Beschreibung der Studie

Ernährung und Bewegung spielen eine große Rolle für das psychische Wohlbefinden. Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung halten uns nicht nur länger körperlich fit, sondern wirken sich auch positiv auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit aus. Bislang ist noch nicht untersucht, inwiefern sich ein günstiges Ernährungs- und Bewegungsverhalten auf die Impulsivität auswirkt. Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, inwiefern ein Zusammenspiel aus Ernährung und Bewegung einen Einfluss auf die Impulsivität und die Resilienz haben könnte.

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Studiendetails

Studienziel Situative Impulsivität: 8 mal am Tag für drei Tage mittels der Momentary Impulsivity Scale (MIS; Tomko et al., 2013)
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Europäische Kommission

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • CoCA-PROUD:
  • Erfüllen aller DSM-5 Kriterien für eine childhood onset ADHS (DSM-5 314.00, 314.01) auf Lebenszeit sowie aktuell aller ADHS Kriterien beurteilt von einem Spezialisten auf diesem Gebiet. Das diagnostische Assessment ist nach DSM-5 standardisiert, durch die Verwendung eines strukturierten klinischen Interviews (SCID-I, SCID-II und DIVA). Zusätzlich werden die ASRS und die WRAADDS zur Untermauerung der Diagnose genutzt.
  • Alter: 18-45 Jahre alt.
  • Schriftliche Einverständniserklärung des Patienten.
  • Stabile Treatment-as-usual-Behandlung bestehend aus Pharmakotherapie, gruppenbasiert oder individuelle kognitive Verhaltenstherapie (ohne Elemente von Bright Light Therapy oder Aerobic Exercise Intervention).
  • Normale oder korrigierte Sehkraft.
  • Fähigkeit, Deutsch zu verstehen, zu lesen, zu schreiben und zu sprechen.
  • Fähigkeit, Termine regelmäßig und zuverlässig wahrzunehmen.
  • CoCA-DA:
  • Alter 18-50 Jahre,
  • Normales oder korrigiertes Sehvermögen
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • Kindheitsdiagnose eines ADHS, welche durch einen Spezialisten gestellt wurde (DSM-IV-Kriterien). Zusätzlich ADHD Fragebögen (Selbstbeurteilung, CAARS, Wender-Utah-Skala)
  • Chronischer Verlauf (WURS-k >30 Punkte)
  • zusätzliche komorbide Erkrankung einer Depression (nach DSM IV), einer Alkohol- oder Substanzabhängigkeit (DSM-IV) oder von Übergewicht (BMI>30kg/m2)
  • CRC 1193 Z03:
  • Gesunde, volljährige Teilnehmer/-innen, die voll geschäftsfähig und aufklärungsfähig sind.
  • Alter: 18-50 Jahre.
  • Männer und Frauen.
  • Einwilligung in die Untersuchung.
  • BipoLife A1:
  • Risikogruppe 1:
  • hilfesuchende junge Erwachsene (Alter 18-35), die Früherkennungsinitiativen aufgesucht haben und mindestens einen Risikofaktor für die Entwicklung bipolarer Störungen aufweisen/aufzuweisen scheinen
  • Mögliche Risikofaktoren: Familienanamnese für bipolare Störung, (Zunehmende) Stimmungsschwankungen, Unterschwellige hypomane Symptomatik, Schlaf-/Rhythmusstörungen, Depressives Syndrom
  • Risikogruppe 2:
  • ambulant oder stationär behandelte Patienten mit depressivem Syndrom im Alter von 18 bis 35 Jahren eingeschlossen.
  • Vorliegende Affektive Symptomatik im Rahmen folgender Diagnosen:
  • Major Depressive Disorder (MDD)
  • Dysthymic Disorder
  • Cyclothymic Disorder
  • Minor Depressive Disorder
  • Recurrent Brief Depressive Disorder
  • Adjustment Disorder With Depressed Mood
  • Depressive Disorder Not Otherwise Specified
  • Risikogruppe 3:
  • Patienten mit AD(H)S im Alter von 18 bis 35 Jahren

Ausschlusskriterien

  • CoCA-PROUD:
  • IQ < 75 (erfasst durch die Untertests Wortschatz-Test und Matrizen-Test des WAIS-IV)
  • Jegliche starken komorbiden psychiatrischen Störungen (mit Ausnahme von den explizit untersuchten z.B. Stimmung/Angst, Adipositas) mit zusätzlich notwendiger Psycho-Pharmakotherapie oder psychiatrischen Behandlungen in Verbindung mit tagesklinischer oder stationärer Behandlung am Anfang oder im Verlauf der Studie. Speziell die Diagnosen Bipolare Störung, Schizophrenie, Autismus Spektrums Störung, Schizoaffektive Störungen oder organische psychiatrische Störung.
  • Jegliche starken medizinischen oder neurologischen Erkrankungen, die mit der Studie interferieren.
  • Jegliche starken medizinischen oder neurologischen Erkrankungen, die keine BLT oder AEI erlauben.
  • Einnahme von Antipsychotika, Antiepileptika oder Medikamente, die zur Lichtempfindlichkeit führen (e.g., Lithium, St. John's Wort)
  • Substanzgebrauchsstörung (DSM-5) oder Abhängigkeit (DSM-5)
  • Epilepsie in der Krankheitsgeschichte
  • Akute Suizidgedanken
  • Schwangerschaft
  • Teilnehmer/-in ist mit Forschungsleiter oder Forschungsmitarbeitern verwandt.
  • Teilnahme an anderen klinischen Studien oder der Beobachtungsphase von konkurrierenden Studien. Die Teilnahme an anderen Studien ist erlaubt, wenn die entsprechende Studie keine Medikation oder Psychotherapie umfasst, und wenn deren Ziele nicht mit den Zielen der vorliegenden Studie interferieren.
  • Kein Patient darf mehr als einmal an der Studie teilnehmen.
  • CoCA-DA:
  • Schwere akute oder chronische Erkrankung
  • Regelmäßige oder akute Medikamenteneinnahme
  • Ausschlusskriterien für eine Kernspintomografische Untersuchung Herzschrittmacher, Metallsplitter im Körper, Zustand nach chirurgischen Eingriffen, die Metallteile (Clips, Prothese, etc.) in den Körper verbracht haben, Herzklappenersatz, Geburtskontrolle mittels Spirale (Ausnahme: explizit Kernspintaugliche Spiralen), ventrikulärer Shunt, Jede Form von Schrittmacherartigen Geräten z.B. TENS
  • Verwandt mit den Personal
  • IQ<85
  • MRT-Untauglich
  • CRC 1193 Z03:
  • Lebenszeitdiagnose einer Bipolar I Störung, Schizophrenie, organisch bedingte psychische Störung oder Substanzmittelabhängigkeit (außer Nikotin- oder Cannabisabhängigkeit).
  • Gegenwärtige schwere Episode anderer psychischer Störungen der Achse-1.
  • Schwere körperliche Erkrankung.
  • Mangelnde Schreib- und Lesefähigkeit oder -kenntnisse.
  • Geringe Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • Mangelnde Einwilligungsfähigkeit.
  • Teilnahme an medikamentenassoziierte Studien in den letzten 6 Monaten.
  • Tinnitus.
  • Nicht korrigierbare Sehstörung.
  • BipoLife A1:
  • Risikogruppe 1:
  • Vorliegen einer der folgenden Diagnosen:
  • Bipolare Störung
  • Schizoaffektive Störung
  • Schizophrenie
  • alleinige Angst- oder Zwangssymptomatik
  • alleinige Abhängigkeitserkrankung
  • Risikogruppe 2:
  • Risikogruppe 3:

Adressen und Kontakt

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und PsychotherapieUniversitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Körperliche Aktivität und Ernährung stellen zentrale Lifestyle-Faktoren dar, die nicht nur die körperliche sondern auch die psychische Gesundheit beeinflussen. Vergleichsweise wenige Studien beschäftigen sich bisher mit dem Einfluss von Ernährung und körperlicher Aktivität auf Impulsivität, obwohl diese in einem breiten Spektrum von klinischen Störungsbildern (z.B. ADHS) charakteristisch ist. Erste Studien weisen auf einen Zusammenhang von körperlicher Aktivität bzw. Ernährung und Impulsivität hin. Jedoch konnten die Befunde teilweise nicht repliziert werden. Aufgrund der inkonsistenten Befundlage, des bisherigen Fokus auf klinische Stichproben und der fehlenden Berücksichtigung der Interaktion zwischen Ernährung und körperlicher Aktivität untersucht die vorliegende Studie den Zusammenhang von Ernährung und körperlicher Aktivität und deren möglicher Interaktion auf die Impulsivität von gesunden Probanden sowie anhand einer klinischen Stichprobe. Die körperliche Aktivität wird anhand eines Movisens Aktivitätssensors objektiv über einen Zeitraum von sieben Tagen erfasst. Das momentane Befinden und Verhalten sowie die Ernährung wird durch Selbstberichte im Alltag durch eine Smartphone-Applikation (mHealth App) an drei Tagen erfasst. Hierdurch können Kurzzeit-Effekte der Nahrungsaufnahme und der körperlichen Aktivität auf die Impulsivität in Minuten/Stunden sowohl auf inter-individueller als auch auf intra-individueller Ebene erhoben werden. Die Datenerhebung erfolgt angekoppelt an drei bereits geförderte Studien (CRC 1193 Z03, CoCA (PROUD und DA) und BipoLife A1). Die vorgenommenen Änderungen wurden in Form eines Amendments an die Ethikkommission des Universitätsklinikums Frankfurt übermittelt und am 7. Februar 2019 positiv beurteilt.

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