Beschreibung der Studie

Eine Hemiparese (einseitige Bewegungsstörungen durch eine frühkindliche Schädigung des Gehirns) kann bei Kindern bereits während der Schwangerschaft, unter Geburt oder auch zu einem späteren Entwicklungszeitpunkt entstehen. In Deutschland hat eines von 1.000 Lebendgeborenen Kindern eine Hemiparese und ist dadurch relevant im alltäglichen Leben beeinträchtigt. Dies kann beispielsweise durch die erschwerte Benutzung der Arme, Probleme beim Gehen, oder zusätzliche Komplikationen (z.B. eine Epilepsie) bedingt sein. Immer wieder findet sich ein Unterschied im (Längen-) Wachstum zwischen der betroffenen und der nicht betroffenen Körperseite. Der Wachstumsunterschied kann sowohl das Unterhautfettgewebe, das Muskel-/Bindegewebe, oder auch das Skeletsystem betreffen und z.B. zu einer unterschiedlichen Arm-/Beinlänge und -dicke führen. Therapien (Physiotherapie, Ergotherapie, Hilfsmittelversorgung, orthopädische Maßnahmen) versuchen oft hiergegen anzugehen, die Auslöser für das unterschiedliche Wachstum sind jedoch bisher nicht gut verstanden.

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Studiendetails

Studienziel Beinlängendifferenz (links und rechts in cm)
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. (DAAD)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Kinder mit einseitiger zentraler Bewegungsstörung mit Diagnose der infantilen Zerebralparese (ICD-Code G80.2), Hemiparese und Hemiplegie (ICD-Code G81.1) und Schlaganfall (ICD-Code I63.9) im Alter von 2 bis 18 Jahren.

Ausschlusskriterien

  • Kinder mit zusätzlicher chronischer, genetischer oder metabolischer Erkrankung, die ihr Wachstum beeinträchtigen oder beeinflusst haben könnten.

Adressen und Kontakt

University Medical Center: Klinikum der Universität München, Dr. von Haunersches Kinderspital, München

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Schön Klinik Vogtareuth, Vogtareuth

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Beurteilung des Wachstums ist in der (Neuro-)Pädiatrie für die klinische Entwicklungsbeurteilung und Therapiebewertung wesentlich. Viele Kinder und Jugendliche mit Hemiparese zeigen ein diskrepantes Wachstum zwischen der betroffenen und nicht-betroffenen Körperhälfte. Unklar ist bis heute, welche Faktoren zu den trophischen Unterschieden zwischen den Seiten beitragen (Ätiologie, Läsionsmuster, Struktur, Funktion, Aktivität, etc.). Das Ziel dieser deskriptiven Querschnitts-Studie ist es, Kinder mit Hemiparese unterschiedlicher Ätiologie nach Variablen zu untersuchen, die zu einem trophischen Unterschied zwischen der betroffenen und der nicht betroffenen Körperseite beitragen könnten. Eine Vielzahl von Variablen wird hinsichtlich ihres Einflusses auf das Wachstum von Kindern untersucht, wobei die Daten zu der betroffenen und nicht betroffenen Seite in Bezug gesetzt werden. Nach Pseudonymisierung werden diagnoserelevante Daten (u.a. Ätiologie, Läsionsmuster, Schweregrad der Beeinträchtigung) mit aktuell zu erhebenden klinischen/diagnostischen Befunden korreliert. Die Variablen werden in Gruppen unterteilt, die sich auf WHO-ICF-CY-Domänen beziehen (Körperstruktur, Körperfunktion und Aktivität). Da jeder Patient seinen eigenen "Kontrollfall" darstellt, versuchen wir Patienten- und krankheitsspezifische Variablen zu identifizieren, die das Wachstum beeinflussen. Die Teilnehmer werden aus einer Population von 230 Kindern mit unilateralen Bewegungsstörungen über alle Altersgruppen rekrutiert, die kontinuierlich in der Ambulanz des Dr. von Hauner Kinderspitals und einer stationären Rehabilitationsklinik in München behandelt werden (Pädiatrische Neuro- Rehabilitation im Behandlungszentrum Vogtareuth, Schön Klinik Vogtareuth). Die Patienten werden in einem multidisziplinären Ansatz unter Einbeziehung von Fachleuten aus der Abteilung für Pädiatrische Neurologie, Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie und Pädiatrische Neurorehabilitation bewertet. Alle erhobenen Parameter sind medizinisch indiziert, sodass für die Patienten lediglich ein zeitlicher Mehraufwand entsteht, aber kein zusätzliches medizinisches Risiko durch die Teilnahme an der Studie entsteht. Als Folgestudie ist geplant nach der hier beschriebenen Hypothesengenerierung, die detektierten relevanten Variablen prospektiv im Langzeitverlauf auf ihre Einflussgröße zum Wachstum zu untersuchen.

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