und Kooperationspartner beteiligt: Rheumazentrum Ruhrgebiet, BARMER GEK, Koordinierungszentrum für Klinische Studien Marburg, Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Ruhr-Universität Bochum

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: