Beschreibung der Studie

Die Mehrzahl der Patienten mit der von Hippel-Lindau (VHL) Erkrankung entwickeln Hämangioblastome des zentralen Nervensystems. Diese können schwerwiegende neurologische Symptome verursachen und sind die zweithäufigste Todesursache. Hämangioblastome sind gutartige, stark durchblutete Tumoren. Sie kommen zum größten Teil im Kleinhirn und Wirbelkanal vor. Bei Größenzunahme oder Auftreten von klinischen Symptomen wird eine operative Entfernung empfohlen. Die Mehrzahl der VHL Patienten wird im Laufe Ihres Lebens aufgrund verschiedener Tumore mehrfach operiert. Herkömmlich wird ein Hämangioblastom im Wirbelkanal über einen offenen Zugang operativ entfernt. Die minimal-invasive Operationstechnik hat sich in den letzten Jahren bei der operativen Behandlung von z.B. Bandscheibenvorfällen oder Wirbelkanalverengungen bewährt und findet beginnend auch bei der Resektion von Tumoren im Wirbelkanal Einsatz. Bei der minimal-invasiven OP-Technik wird die Rückenmuskulatur aufgedehnt und nicht wie bei der herkömmlichen offenen OP-Technik vom Wirbelknochen abgetrennt. Vorteile der minimal-invasiven Technik sind somit im geringeren Muskel-/Zugangstrauma zu sehen. In dieser Arbeit soll eine retrospektive Auswertung klinischer und bildgebender Daten von minimal-invasiv resezierten Hämangioblastomen im Wirbelkanal hinsichtlich des Ausmaßes der Tumorresektion und der Morbidität erfolgen.

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Studiendetails

Studienziel Postoperatives outcome
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 18
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Neurochirurgie Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit spinalem Hämangioblastom die zwischen Januar 2010 und Januar 2018 über einen minimal invasive Zugang operiert wurden.

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit anderen spinalen Tumoren oder Pathologien oder solche, die über einen offenen Zugang operiert wurden.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Mehrzahl der Patienten mit der von Hippel-Lindau (VHL) Erkrankung entwickeln Hämangioblastome des zentralen Nervensystems. Diese können schwerwiegende neurologische Symptome verursachen und sind die zweithäufigste Todesursache. Hämangioblastome sind gutartige, stark durchblutete Tumoren. Sie kommen zum größten Teil im Kleinhirn und Wirbelkanal vor. Bei Progredienz oder Auftreten von klinischen Symptomen wird eine operative Entfernung empfohlen. Die Mehrzahl der VHL Patienten wird im Laufe Ihres Lebens aufgrund verschiedener Tumore mehrfach operiert. Herkömmlich wird ein Hämangioblastom im Wirbelkanal über einen offenen Zugang operativ entfernt. Die minimal-invasive Operationstechnik hat sich in den letzten Jahren bei der operativen Behandlung von z.B. Bandscheibenvorfällen oder Wirbelkanalverengungen bewährt und findet beginnend auch bei der Resektion von Tumoren im Wirbelkanal Einsatz. Bei der minimal-invasiven OP-Technik wird die Rückenmuskulatur aufgedehnt und nicht wie bei der herkömmlichen offenen OP-Technik vom Wirbelknochen abgetrennt. Vorteile der minimal-invasiven Technik sind somit im geringeren Muskel-/Zugangstrauma zu sehen. In dieser Arbeit soll eine retrospektive Auswertung klinischer und bildgebender Daten von minimal-invasiv resezierten Hämangioblastomen im Wirbelkanal hinsichtlich des Ausmaßes der Tumorresektion und der Morbidität erfolgen.

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