Beschreibung der Studie

Das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist eine chronische neurologische Erkrankung, die nach einer Weichteil- oder Nervenverletzung und häufig in Zusammenhang mit einer Fraktur einer Extremität auftritt. Dabei können Störungen des Knochenstoffwechsels auftreten, die sich radiologisch als gelenknahe Osteopenie (Minderung der Knochendichte) nachweisen lassen. Das Standardverfahren zum Nachweis einer Osteoporose (Knochenarmut), das in Deutschland vom Dachverband der osteologischen Fachgesellschaften (DVO) empfohlen wird, ist die Dual X-Ray Absorption-Messung (DXA-Messung, mit Röntgenstrahlen). Alternativ gibt es auch ultraschallgestützte Verfahren (SAHARA) ohne Röntgenstrahlen. So kann die Knochendichte unkompliziert am Fersenbein bestimmt werden. Es gibt kaum Untersuchungen über den Einsatz von SAHARA außerhalb des Osteoporose-Screenings, wie beispielsweise über Seitendifferenzen der Knochendichte, die nach einseitiger Immobilisation, nach Operationen oder beim CRPS erwartet werden. Diese Kenntnis wäre aber Voraussetzung für die Diagnostik und Verlaufskontrolle der Osteopenie beim CRPS.

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Studiendetails

Studienziel Die ultraschall-gestützte Knochendichte ist sowohl beim CRPS im Frühstadium als auch bei ausgedehnten Nervenverletzungen unilateral signifikant vermindert mit daraus resultierender signifikant höherer Seitendifferenz gegenüber der nicht-betroffenen Seite.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 310
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • CRPS-Patienten und Patienten, die in Folge von Operationen oder Schmerzen im Bereich der Hüft- und Kniegelenke sowie der Extremitätenknochen einer längeren Immobilisation oder nur Teilbelastung ausgesetzt waren.
  • Kontrollkollektive:
  • Gesunde
  • Patienten mit Osteopenie oder Osteoporose

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Einverständniserklärung
  • Gegenanzeigen für SAHARA-Untersuchung (lokale Infekte, Hautläsionen, zu starke Schmerzhaftigkeit bei Berührung, In-situ befindliches Metall nach Traumaversorgung)
  • Frakturen mit direkter Beteiligung des Calcaneus
  • beidseitige Erkrankungen
  • Insuffiziente Kenntnisse der deutschen Sprache oder andere Kommunikationsprobleme
  • Schwerwiegende kognitive oder psychiatrische Einschränkung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Mononeuropathie-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Störungen des Knochenstoffwechsels sind ein wesentlicher Pathomechanismus für das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom (CRPS). Bei einem Teil der Patienten manifestieren sie sich radiologisch nachweisbar durch eine fleckförmige gelenknahe Osteopenie. Das Standardverfahren zum Nachweis einer generalisierten Osteoporose, das in Deutschland vom Dachverband der osteologischen Fachgesellschaften (DVO) empfohlen wird, ist die Dual X-Ray Absorption-Messung (DXA-Messung). Alternativ existieren jedoch auch ultraschallgestützte Verfahren (SAHARA), ein nicht mit einer Strahlenexposition einhergehendes Verfahren, mit dem am Fersenbein die Knochendichte valide und reliabel bestimmt werden kann. Überraschenderweise existieren kaum Untersuchungen über den Einsatz von SAHARA außerhalb des Osteoporose-Screenings, auch beispielsweise über Seitendifferenzen der Knochendichte, die nach unilateraler Immobilisation, nach Operationen oder beim CRPS erwartet werden, deren Kenntnis aber Voraussetzung für die Diagnostik und Verlaufskontrolle der Osteopenie beim CRPS wäre.

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