Beschreibung der Studie

Zentral für eine adäquate Behandlung von Personen mit psychischen Störungen ist eine umfangreiche und genaue Diagnostik. Den Goldstandard der klinisch-psychologischen Diagnostik stellen dabei strukturierte klinische Interviews dar. Im Jahr 2013 wurde mit dem Diagnostischen und Statistischen Manual für psychische Störungen (DSM-5) durch die American Psychiatric Association die überarbeitete fünfte Auflage des Klassifikationssystems psychischer Störungen veröffentlicht, welche mit einer Veränderung einer Vielzahl von Kriterien psychischer Störungen einherging. Dies macht es nun notwendig, die bestehenden diagnostischen Instrumente an die neuen Kriterien anzupassen und in klinischen Routinebedingungen zu überprüfen. Ziel der Studie ist, das bereits im klinisch-psychologischen Alltag etablierte und nun an die neuen Störungskriterien angepasste strukturierte diagnostische Interviews für Posttraumatische Belastungsstörungen (Clinician-Administered PTSD Scale for DSM-5 [CAPS-5]) in klinischen Routinebedingungen auf ihre Anwendbarkeit, Zuverlässigkeit, Objektivität, Genauigkeit und Gültigkeit hin zu überprüfen. Dazu finden zwei Messzeitpunkte im Abstand von ca. einer Woche statt. Bei jedem Messzeitpunkt werden Personen, die ein traumatisches Ereignis erlebt haben, von einer Interviewerin oder einem Interviewer mithilfe der CAPS-5 interviewt, und gebeten, eine Fragebogenbatterie auszufüllen. Zu einem der beiden Messzeitpunkte wird zusätzlich noch ein Kurzinterview zu anderen möglicherweise relevanten, nicht-traumbezogenen Störungsbereichen durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die mithilfe von Selbstbeurteilungsinstrumenten erhobene Symptomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung. Hierfür werden die folgenden beiden Fragebögen eingesetzt: 1. PTSD Checklist for Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders-Fifth Edition (PCL-5) 2. Impact of Event Scale – Revision (IES-R)
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 219
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erleben eines Ereignisses, dass nach DSM-5 als traumatisches Ereignis klassifiziert wird

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache

Adressen und Kontakt

LWL Klinik Bochum, Bochum

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ZPT Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Bochum

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Bundeswehrkrankenhaus Berlin, Berlin

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Hochschulambulanz für Psychotherapie an der Universität zu Köln (HAPUK), Köln

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

In Folge der Überarbeitung der diagnostischen Kriterien für das Diagnostische und Statistische Manual für psychische Störungen (DSM-5; American Psychiatric Association, 2013) wurden die Störungskriterien der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) umfassend überarbeitet. Dies hat zur Folge, dass auch diagnostische Instrumente an die neuen Kriterien angepasst und hinsichtlich ihrer psychometrischen Güte überprüft werden müssen. Eines dieser Instrumente ist die Clinician-Administered PTSD Scale for DSM-5 (CAPS-5), die von Fachgesellschaften und der S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung als diagnostisches Interview empfohlen wird. Ziel der vorliegenden Studie ist, die psychometrische Güte der deutschen Übersetzung der CAPS-5 (Cwik & Woud, 2015) möglichst allumfassend zu überprüfen. Dafür sollen mithilfe eines Multi-Trait-Multi-Method-Designs sowohl Patientinnen und Patienten mit multiplen Traumatisierungen als auch nach monotraumatischen Erlebnissen mit PTBS sowie traumatisierte Personen ohne PTBS mittels CAPS-5 diagnostiziert werden. Die Interviews finden in klinischen Routinesettings statt: es werden sowohl zivile Patientinnen und Patienten im vollstationären und ambulanten Setting interviewt als auch Soldatinnen und Soldaten nach belastenden Einsatzerfahrungen. Dafür werden diese Personen zunächst gebeten, eine umfangreiche Fragebogenbatterie auszufüllen – diese Fragebogenbatterie umfasst sowohl Konstruktnahe sowie -ferne Fragebögen – und werden anschließend durch geschulte Personen interviewt. Im Abstand von einer Woche wird dieses Vorgehen wiederholt, wobei das Interview durch eine andere (verblindete) Person durchgeführt wird. Alle Interviews werden auf Tonband aufgenommen. Zusätzlich wird zum ersten Messzeitpunkt das Diagnostische Kurzinterview für Psychische Störungen - Open Access (Mini-DIPS-OA; Margraf & Cwik, 2017) durchgeführt, um komorbide Störungen zu erfassen. Dieses Design ermöglicht eine Überprüfung der Konstruktvalidität (konvergente und divergente Validität) der CAPS-5 sowie verschiedener Facetten der Reliabilität. Durch die zwei aufeinanderfolgenden Interviews kann die Test-Retest-Reliabilität ermittelt werden, während durch Gegenratings von verblindeten Beurteilen die Interrater-Reliabilität ermittelt wird. Darüber hinaus sollten weitere Analysen die psychometrische Güte des Interviews überprüfen (z.B. konfirmatorische Faktorenanalysen, Receiver Operating Characteristic Analysen, Netzwerkanalysen).

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