Beschreibung der Studie

Es ist eine bekannte Begleiterscheinung, dass Patienten auf der Intensivstation eine erworbene Muskelschwäche erleiden, die den akuten Krankheitsverlauf und die langfristige Erholung negativ beeinflussen kann. Dieser Muskelabbau wird durch Immobilisation und Entzündungsreaktionen im Körper begünstigt. Es gibt klare Hinweise, dass dieser Muskelabbau schon innerhalb von wenigen Stunden beginnt und sogar schon während einer Operation entstehen kann. Der erworbene Muskelschaden kann dann erhebliche Auswirkungen auf den Erholungsprozess der Patienten haben, auch wenn sie nicht intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Eine Assoziation mit postoperativen Komplikationen wie Lungenentzündung und Immobilität liegt nahe. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob und welche Patienten eine Muskelschwäche bereits während eines operativen Eingriffes oder während einer Narkose zur Durchführung einer Untersuchung erleiden. Dabei werden sowohl die Muskelmasse und -funktion der Extremitäten, als auch die der Atemmuskulatur untersucht. Weiterhin ist es Ziel der Studie Risikofaktoren zu benennen, welche die Entwicklung einer Muskelschwäche begünstigen. Dazu werden sowohl äußere Einflussfaktoren wie Operationsdauer und Art, als auch laborchemische Untersuchungen, die den Entzündungsprozess im Körper abbilden, sowie die Stoffwechselwege zur Regulation der Muskelmasse abbilden untersucht.

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Studiendetails

Studienziel Muskelkraftverlust am ersten postoperativen Tag gemessen als Handkraft (Handkraftdynamometrie beidseits)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité - Universitätsmedizin BerlinKlinik für Anästhesiologie m.S. operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten die sich einer elektiven Operation an der Charité unterziehen
  • Patienten die sich einer elektiven Untersuchung in Allgemeinanästhesie an der Charité unterziehen
  • schriftliche Einwilligung des Patienten

Ausschlusskriterien

  • Lebensalter < 18 Jahre
  • Teilnahme an einer anderen Studie
  • neuromuskuläre Vorerkrankung
  • fehlende Zustimmung des Patienten
  • Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Auf der Intensivstation erworbene Muskelschwäche ist mit schlechtem Outcome gemessen an Muskelkraft und -funktion sowie reduzierter gesundheitsbezogener Lebensqualität assoziiert. Muskelabbau wird durch Immobilisation und Inflammation begünstigt und ist auf der Intensivstation allgegenwärtig. Es gibt klare Hinweise, dass dieser Muskelabbau schon innerhalb von wenigen Stunden oder sogar schon perioperativ entstehen kann. Der perioperative Muskelabbau kann dann erhebliche Auswirkungen auf den Erholungsprozess der Patienten haben, auch wenn sie nicht intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Eine Assoziation mit postoperativen Komplikationen wie Lungenentzündung und Immobilität liegt nahe. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob und welche Patienten eine Muskelschwäche bereits durch die perioperativen Einflüsse entwickeln. Dabei werden sowohl die Muskelmasse und -funktion der Extremitäten, als auch die der Atemmuskultur untersucht. Weiterhin ist es Ziel der Studie Risikofaktoren zu benennen, welche die Entwicklung einer signifikanten Muskelschwäche begünstigen. Zur Beschreibung der Risikofaktoren gehört auch die Bestimmung der inflammatorischen Immunantwort des Patienten aus dem Blut. Interleukine und Cortisol haben einen erheblichen Einfluss auf den Muskelstoffwechsel und erfahren intraoperativ eine Induktion. Ob hier ein direkter Zusammenhang besteht muss untersucht werden.

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