Beschreibung der Studie

Die Bestimmung von Substanzen im Blut und anderen Körperflüssigkeiten sowie Geweben mithilfe analytischer Methoden wie der Massenspektrometrie gehört in der modernen Patientenversorgung und der medizinischen Forschung zum Alltag. Im Forschungsgebiet der Klinischen Pharmakologie beschäftigen wir uns wissenschaftlich mit der Entwicklung und Validierung derartiger Messmethoden. Dabei müssen häufig neue Methoden zum Nachweis von bisher unbekannten Substanzen entwickelt werden oder bereits bekannte Substanzen in neuem Probenmaterial untersucht werden. Beispielsweise können so bisher unbekannte Stoffwechselprodukte von Arzneistoffen gemessen oder neue Biomarker für bestimmte Erkrankungen definiert werden, wodurch langfristig die direkte Patientenversorgung möglicherweise verbessert werden kann. Da die in einer Körperflüssigkeit enthaltenen Substanzen oft einen großen Einfluss auf die Messergebnisse haben, ist es wichtig, repräsentative Proben verschiedener Menschen zu untersuchen und auch Proben zu haben, an denen überprüft werden kann, ob diese Methoden die zu untersuchende Substanz auch bei wiederholten Messungen oder nach langer Lagerung mit einer ausreichenden Genauigkeit detektieren. Hierfür benötigen wir die Blut-, Speichel- und Urinproben, die wir in dieser Studie in einer größeren Anzahl standardisiert gewinnen möchten.

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Studiendetails

Studienziel Aufbau einer Sammlung aus standardisiert gewonnenen Referenzproben (Blut, Speichel, Urin) für die Entwicklung und Validierung neuer analytischer Methoden in der klinischen Pharmakologie
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • medizinische Kontraindikationen gegen die geplante Form der Probengewinnung,
  • klinisch relevante Anämie,
  • klinisch relevante Veränderungen des Urogenitaltraktes,
  • klinisch relevante Veränderungen des Mundraums und/oder der Speicheldrüsen,
  • akute Erkrankungen (z.B. Erkältung, Grippe…),
  • schwangere und stillende Frauen,
  • Mitarbeiter des Lehrstuhls für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,
  • Studenten, die zeitnah noch eine Prüfung am o. g. Lehrstuhl abzulegen haben
  • insbesondere Studenten der Human- und Zahnmedizin, der Molekularen Medizin, der Pharmazie und des Medical Process Managements),
  • Familienangehörige des Studienpersonals

Adressen und Kontakt

Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

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Häufig gestellte Fragen

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Die Bestimmung von Substanzen im Blut und anderen Körperflüssigkeiten sowie Geweben mithilfe analytischer Methoden wie der Massenspektrometrie gehört in der modernen Patientenversorgung und der medizinischen Forschung zum Alltag. Im Forschungsgebiet der Klinischen Pharmakologie kommt es häufig vor, dass neue Methoden zum Nachweis von bisher unbekannten Substanzen entwickelt werden müssen oder bereits bekannte Substanzen in neuen Probenmatrizes untersucht werden sollen. Die Entwicklung derartiger Methoden muss oft weit im Vorfeld der eigentlich geplanten klinischen Studien erfolgen, um beispielsweise die prinzipielle Machbarkeit der Analyse oder die Lagerungsstabilität der zu untersuchenden Substanzen im Antragsverfahren nachzuweisen. Da biologische Proben i. d. R. eine Vielzahl von Begleitsubstanzen enthalten, die selbst einen Einfluss auf die Messergebnisse haben können (sog. „Matrixeffekte“) und sich die Matrix menschlicher und tierischer Proben aus analytischer Sicht oft erheblich in ihrer Zusammensetzung unterscheidet, ist es bei der wissenschaftlichen Methodenentwicklung und -validierung vielfach nicht möglich, künstliche oder tierische Proben zu verwenden. Stattdessen muss auf bereits vorhandene, menschliche Proben zurückgegriffen werden. Die initiale Validierung und Kalibrierung erfordert Proben von mindestens sechs verschiedenen Individuen. Nutzt man allerdings für die Etablierung sämtlicher Methoden immer die gleichen Proben einiger weniger Probanden, kann es schnell zu Verzerrungen aufgrund inter- und intraindividueller Variationen kommen. Aus diesem Grund möchten wir vorzugsweise jede Einzelmethode mit unabhängigen Probensets etablieren. Insgesamt ist daher die Gewinnung von Proben von ca. 100 – 120 Individuen geplant, die aus Gründen der Praktikabilität und der Standardisierung in einem Projekt zusammengefasst werden soll.

Quelle

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