Beschreibung der Studie

Der Zweck dieser Studie ist es zu untersuchen, ob eine verabreichte Platin-basierte Chemotherapie bei Hodenkrebs einen Einfluss auf die Netzhaut des Auges hat, welche gegebenenfalls langfristig das Sehvermögen einschränken kann. Außerdem möchten wir ermitteln, ob diese mögliche Beeinflussung der Netzhaut von der Menge der verabreichten Chemotherapie abhängig ist.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der Netzhaut und des Sehnervs 1 Monat nach Chemotherapie, definiert als: Veränderungen der peripapillären retinalen Nervenfaserschichtdicke (RNFL) in μm
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 72
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle gOA Uniklinik Frankfurt

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Keimzelltumoren des Hodens
  • Indikation zur platinhaltiger Chemotherapie nach aktuelllen Leitlinien
  • Volljährigkeit
  • Zustimmung zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • ophthalmologische Vor- oder Grunderkrankung
  • Minderjährigkeit
  • rechtliche Betreuungssituation
  • vorangegangene Chemotherapie

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik, Frankfurt a.M.

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Universitätsklinik, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Platin-basierte Chemotherapie wird bei vielen Patienten mit soliden Tumoren appliziert. Patienten mit einem Hodenkarzinom werden leitliniengerecht nach der operativen Entfernung des betroffenen Hodens mit einem bis vier Zyklen platin-haltiger Chemotherapie therapiert. Zu den bekannten Nebenwirkungen dieser Behandlung gehören die Nephro- oder Neurotoxizität. (Haugnes et al. 2012). Neben der bereits belegten Ototoxizität werden auch immer wieder über visuelle Verschlechterung nach Cisplatin Therapie berichtet (Hillard et al. 1997; Marmor 1993). Kupersmith et al. und Margo et al. konnten nach intraarterieller Anwendung von Cisplatin bei soliden Kopf- und Halstumoren insbesondere makuläre Veränderungen feststellen. Darüber hinaus ließ sich der Verdacht einer dosis-abhängigen retinalen Toxizität stellen: zwei unabhängige Studien beobachteten okuläre Pathologien aufgrund falsch berechneter Cisplatin-Dosierungen (100 mg/m2 täglich über 4 Tage) (Katz et al. 2003, Wilding et al. 1985). In einer aktuellen Pilotstudie (Dulz et al. 2017) konnte unsere Arbeitsgruppe erstmals zeigen, dass eine Cisplatin-haltige Chemotherapie bei Patienten mit einem Keimzelltumor des Hodens mit einer subklinischen retinalen Toxizität assoziiert ist. Im Vergleich mit einer Kontrollgruppe, zeigte sich in 11 von 14 Patienten, die aufgrund eines Keimzelltumors des Hodens eine Cisplatin-haltige Chemotherapie erhielten, eine signifikante Reduktion der retinalen Nervenfaserschichtdicke. Des Weiteren wurde gezeigt, dass eine erhöhte kumulative Dosis der Chemotherapie mit einer signifikanten Reduktion der retinalen Nervenfaserschichtdicke einhergeht. Hingegen war der Zeitpunkt des Abschlusses der Chemotherapie nicht mit der retinalen Nervenfaserschichtdicke assoziiert, welches auf eine frühe retinale Toxizität schließen lässt. Eine Reduktion der retinalen Nervenfaserschichtdicke kann insbesondere für Patienten mit im höherem Alter auftretenden chronischen degenerativen Erkrankungen, klinisch relevant werden. Ziel ist es, anhand der prospektiv angelegten Datenbank souveräne und belastbare Erkenntnisse zum Thema der retinalen Toxizität von platin-haltiger Chemotherapie bei Patienten mit Hodenkarzinom zu erhalten.

Quelle

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