Beschreibung der Studie

Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine der häufigsten Erkrankungen in der Erwachsenenbevölkerung der industrialisierten Gesellschaft und tritt im höheren Alter zunehmend auf. In Deutschland stellt die Herzinsuffizienz die dritthäufigste Todesursache dar. Besonders bei Patienten, die keine optimale Therapie erhalten, ist die Prognose einer Herzinsuffizienz grundsätzlich schlecht. Eine akute, schwere Herzinsuffizienz kann zu lebensgefährlichen Rhythmusstörungen, Schlaganfällen, Herzversagen oder Tod führen. Im Vergleich dazu ist die chronische Herzinsuffizienz nicht sofort erkennbar, da der Körper mit bestimmten Kompensationsmaßnahmen reagiert, um die verminderte Pumpleistung des Herzens ausgleichen zu können. Bei chronisch herzinsuffizienten Patienten bewirken therapeutische Maßnahmen eine signifikante Verbesserung der Prognose sowie der Lebensqualität. Eine akute Verschlechterung (akute Dekompensation) bei betroffenen Patienten, wirkt sich jedoch besonders drastisch auf die Prognose aus. Entscheidend bei der Betreuung dieser Patienten ist es daher, die drohende Dekompensation zu verhindern bzw. in ihrer Ausprägung abzuschwächen. Ziel dieser Studie ist die Identifizierung von Variablen zur individualisierten Überwachung und Therapieunterstützung herzkranker Patienten und insbesondere zur frühzeitigen Erkennung von gefährlichen Herzinsuffizienzen.

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Studiendetails

Studienziel Die Reproduzierbarkeit zwischen hämodynamischer Messungen, die invasiv in der Links / Rechts-Herzkatheterisierung durchgeführt werden, soll mittels nicht-invasiver Methoden der Impedanz- und Echokardiographie beurteilt werden.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Regionalentwicklung und Wissenschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter > 60
  • HF mit NYHA II-IV (NYHA IV nur nach Rekompensation)
  • Klinische Indikation für Links / Rechtsherzkatheter (mit / ohne Bewegung)
  • unterzeichnete offizielle Zustimmung

Ausschlusskriterien

  • Myokardinfarkt oder CABGS innerhalb der letzten 3 Monate
  • aktive onkologische Prozesse unter Chemo- / Strahlentherapie
  • Koronararterienerkrankung, die eine PTCA / Operation erfordert
  • Schwangerschaft
  • die Größe des Patienten < 120 cm oder> 230 cm
  • das Gewicht des Patienten > 155 kg und <30 kg
  • Vorhofflimmern mit HF > 110b / min
  • COPD > 2 GOLD
  • chronische Nierenerkrankung unter Hämodialyse
  • andere Bedingungen, die so bewertet werden, dass sie die Aufnahme durch einen behandelnden Arzt / Studienarzt verhindert wird

Adressen und Kontakt

Klinik für Kardiologie und Angiologie, Magdeburg

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Häufig gestellte Fragen

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Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Erkrankungen der industrialisierten Gesellschaft, mit steigender Prävalenz im zunehmenden Alter. Bei Patienten über 65 Jahren ist sie eine der häufigsten Hospitalisierungsursachen. Aufgrund des Demographischen Wandels wird die Inzidenz vermutlich weiter steigen. Die Prognose chronisch herzinsuffizienter Patienten ist grundsätzlich schlecht. Hier bewirken therapeutische Maßnahmen, wie multimodale sowohl medikamentöse als auch Device-Therapien, eine signifikante Verbesserung der Prognose. Erleidet ein Betroffener allerdings eine akute Dekompensation bei einer vorbestehenden Herzinsuffizienz, verschlechtert sich die Prognose deutlich. Bei diesen Patienten beträgt die 2 Jahres Mortalität bis zu 40% und die Rehospitalisationsrate wegen erneuter Dekompensationen bis zu 50% pro Jahr. Pathophysiologisch triggert die kardiale Dekompensation eine schwere neurohumorale Dysregulation mit einer konsekutiv zunehmenden kardial und renal irreversiblen Schädigung. Sie wird so für den weiteren deletären klinischen Verlauf der betroffenen Patienten verantwortlich gemacht. Im Rahmen dieser Studie sollen klinische und hämodynamische Prädiktoren identifiziert werden, die es ermöglichen, eine drohende Dekompensation noch vor dem Ausbruch mit hoher Sicherheit zu erkennen, um diese durch geeignete Therapiemaßnahmen zu verhindern. Neben den konventionellen diagnostischen Methoden der Echokardiographie und der Links / Rechts-Herzkatheterisierung, erfolgt die Ermittlung der hämodynamischen Kenngrößen mit transthorakaler Impedanzmessung, die die kontinuierliche (Schlag-zu-Schlag) Echtzeitmessung hämodynamischer Daten gestattet. Ziel ist es, die Reproduzierbarkeit von invasiven Messungen mit nicht-invasiven Methoden zu beurteilen, um mögliche Marker zur Früherkennung einsetzender akuter Phasen der Herzinsuffizienz zu identifizieren und das Risiko einer Dekompensation bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz vorherzusagen.

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