Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Validierung des MEP-Fragebogens bei der Feststellung von COPD-Exazerbationen unter realen Bedingungen. Hierbei wird untersucht, ob die Ergebnisse des einfachen MEP-Fragebogens mit denen und eines umfangreichen Fragebogens (EXACT-PRO) vergleichbar sind. Durch die Verwendung des MEP-Fragebogens kann das Auftreten von Exazerbationen besser erfasst werden.

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Studiendetails

Studienziel Validierung des MEP-Ergebnisses im Vergleich zu EXACT-PRO
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Chiesi GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • COPD; ICD J44

Ausschlusskriterien

  • Teilnahme an interventioneller Studie;
  • Demenz

Adressen und Kontakt

Praxis, Bundesweit

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Häufig gestellte Fragen

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Die diagnostischen Kriterien für eine Exazerbation sind weniger eindeutig als bei anderen Erkrankungen. Wichtige Indikatoren sind die Zunahme von Husten, Atemnot und des Auswurfs. Es gilt jedoch akute Verschlechterung von regulären tagesformabhängigen Schwankungen zu unterscheiden. Ebenfalls ist es wichtig, eine Lungenentzündung oder Herzinsuffizienz als Ursache der Atemnot auszuschließen. Symptome wie Husten oder gesteigerter Auswurf werden vom Patienten subjektiv bewertet, aber grundsätzlich kann behauptet werden, dass jede Veränderung des Gesundheitszustandes als eine mögliche Verschlimmerung betrachtet und entsprechend bewertet werden sollte. Standardisierte Werkzeuge wie CAT und EXACT-PRO sind bereits etabliert: Ersteres zur Dokumentation des aktuellen COPD-Status im klinischen Alltag, Letzteres zur Erkennung einer möglichen Exazerbation im Rahmen von Arzneimittel-Studien. Exazerbationsverläufe werden oft unvollständig erfasst, weil vergangene Exazerbationen nicht erkannt wurden, oder der Austausch zwischen Hausarzt und Pneumologe diesbezüglich nicht zufriedenstellend ist. Die Identifizierung und Dokumentation von Exazerbationen ist jedoch unerlässlich für die Entscheidung über die Therapie-Strategie, insbesondere über die Pharmakotherapie. Das Erreichen einer stabilisierten Lungenfunktion kann die Lebensqualität verbessern und letztendlich die Mortalität reduzieren. Aus diesem Grund sollte ein einfacher und aussagekräftiger Fragebogen zur retrospektiven Unterstützung der Detektion von Exazerbationen eingesetzt werden. Hering/Andres berichten über die Anwendung des MEP-Fragebogens im Rahmen einer ersten Erprobungsphase in 38 pneumologischen Praxen mit 2368 teilnehmenden Patienten. Sensitivität und Spezifität des MEP-Ergebnisses wurden anhand des Vergleichs der MEP-Antworten der Patienten mit der fachlichen Einschätzung des behandelnden Pneumologen ermittelt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass dieses Instrument geeignet ist, die retrospektive Detektion von Exazerbationen bei COPD-Patienten auf einfache Art und Weise zu unterstützen. Die daraus resultierende Vereinfachung der Detektion anhand des MEP-Fragebogens soll nun über 2 Jahre hinweg in der Praxis validiert werden, und direkt mit dem aufwändigen Standard EXACT-PRO verglichen werden. Somit ist das Ziel der vorliegend deskriptiven epidemiologischen Studie, den MEP-Fragebogen in der Routineversorgung von COPD-Patienten in pneumologischen Praxen gegen die Anamnese des Arztes zu validieren und mit dem modifizierten EXACT-PRO zu vergleichen.

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